Berlin, BRD (Weltexpress). Walter Ulbricht wäre heute 133 Jahre. Die Gedanken an ihn ermuntern: „Steh einmal auf! Schlag mit der Faust darein! Schlaf nicht nach vierzehn Tagen wieder ein!“ (aus einem Gedicht von Kurt Tucholsky 1922)

Von Theobald Tiger wissen wir,
Daß linke Antikommunisten,
Sich also links gebärdend brüsten,
Am schlimmsten sind, und ich zitier:

»Keiner verläßt am Ende mit weißer Weste
Das Feld« im sogenannten kalten ...
Krieg. Der vermochte sich nicht zu entfalten
Zum heißen. Grade das war das Beste!

Dank Stalins Sozialismus auch,
Dank Ulbricht und Genossen!
Der Klassenkampf heut’ ist nicht weggeflossen,
Opportunistischer ist der Gebrauch.

Die Welt wird mehr denn je zurecht gebogen
Mit Wüstensand im eigenen Gesicht.
Sieht man den Klassenfeind nun eher nicht,
Gut meinend, er sei nur vorbeigezogen?

Man braucht für Niederlagen einen Namen,
Der stählern aber weiter lebt.
Drum man mißbraucht ihn, daß sich nicht erhebt
Das Volk da unten – Amen.

Und dankend darf das Volk nun wählen:
Die Cholera sei besser als die Pest.
Doch immer der Geschichte Motor läßt
Den Klassenkampf nicht für das Morgen fehlen.

Anmerkung:

Vorstehender Beitrag von E. Rasmus wurde am 25.6.2013 in Berlin geschrieben.

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