Die Lage der Deutschen Eishockey-Liga – Proteste gegen „Eishockey-Mafia DEL“

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Gewehr im Geigenkasten. Quelle: Pixabay

Berlin, Deutschland (Weltexpress). Die Straubing Tigers, aktuell auf Platz acht der Tabelle der Deutschen Eishockey-Liga (DEL) fertigten die Pinguins Bremerhaven am Donnerstag mit 5:0 ab. Die Kufenkurver von der Küste sind nur noch Sechster und müssen und die Playoffs bangen.

Die Fans in Straubing an der Donau freuten sich über den Kantersieg und protestierten gegen die „Eishockey-Mafia DEL“, wie es in „Eishockey-News“ (1.2.109) heißt. „Erneut protestierten die Straubinger Fans gegen die Spieltagszerstückelung der DEL. In den ersten fünf Minuten wurde auf die Unterstützung verzichtet. Zudem waren im Stadion Banner mit der Aufschrift „Für fangerechte Bullyzeiten“ und „Eishockeymafia DEL“ zu sehen.“

Ganz sicher nicht dabei ist die Mannschaft der EHC Eisbären Management GmbH. Den Eisbären fehlen gute Spieler und damit sind nicht alle Verletzten gemeint, sondern auch der Nachwuchs. Jörg Lubrich notiert nach einer weiteren verheerenden Niederlage der Berliner Eisbären in der „B.Z.“ (31.1.2019), dass sich „gegen Meister München … eindeutig“ zeigte: „Die Eisbären-Youngster sind nur Durchschnitt und können mit den jungen Spielern aus München nicht mithalten.“ Lubrich meint auch, dass einst unter Eisbären-Trainer Pierre Page „die besten Nachwuchs-Spieler Deutschlands das Eisbären-Trikot“ getragen hätten, das aber heute nicht mehr der Fall sein. Wohl wahr: das reicht noch nicht einmal gegen die nachfolgenden Unternehmungen der angeblichen Mafia-Organisation DEL, die sich bis dato als nicht konkurrenzfähig erweisen.

Dass die DEL eine Liga ist, bei der der Bock zum Gärtner gemacht wurde, das soll hier und heute nicht erneut ausgebreitet werden, aber das der Firlefanz Folgen hat, beispielsweise bezüglich Kontingentspielern und also auch Nachwuchsspielern, das Nicht-Einschreiten gegen allerlei Einwanderungs- und Einbürgerungswelle bis hin zur Null-Kritik-Linie. Weg von der DEL und hin zum Rest vom Roten-Laternen-Schützenfest.

Den Unternehmen am Ende der DEL-Tabelle bleibt nur der Pre-Playoffs genannte Hoffnungslauf nach Ablauf der Hauptrunde genannten Vorrunde, bis am 4. März 2019 die Playoffs beginnen.

Chancen darauf dürften sich neben dem nach der letzten Meisterschaft runtergewirtschafteten Berlinern vor allem Ice Tigers aus Nürnberg und Pinguine aus Krefeld machen.

Gut möglich, dass der eine oder andere Grizzly aus Wolfsburg noch Hoffnungen schmiedet, allein mir fehlt der Glaube und den Grizzlys das Geld für die Glut.

Weg vom Fenster zur rosigen Aussicht sind auch die Schwenninger Wild Wings und die Iserlohn Roosters.

Die Plätze an der Sonne haben die Adler aus Mannheim auf Platz eins und die Rotbullen aus München auf Platz zwei sicher. Die Düsseldorfer EG ist als Drittplatzierter diese Saison gut dabei. Auch die Kölner Haie auf dem vierten Platz und die Augsburger Panther auf dem fünften Rang dürfen sich berechtigte Hoffnungen machen. Dennoch kämpfen Köln und Augsburg mit Bremerhaven, Ingolstadt und Straubing um die unteren Playoff-Plätze.

Die Tabelle

1. Adler Mannheim, 44 Spiele, 97 Punkte, 160:97 Tore
2. EHC Red Bull München, 44 Spiele, 93 Punkte, 148:99 Tore
3. Düsseldorfer EG, 44 Spiele, 78 Punkte, 133:109 Tore
4. Kölner Haie, 44 Spiele, 73 Punkte, 118:109 Tore
5. ERC Ingolstadt, 44 Spiele, 73. Punkte, 130:126 Tore
6. Augsburger Panther, 44 Spiele, 71 Punkte, 129:118 Tore
7. Fischtown Pinguins, 44 Spiele, 70 Punkte, 142:134 Tore
8. Straubing Tigers, 44 Spiele, 67 Punkte, 127:123 Tore
9. Eisbären Berlin, 44 Spiele, 56 Punkte, 117:142 Tore
10. Thomas Sabo Ice Tigers Nürnberg, 43 Spiele, 53 Punkte, 131:129 Tore
11. Krefeld Pinguine, 44 Spiele, 51 Punkte, 120:144 Tore
12. Grizzlys Wolfsburg, 44 Spiele, 45 Tore, 103:154 Tore
13. Schwenninger Wild Wings, 44 Spiele, 43 Punkte, 92:137 Tore
14. Iserlohn Roosters, 43 Spiele, 39 Punkte, 128:157 Tore

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