Die Gefühlswelt des Hummers – ein trauriger Essay über seltsames Menschengebaren

Berlin (Weltexpress) – Anmerkung 8: „Stichwort gefesselte Scheren: In modernen Legefabriken und großen Hühnermastbetreiben herrscht eine vergleichbare Praxis. Um zu verhindern, dass sich die neurotischen Tiere unter den schlechten Haltungsbedingungen kannibalisieren, werden ihnen die Schnäbel „gekürzt“. Nur am Rande will ich bemerken, dies geschieht in der Regel automatisiert und ohne jegliche Betäubung. Ich weiß nicht, ob der Mehrzahl der Leser des Gourmet-Magazins diese Tatsache bekannt ist. Überhaupt ist die Amputation in der Massentierhaltung eine beliebte Maßnahme. Rinder werden „enthornt“, stallkollergefährdete Schweine werden „kupiert“, damit sie sich nicht aus Langeweile gegenseitig die Ringelschwänzchen abnagen.“

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