Die Sozen und der ewige Krieg im Kaukasus

Soldaten der Türkei marschieren. Quelle: President.az, CC BY 4.0

Berlin, Deutschland (Weltexpress). Dass die Türkei nun offiziell bereit sei, „Aserbaidschan sowohl am Verhandlungstisch als auch auf dem Kampffeld zu unterstützen“, das teil „Sputnik“ (29.9.2020) mit Verweis auf die türkische Nachrichtenagentur Anadolu unter Berufung auf die jüngsten Aussagen des türkischen Außenministers Mevlüt Cavusoglu mit. Doch das war mehr oder weniger immer so unter Sultan Erdogan.

Merkels Milliardenfreund Erdogan lässt durch Cavusoglu ausrichten: „Wir sind sowohl auf dem Schlachtfeld als auch am Verhandlungstisch auf der Seite Aserbaidschans. Wir wollen diese Frage auf grundlegende Weise lösen… Für dieses Problem gibt es nur eine Lösung. Armenien muss das aserbaidschanische Territorium verlassen. Solange dies nicht geschieht, kann das Problem nicht gelöst werden.“

Wohl wahr, dass die Türkei Teil des Problems ist und auch die BRD. Die Merkel-BRD unterstützt seit vielen Jahren die Erdogan-Türkei mit Geld, Waffen und Munition für ihre Kriege, die sie gegen Kurden, Syrer, Araber und andere führt. Zwar sind die Türken Muselmanen, aber keine Mohammedaner, keiner Araber. Für manche mögen das kleine Unterschiede sein, für andere sind sie fein und großartig.

Zwar scheinen sich Christen und Sozen gleichermaßen für die Einstellungen der Kämpfe auszusprechen, aber schärfere Worte kommen vor allem aus der AfD und aus der Die Linke genannten Partei. Per Linksfraktion-Pressemitteilung vom 29.9.2020 wird kundgetan, was Sevim Dagdelen und Gregor Gysi zum Krieg in Bergkarabach anzumerken haben: „Die Bundesregierung muss auf ein sofortiges Ende der Angriffe Aserbaidschans drängen, die vom NATO-Partner Türkei unterstützt werden.“

Doch mit Teilen der Bundesregierung, das sind: die Sozen in der SPD, wollen die meisten Sozen der Partei Die Linke koalieren und zwar so schnell wie möglich und notfalls auch einen Kanzler oder eine Kanzlerin der Bürgergrünen akzeptieren.

Wenn Gysi meint, dass „ein Krieg zwischen Aserbaidschan und Armenien … verhindert werden“ müsse, dann vergisst er, dass dieser mal heiß, mal kalt stattfindet. Und dass die Sozen der SPD daran mittun. Doch auf dem Auge ist der alte Mann des Sozialismus mit demokratischem Anlitz längst blind.

Senil scheint er auch zu sein, wenn er erklärt, dass „ein Ende der Kampfhandlungen … Voraussetzung für eine politische Verhandlungslösung“ sei. In der Geschichte verfeindeter Staaten hat es immer und überall Verhandlungen auch während Kriegen gegeben. Bestes Beispiel ist der Krieg am Hindukusch und auch am Kaukasus wird das nicht anders sein.

Schade, dass die Sozen der Linken den einst großen Mann der SED-PDS und PDS, der sich immer lächerlicher macht, auf seine alten Tagen so dermaßen vorführen müssen, statt ihn aufs verdiente Altenteil zu setzen.

Sevim Dagdelen, Obfrau der Fraktion Die Linke im Auswärtigen Ausschuss des Deutschen Bundestages wird auch zititiert. „Die Bundesregierung muss in einer Dringlichkeitssitzung des NATO-Rats vollständige Aufklärung verlangen über den Umfang der Unterstützung der aserbaidschanischen Armee durch den NATO-Partner Türkei etwa durch die Entsendung islamistischer Söldner aus Syrien, den Einsatz von F16-Kampfjets und Kampfdrohnen vom Typ Bayraktar TB2. Die NATO muss das Zündeln der Türkei im Südkaukasus verurteilen. Notwendig ist ein Stopp aller Waffenlieferungen an die Türkei.“

Das kann man so fordern wie auch tägliche Mondfinsternis und alles für alle und umsonst. Anhänger findet dermaßen politischer Unsinn in der BRD leider noch genug.

Raus aus dieser NATO, die sich immer gegen die Russen und Deutschen richtetet, vor allem gegen jegliches Zusammengehen dieser beiden großen Völker.

Das müsste eine Minimalforderung für Deutsche sein, die es sind und bleiben wollen. Doch die Linkssozen sind dabei, die Beine so breit zu machen, wie nur irgend möglich. Viel zu Vereinigung mit der anderen sozialdemokratischen Restrampe fehlt nicht mehr. Sie sollten so ehrlich sein und es endlich tun.

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