Die Bluttat von Chemnitz und das gespaltene Verhältnis zur objektiven Berichterstattung oder Die Rotkäppchen-Presse und die muselmanischen Messerstecher

0
7679
Das böse Rotkäppchen
Märchenstunde mit dem bösen Rotkäppchen namens Michael und dem blanken Messer. Quelle: Pixabay

Rüsselsheim, Chemnitz, Deutschland (Weltexpress). „Rechte jagen Menschen in Chemnitz, so titelt „Zeit-Online“ mit ihrem Journalisten Johannes Grunert unter dem Stichwort „Ausländerfeindlichkeit“. Da weiß man doch gleich, worum es geht. Der Leser allerdings reibt sich die Augen, mit welch rotzfrecher Unverfrorenheit der „linke Schmierfink“ über die Messerattacke in Chemnitz berichtete, die mit den Tatsachen und Realitäten kaum noch etwas zu tun haben.

Einen ähnlichen Zungenschlag bringen Papiermedien wie die „Welt“, „BZ“ oder „FAZ“ an, die mit Begrifflichkeiten wie „Hooligans randalierend“ durch die Stadt gezogen, oder „Rechtsradikale Menschen mit ausländischen Wurzen durch die Stadt jagen“ an die Bevölkerung. Ich konnte beim besten Willen nicht mehr als eine Handvoll Stiefelträger entdecken, die versuchten, einen Zug empörter Bürger anzustacheln und schimpfend Maghrebiner verfolgten. Und ja, solche Idioten, die gewöhnlich aus Spaß an der Freude ganze Fußballstadien und vor allem das Drumherum auseinander nehmen, finden sich immer ein, wenn sich die Chance für eine Randale ergibt.

Aber da gibt es auch noch den anderen Blickwinkel. Ursache und Wirkung. Sie sind bei kaum einem dieser sich „links“ wähnenden Journalistenbrut eine Zeile wert. Erwartet etwa einer dieser schreibenden Schmeißfliegen, dass Bürger weiterfeiern und einen Doppelmord beiläufig zur Kenntnis nehmen. Erwarten sie, dass Passanten sich so verhalten, als sei nichts geschehen? Gleichgültig, ob eine Frau angegriffen oder eine Helfer ermordet wurde, der Feind ist ausgemacht: Rechter Mob geht auf die Straße. Nicht in einem einzigen Medium wurde über das Opfer berichtet und mit keinem Wort werden die Toten erwähnt. In zwei Wochen haben wir in Deutschland sechs Messertote zu verzeichnen, das bevorzugte Mordinstrument islamischer Fremdkörper in unserem Land. Man fragt sich, wer nun Rassist ist und wer nicht?

Nach einer tödlichen Auseinandersetzung während des Chemnitzer Stadtfestes, bei dem nach letzten Informationen „einige deutsche Männer“ einer Frau zu Hilfe eilten, die von „Ausländern“ massiv bedrängt wurden, zogen die Angreifer aus fremden Ländern blank, stachen – wie üblich – mit ihren Messern zu. Ein 35-jähriger Chemnitzer musste sein Leben lassen, ein weiterer kämpfte auf dem Transport ins Krankenhaus ums Überleben. Zwei Männer wurden schwer verletzt.

Welcher Nationalität die übergriffigen Südländer angehören, gab die Polizei wohl mit gutem Grund nicht preis. Der Maulkorberlass in den Polizeistuben soll uns eine heile „Flüchtlingswelt“ suggerieren, damit Schreiberlinge der Marke Hofberichterstatter die „Rechte Gefahr“ zum Hauptproblem stilisieren und in den Vordergrund rücken. Hören wir etwas von dem Leid der Angehörigen der toten Opfer? Lesen wir etwa ein Betroffenheits-Statement eines Politikers? Mitnichten! Hören wir etwa eine offizielle Stellungnahme über eine menschenunwürdige Tat eines Migranten?

Als die mutigen Männer in Chemnitz in der Nacht zum Sonntag Frauen gegen Übergriffe schützen wollten, wurden sie abgestochen wie Lämmer am Ende der Fastenzeit. Auf das erste Opfer, Daniel, wurde über drei Dutzend Mal eingestochen. Er verstarb im Krankenhaus. Mittlerweile soll ein zweiter beherzter Helfer seinen Verletzungen erlegen sein.

Ich lehne Gewalt in jeder Form ab, aber wer in Deutschland wundert sich noch darüber, dass die Stimmung kippt, das Volk sich immer mehr spaltet, an vielen Orten die Wut eskaliert? Selbst einem Hooligans gestehe ich zu, seine Frau vor einem Messerstecher zu schützen, gleichgültig, ob er ein „Rassist“ ist, wie er im Buche steht oder von Meinungsmachern gebacken wird.

Es beißt die Maus den Faden nicht ab: Die sich inflationär entwickelnden Mordtaten offenbaren bei genauer Analyse ein erschreckendes Bild. Ist zum Beispiel einer von 1.000 Asylbewerbern tatverdächtig, so müssten 72.000 von 72 Millionen Deutschen tatverdächtig sein, um dieselbe Proportion aufzuweisen. Da 1.534 Deutsche eines Mordes oder Totschlags verdächtigt werden, müsste es ca. 72 Millionen/1534*365, also ungefähr 17 Millionen Asylbewerber in Deutschland geben, damit diese nicht überproportional an Mord oder Totschlagsdelikten beteiligt wären. Das aber darf so nicht kommuniziert werden.

Dem immer gleichen Muster des derzeitigen politischen Willens folgend, ist in Fällen blutiger Übergriffe, bei den unsere Freunde aus dem Ausland beteiligt sind, die Polizei gehalten, die Herkunft von Mörder, Vergewaltiger, Gewaltverbrecher und Terroristen nach Möglichkeit solange zurückzuhalten, bis sich die Gemüter wieder beruhigt haben. Derweil ducken sich die verantwortlichen Politiker weg.

Könnte es sich nicht um Zivilcourrage gehandelt haben, wenn mehrere Männer einer bedrängten Frau auf der Straße zu Hilfe eilen? Auf den Gedanken kommt ein so kleines Reporterhirn natürlich nicht. Rechtsradikaler Mob, der randalierend durch die Straßen zieht, macht natürlich mehr her. Das verkauft sich in den einschlägigen Redaktionen der Medien auch besser, zumal dort ein staatlich angeordneter Erziehungsauftrag vorherrscht und auch eingehalten wird.

Der inzwischen alltägliche Messermord bringt die Menschen in jeder Stadt auf die Barrikaden. Nicht nur in Chemnitz, auch in Berlin, Freiburg, Kandel und anderswo. Die von so genannten Berichterstattern geradezu grotesk verzerrten Kommentare zu den Chemnitzer Fernsehbildern bei „NTV“, „ZDF“ oder „ARD „so gar nicht passen wollten, werden die links-manipulativen Bemühungen der Sender offenbar. Etwa 800 bis 1.000 Demonstranten zogen schweigend am Karl-Marx-Monument vorbei und drückten ihren Protest über die neuerliche Bluttat aus.

Das Verlautbarung einer Bürgermeisterin mit akuter Wahrnehmungsverzerrung

Sodann die atemberaubende Nachricht bei der „ARD“ und dem „ZDF“: Bei der „nicht genehmigten“ Demonstration, die Wortwahl soll wohl einen Rechtsbruch implizieren, seien vier Rechtsradikale verhaftet worden. In der TV-Sequenz sind zwei Männer zu sehen, die einen fliehenden Dritten verfolgen. Ja.., so bedauerlich es ist, die Wut macht sich auch unter den „Rechten“ breit und das zumeist handfest. Ursache und Wirkung. Teilnehmer riefen: „Ausländer raus“.

Dass die Volksseele inzwischen kocht, ist selbst an der Chemnitzer Bürgermeisterin Ludwig (SPD – was sonst) nicht vorbeigegangen, die in einer Pressekonferenz sichtlich bemüht ist, Betroffenheit zu zeigen. Nicht etwa über den schwerwiegenden Angriff auf die Frau, nicht über die verblutenden Männer, sondern über die aufgeheizten Bürger, die sich erlaubten, unerlaubt durch die Stadt zu ziehen.

„Es ist schlimm“, meinte Frau Ludwig, „dass wir die Stadt Rechtsradikalen überlassen mussten.“ Der Oberbürgermeisterin von Chemnitz scheint die mediale Aufmerksamkeit nach der tödlichen Messer-Attacke auf dem Stadtfest mehr als nur ein Dorn im Auge zu sein. Nichts scheint ihr unangenehmer zu sein, als dass ihre Stadt in den Fokus der Berichterstatter und Kommentatoren geraten ist. Von Mitgefühl für die Opfer konnte bei ihr nicht die Rede sein. Das Image der Stadt scheint Vorrang gehabt zu haben. Welch eine pervertierte Welt! Welch eine krankhafte-manipulative Berichterstattung!

So heißt es in „Zeit-Online“: Polizeistaffeln konnten zunächst nur neben dem Aufmarsch herlaufen. Wenig später versuchten die Beamten, den Mob aufzuhalten – doch die Rechtsextremen durchbrachen eine Polizeikette in der Fußgängerzone. Aus der Menge waren Parolen wie „Ausländer raus“, „Wir sind das Volk“ und „Das ist unsere Stadt“ zu hören. Auf dem nahegelegenen Johannisplatz folgten den Sprüchen dann die Gewalt. In der Tat, es geht hier nicht nur um „unsere Stadt“, längst geht es um unser Land.

Anmerkungen:

Siehe auch: https://www.journalistenwatch.com/2018/07/13/jetzt-so-bundesregierung/

Vorstehender Beitrag von Claudio Michele Mancini wurde unter dem Titel „Chemnitz und das gespaltene Verhältnis zur objektiven Berichterstattung“ im Scharfblick am 27.8.2018 erstveröffentlicht.

Anzeige