„Eigenkapital-Engpass“ nur in den Alpen? „Insolvenzwelle“ kommt!

Hohe Berge, enge Täler, enge Pässe. Die Alpen (Allgäu). Quelle: Pixabay, Foto: Simon Steinberger

Wien, Österreich (Weltexpress). Alarmstufe Rot bei den Deutschen sowohl in der Schweizer Eidgenossenschaft, der Bundesrepublik Deutschland als auch in der Republik Österreich. Bernhard Spalt, Vorstandsvorsitzender der Erste Group Bank AG, kurz Erste Group, warnt vor einer Pleitewelle. Spalt spricht gewitzigt von einem „Eigenkapital-Engpass“.

In „Der Standard“ (12.10.2020) wird der Oberboss der größten Bank der Alpenrepublik mit den Worten „Wir brauchen einen Plan, wie wir Klein- und Mittelbetrieben rechtzeitig Eigenkapital zuführen können, um eine Insolvenzwelle abzufedern“ zitiert. Weiter heißt es unter der Überschrift „Bankchef Spalt: ‚Geht das Eigenkapital aus, ist wirklich Schluss'“: „Denn wenn das Eigenkapital ausgeht, dann ist wirklich Schluss, da hilft auch kein Kredit mehr.“

Dass die Insolvenzwelle kommt, das ist auch Spalt klar, aber er möchte sie „abfedern“.

In dem Interview, dass Spalt dem „Standard“ gab, wird davon gesprochen, dass laut Bankenaufsicht FMA ein Viertel des gestundeten Kreditvolumens ausfallen könnte. Spalt: „Schüttet man in eine fallende Wirtschaft Kredite hinein, gibt es irgendwann ein Eigenkapitalproblem. Es ist daher wenig wichtig, Insolvenzraten oder Kreditausfallquoten zu prognostizieren als sich zu fragen, wie wir aus der Situation wieder rauskommen.“

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