Die BRD am „Anfang einer Epidemie“ – Lothar Wieler vom RKI weiß die neuesten Zahlen mitzuteilen und spricht von einem „exponentiellen Wachstum“

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Ein Virus ganz in Grün. Quelle: Pixabay, Bild: PIRO4D

Berlin, Deutschland (Weltexpress). Beim Robert-Koch-Institut (RKI) in Berlin werden die Damen und Herren mit neuen Zahlen um sich, was das Coronavirus (SARS-CoV-2) betrifft, das nach Stand 18.3.2020, 10.30 Uhr, 8.198 Infizierte für die BRD meldet, was einem Plus von 1.042 entspräche. Die Zahl der COVID-19-Todesfälle wird mit 12 angegeben.

Mitarbeiter am RKI informieren zudem darüber, dass „seit dem 17.3.2020 … an dieser Stelle ausschließlich die dem RKI von den Gesundheitsämtern übers Bundesland elektronisch übermittelten Fälle dargestellt'“ werden würden und das „aufgrund des Meldeverzugs zwischen dem Bekanntwerden von Fällen vor Ort und der Übermittlung an das RKI …es Abweichungen zu den z.B. von den Bundesländern aktuell herausgegebenen Zahlen geben“ könne.

Lothar Wieler, Chef des RKI, sagte am heutigen Vormittag: „Wir haben ein exponentielles Wachstum. Wir sind am Anfang einer Epidemie, die noch viele Wochen und Monate unterwegs sein wird.“

Er sprach davon, dass Italien in Europa am stärksten vom Virus-Ausbruch betroffen sei und dass, wenn es nicht gelinge, die Kontakte unter den Menschen jetzt zu reduzieren, es in zwei bis drei Monaten zehn Millionen Infizierte geben könne.

So weit, so normal. Nach wie vor wird über die Gefährlichkeit dieses Virus gestritten, wenn auch nicht beim RKI.

Das Gesundheitssystem der BRD würde, so Wieler und andere, überlastet werden. Das liegt, so sagen schreibenKritiker, auch daran, dass am Gesundheitswesen Jahre lang herumgewurschtelt worden sei, sodass der Käse allmählich zum Himmel stinke.

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