Engländer lassen Deutsche erneut alt aussehen – Öffnungsplan der Johnson-Regierung fürs VK – Pleiten und Pannen in Berlin und Brüssel

Downing Street in der City of Westminster, London.
Downing Street in der City of Westminster, London. Quelle: Pixabay

London, VK; Berlin, Deutschland (Weltexpress). Und wieder einmal lässt eine Regierung in London die Deutschen, vor allem die in der BRD, alt aussehen. Erstens stellen die Engländer/Briten nicht nur Impfstoffe her, die Zeneca PLC, die als Pharmasparte aus dem Chemiekonzern Imperial Chemical Industries hervorging und mit Astra AB aus Schweden fusionierte, eigenen Impfstoffe her, zweitens bestellten sie ihn frühzeitig.

Die Christen und Sozen, die in Berlin regieren, stellten sich beim Bestellen zu blöde an, gleiches gilt für die Leyen-Truppe in Brüssel. Die Impfspiele begangen im Vereinigten Königreich (VK) schon im vergangenen Jahr, als in der BRD vor allem Verbote ausgesprochen wurden und Angst geschürt wurde.

Darüber wird in London zwar eher geschwiegen, aber über die EU-Kommission die im Januar „erst Exportkontrollen für Corona-Impfstoffe verhängt, dann überhastet die Einführung von Grenzkontrollen zwischen Nordirland und der Republik Irland angeordnet – um anschließend nach einem Aufschrei aus London und Dublin einzuknicken und zurückzurudern“, wie Sascha Zastrial unter der Überschrift „Corona-Impfung in Großbritannien – Warum es in Großbritannien besser klappt als in der EU“ in „Wirtschaftswoche“ (2.2.2021) schreibt, machen sie sich schon ziemlich lustig und schütten in ihren Medien Häme über EU und BRD, wo die wenigen Widerspenstigen sich mit wenig Aufwand zähmen lassen, aus.

In den Parlamenten kommt Kritik nur von der blauen Opposition, während die angeblich Roten und Grünen nett nörgeln, ganz zu schweigen von den Besserverdienenden.

Für die AfD erklärt Alexander Gauland als Fraktionsvorsitzender unter dem Titel Johnsons Ausstiegsplan ist weitere Ohrfeige für Brüssel und Berlin“ zum Öffnungsfahrplan der Johnson-Regierung und dem Ziel, alle Ausnahmebeschränkungen im VK nach und nach bis zum 21. Juni 2021 aufzuheben (zitiert nach AfD-Pressemitteilung vom 23.2.2021): „Als Boris Johnson im Sommer 2019 das Amt des Premierministers in Großbritannien übernahm, überschütteten ihn die bundesrepublikanischen Medien mit Spott, Hohn und Verächtlichmachungen. Laut, aggressiv und auch verlogen sei er, ein Populist, ein Premier ohne Plan. Kurzum: eine Witzfigur und Gefahr für Großbritannien und die EU gleichermaßen. Der Spiegel wollte seinen Lesern gar erklären‚ ‚wie Premier Johnson die Zukunft der Briten verzockt‘.

Heute sind es die Briten und Boris Johnson, die all diese Kommentatoren der Lächerlichkeit preisgeben.

Nicht nur führt Großbritannien der EU und Deutschland gerade schmerzlich vor Augen, wie man eine Impfkampagne richtig organisiert. Auch gibt die britische Regierung ihren Bürgern nun mit einer konkreten Öffnungsstrategie eine klare Perspektive auf ein Ende des verhängnisvollen Lockdowns.

Die Briten machen vieles richtig, während die deutsche Regierung ein ums andere Mal versagt. Ob Schutz der Risikogruppen, Ertüchtigung der Gesundheitsämter, Impfkampagne oder Schnelltests: Nichts davon hat die Bundesregierung erfolgreich umgesetzt. Das Ergebnis in Deutschland sind immer neue Lockdown-Verlängerungen und ein Ende ist nicht in Sicht.

Johnsons Ausstiegsplan ist eine weitere Ohrfeige für die Verantwortlichen in Brüssel und Berlin.“