Die neune Erhöhung der Leitzinsen in Folge

Schräg ist nicht nur das Gebäude in Frankfurt am Main, in dem die EZB veranstaltet wird. © Münzenberg Medien, Foto: Stefan Pribnow, Aufnahme: Frankfurt am Main, 4.7.2016

Frankfurt am Main, Deutschland (Weltexpress). Beschlossen und verkündet! Die Rede ist von der neunten Erhöhung der Leitzinsen in Folge. Die Räte genannten „Spaßvögel“, die im sogenannten Rat der Europäische Zentralbank (EZB), haben am Donnerstag die Anhebung um 0,25 Prozentpunkte beschlossen und verkündet. Damit steigt der Leitzins für Geschäftsbanken, deren Lohnarbeiter bei der EZB Schlange stehen, um Geld zu kriegen, auf 4,25 Prozent.

Bankster, die nicht wissen, wohin mit dem aus dem Nichts geschöpften Geld, dürfen dieses für 3,75 Prozent Zinsen bei der EZB „parken“. Je höher die Zinsen steigen, umso mehr bangen im Grunde bankrotte Staaten und Zombie-Kapitalgesellschaften, die mit mächtig gewaltig viel billigem Geld am Tropf gehalten wurden.

Kennern und Kritikern zufolge steht das nächste Beben bei Banken kurz bevor. Man darf gespannt sein, wo die nächste Depositenflucht zur Liquidierung von Staatspapiere zwingt und verborgene Verluste aufdeckt.

Selbst schuld wer diejenigen wählt, die dafür sorgen, daß Notenbanken mit exzessiven Käufen von Staatspapieren die Zinsen für diese Anleihen senken, um Pleitestaaten bei der Finanzierung ihrern überbordenden Haushalte zu helfen.

Anmerkung:

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