Die Todesseuche und der strategische Kollateralschaden

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Eine Stadtansicht von Wuhan, VR China. Quelle: Pixabay, Foto: San sereyroth

Berlin, Deutschland (Weltexpress). Guam ist weit genug weg, um sich in diesen schmerzerfüllten Tagen Gedanken darüber zu machen. Guam war uns vor knapp mehr als einhundert Jahren näher, wie das Wrack eines Schiffs der kaiserlich-deutschen Kriegsmarine im Hafen von Guam zeigt. Guam hat heute die Funktion eines amerikanischen rückwärtigen Flugzeugträgers, mit dem weite Teile des asiatischen Festlandes geradezu in Schach gehalten werden. Derzeit wird diese Bedeutung Guams noch dadurch unterstrichen, dass der US-Flugzeugträger „Theodore Rooseveldt“ in Guam auf Reede liegt und mit ihm die dazugehörende Träger-Kampfgruppe.

Internationalen Presseberichten zufolge, hat der von Wuhan ausgehede unsichtbare Feind namens „Covid-19“ bereits zu Erkrankungen bei den Mannschaften der Flugzeugträger-Kampfgruppe geführt und es dürfte eine Frage der Zeit sein, sich Gedanken über die Einsatzfähigkeit einer der amerikanischen „maritimen Kronjuwelen“ und des Rückgrats der amerikanischen globalen Macht in Zeiten der globalen Seuche zu machen. Bei der Geschwindigkeit, mit der sich gerade in den USA die Todesseuche ausbreitet, wird die Auswirkung auf die Einsatzfähigkeit der Gesamtzahl der Flugzeugträger-Kampfgruppen von nicht zu unterschätzender Bedeutung für die globale Stabilität und die damit verbundene Bedeutung nicht nur der Vereinigten Staaten sein. Die Insel Guam liegt für uns am anderen Ende der Welt und aus guten Gründen werden bei uns wegen der Auswirkungen der Todesseuche Endlos-Diskussionen über die wirtschaftlichen Auswirkungen von Wuhan geführt. Dabei könnte uns die von Präsident Trump so genannte „chinesische Seuche“ schneller einholen, als uns liebt sein dürfte. Hängt doch davon wesentlich die Frage ab, gegen was wir derzeit alle unsere staatlichen Kräfte in der Abwehr dieser „Pest der Globalisierung“ aufbieten?

Mit was haben wir es bei „Covid-19“ zu tun? Aufschluss werden uns vermutlich Klagen auf Billionen-Dollar-Schadenersatz gegen die chinesische Regierung liefern, die amerikanische Anwaltsfabriken derzeit in der Mache haben. Wie man lesen kann, sind die jeweiligen Anwaltsfabriken dem einen und dem anderen amerikanischen politischen Lager durchaus nahe. Präsident Trump hatte bereits in seiner „Covid-19-Pressekonferenz“ am 17. Märt 2020 den großen Knüppel gegen China rausgeholt, als er von „chinesischer Seuche“ als Retourkutsche für chinesische Schuldzuweisungen an eine aus den USA stammende Verbringung des tödlichen Virus nach Wuhan spach.

Wuhan hat damit ein globales Konfliktpotential, dessen Auswirkungen nicht hoch genug eingeschätzt werden kann. Übrigens auch im Sinne, sich eines Besseren zu besinnen. Gerade in Zeiten, wie der Globus sie derzeit erleidet, sollte uns bewusst sein, dass die nukleare Zerstörungskraft, die von einem entsprechend bestückten U-Boot ausgeht, durchaus ausreicht, die Welt unbewohnbar zu machen. Bisher vermag niemand eine Antwort auf die Frage zu geben, mit was wir es bei „Covid-19“ überhaupt zu tun haben? Ist es ein in der Natur vorkomendes Virus? Stammt dieses Virus aus einem der bei Wuhan befindlichen Bio-Labore und hat Waffencharakter? Ist das Virus vor Ort in Wuhan mutiert?

Der Doyen der modernen Biotechnologie und Wiener Professor Heinrich Wohlmeyer wird nicht müde, auf eine Besonderheit in Wuhan hinzuweisen. Danach ist Wuhan nicht nur global die erste Stadt, die komplett von der modernsten 5G-Technologie bestimmt wird. Diese Technologie könne durch ihre Strahlung Mutationen an Organismen herbeiführen. Erschwerend komme bei dieser Digitalisierung hinzu, dass die Auswirkungen nicht über jahrelange Feldversuche nach den internationalen Standards bei der Einführung von Großtechnologie untersucht worden seien. Letztlich taucht eine Frage auf, die „kriegsentscheidend“ sein könnte: wurden im Herbst des vergangenen Jahres Umstände bei den globalen Militärwettkämpfen in Wuhan bewusst oder fahrlässig benutzt, das Virus in der Form, die sich global ausbreitet, in die Welt zu setzen?

Antworten auf diese Fragen dürften die Voraussetzung dafür sein, wirksame Strategien zur Bekämpfung dieser Todesseuche finden zu können. Man muss nicht weit gehen, um feststellen zu können, wie Nachbarstaaten sind den Fragen stellen, die in unser aller Interesse gelöst werden müssen. Danach hat die Schweiz nicht nur den gesamten Sanitätsdienst der Schweizer Streitkräfte mobilisiert. Eine Maßnahme, die den Ernst der Lage deutlich macht. Dann bettet sich in diese Vorkehrungen ein, in welchem Umfang das weltweit renommierte ABC-Institut in Spiez personell in diesen Tagen „aufmunitioniert“ worden ist. Die Spitzenkräfte des chemisch-industriellen Komplexes aus dem Großraum Basel wurden in diesen Tagen in Spiez zusammengezogen.

Die Schweiz macht damit eines deutlich. Sie hat Konsequenzen aus den entsprechenden Übungen der Jahre 2012/2013 gezogen, die auch in anderen europäischen Staaten durchgeführt worden sind. Bei uns in Deutschland sind sie in der Zeit vor Jens Spahn folgenlos in den Schubladen verschwunden. Antworten auf diese Fragen müssten aus der WHO, der Weltgesundheitsorganisation der Vereinten Nationen erfolgen. Es sind aber nicht die Staaten, die dort das Sagen haben. Die WHO ist der Prototyp dafür, dass für eine angelsächsische Gruppe von Globalmilliardären eine internationale Organisation zu einer Agentur zwecks Durchsetzung ihrer globalen Vorstellungen geworden ist. In dem Maße, wie die Vereinten Nationen in der Friedenssicherung versagten oder kläglich scheitern mussten, wurden ihre Unterorganisationen zu Werkzeugen, im Interesse dieser Globalmilliardäre eine Welt zu schaffen, in der der Nationalstaat durch die Neue Weltordnung der Nicht-Regierungsorganisationen abgelöst werden sollte.

Am vergangenen Sonntag war in den BBC-Nachrichten zu hören, dass der ehemalige britische Premier Gordon Brown wegen „Covid-19“ die Weltregierung gefordert habe. Kein Wunder, wenn zahlreiche und kenntnisreiche Zeitgenossen mit größtem Misstrauen auf alles blicken, was sich um „Covid-19“ zeigt, nicht nur an staatlichen Einschränkungen von Grundrechten. Für andere wieder ist es ein Glückszustand, dass sich soviel von Nationalstaat und seinen Instrumenten zur Daseinsfürsorge erhalten hat, um den Kampf gegen die Todesseuche überhaupt führen zu können.

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