Droht eine Pleitewelle? Gastronomen plagen arge Existenzsorgen

Super: Suppenküche.
Es ist noch Suppe da! Quelle: Pixabay, BU: Stefan Pribnow

Berlin, Deutschland (Weltexpress). In der Bundesrepublik Deutschland (BRD), in der Republik Österreich und in der Schweizer Eidgenossenschaft plagen Gastronomen teils arge Existenzsorgen. Nein, nicht allen geht es gut.

Unter der Überschrift „Umfrage – Fast 60 Prozent der Gastro-Betriebe fürchten um Existenz“ teilt „Reuters“ (11.8.2020) mit, das „die Mehrzahl der … Gastro-Betriebe“ in der BRD „um ihren Fortbestand“ bangen würde. Kein Wunder bei Umsatzverlusten von um 60 Prozent im ersten Halbjahr 2020.

Zitat „Reuters“: „‚Fast 60 Prozent der befragten Betriebe sehen sich in ihrer Existenz gefährdet‘, sagte der Präsident des Deutschland Hotel- und Gaststättenverbandes (Dehoga), Guido Zöllick, zu der am Dienstag veröffentlichten Mitgliederbefragung. Um eine Pleitewelle zu verhindern, seien eine Verlängerung der Kurzarbeitergeld-Regelung, die Entfristung der Mehrwertsteuersenkung mit Einbeziehung der Getränke, eine Verlängerung der Überbrückungshilfen sowie eine gesetzliche Regelung zur coronabedingten Pachtminderung notwendig. ‚Denn die Krise ist noch längst nicht vorbei”, sagte Zöllick. “Die Angst vor dem Winter ist groß.'“

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