Sonntagsfragen und Deutscher Bundestag im Berliner Reichstag: Die Linke an der Fünf-Prozent-Hürde, Christen und Sozen mit der Tendenz nach unten

Reichstag in Berlin
Ein Blick in die Kuppel auf dem Reichstag in Berlin. Quelle: Pixabay

Berlin, Deutschland (Weltexpress). Für die Partei Die Linke geht es scheinbar bergab und ein Abrutschen unter die Fünf-Prozent-Hürde könnte bei der nächsten Wahl zum Deutschen Bundestag, die am Abend des 26. September 2021 gegen 18 Uhr beendet sein soll, ist möglich.

Infratest Dimap sieht die lila eingefärbte Linke bei nur noch sechs Prozent. Als Erhebungszeitraum wird der 3 bis 5.5.2021 angegeben, als Erhebungsmethode die zufallsbasierte Telefon- und Online-Befragung.

Keine Frage, daß die Mitglieder dieser Partei im Laufe der letzten Jahre auch an der Zehn-Prozent-Marke kratze und diese 2018 sogar mit angeblich elf Prozent übersprang, doch ein Absacken unter fünf Prozent scheint mir eher möglich als ein Raufklettern auf zehn.

Daß liegt nicht nur daran, daß diese Linke antideutsch und längst eine Partei allerlei Ausländer, Umvolker und Mohammedaner ist, auch nicht an zwei Vorsitzende, bei denen sich jeder tote Dichter und Denker im Grabe umdrehen würde, von den lebenden ganz zu schweigen, sondern vor allem daran, daß es einen Aufbruch gegen die Einheitsparteien und Einheitsfraktionen gibt, der Millionen Deutsche erfaßt hat. Dabei geht es nicht um dieses oder jenes Lager, links oder rechts, sondern um Die Basis.

Die könnte es schaffen, als eine von vielen Kleinstparteien über fünf Prozent zu kommen. Gut möglich ist es allerdings, daß die Freien Wähler, Die Partei und auch die Team-Todenhöfer-Partei bei den Protestwählern der „Basis“ zu viele Stimmen kosten. Das alles wird auch abhängig von der Wahlbeteiligung sein, die 2013 bei 71,5 Prozent und 2017 bei 76,2 Prozent lag.

Die verhindert auch, daß die AfD, die über der Zehn-Prozent-Marke liegt, momentan mit elf, zwölf Prozent, nicht weiter wächst. Die Blauen werden, wenn alles gut geht, die 12,6 Prozent, die sie bei der letzten Bundestagswahl 2017 erhielten, erneut erreichen. Die Lila-Linke allerdings nicht wieder 9,2 Prozent.

Daß auch die Christen der Altparteien CDU und CSU sowie die Sozen der Altpartei SPD verlieren, das dürfte wohl kein Trostpflaster sein. Die CDU, die 2017 noch 26,8 Prozent erhielt, 20213 waren es 34,1 Prozent, sackt weiter mächtig gewaltig ab. Auch die CSU, die 2017 auf 6,2 Prozent kam und 2013 auf 7,4Prozent, wird Federn lassen müssen. Statt gemeinsam auf auf über 40 Prozent 2013 oder 33 Prozent 2017 zu kommen, rutscht beide schwarzen Parteien auf aktuell 23 Prozent.

Die Zehn-Prozent-plus-x-Partei SPD liegt laut Infratest Dimpa bei 14 Prozent.

Die Besserverdienenden von der FDP liegen bei dieser Sonntagsfrage zur Bundestagswahl vom 6.5.2021 bei 11 Prozent und die Olivgrünen, auch Bündnisgrüne genannt, bei 26 Prozent. Gegenüber 8,4 Prozent 2013 und 8,9 Prozent 2017 wäre das ein mächtig gewaltiger Sprung.