Der Zweck der Khaki- und Vasallentruppe der BRD in Mali und Niger sowie die Räuberpistole von Christen und Sozen, Olivgrünen und Besserverdienenden der üblichen Einheitsparteien

Mauretanien, Mali, Niger und andere Staaten auf einem Globus. Quelle: Pixabay

Berlin, Deutschland (Weltexpress). Sevim Dagdelen (noch L), teilt per Pressemitteilung aus der sogenannten Linksfraktion vom 1.8.2023 unter dem Betreff „Keine militärische Einmischung in Niger!“ mit, daß „der Putsch in Niger … illegitim“ sei. Keine Frage, daß es genug Kenner und Kritiker gibt, die genau das für legitim halten, wenn auch nicht für legal.

Dennoch sollte niemand an dieser Stelle das Lesen der ganzen Verlautbarung unterlassen, denn darin heißt es: „Ebenso illegitim ist aber jeglicher Versuch des Westens, die Krise im Niger als Anlass für eine neokoloniale Einmischung zu nutzen, die in einen unkontrollierbaren Flächenbrand umzuschlagen droht.“ Wohl wahr, wahr ist aber auch, daß auch bei der letzten Wahl, als ein zweiter Wahldurchgang druchgeführt wurde und die Kandidaten Mohamed Bazoum (PNDS-Tarayya) und Mahamane Ousmane (RDR-Tchanji) zur Stichwahl antraten, gelogen und betrogen wurde. Wahlbetrug und Korruption fanden in einem vermaledeiten Umfeld statt. Der gesamte staatliche und kulturelle Überbau bis hin zur Denkweise ist quasi auf Sand gebaubt. Die ökonomische Basis ist die eines Vasallen- und Kolonialstaates. Wird ein neuer Präsident genannter König gewählt, wird die Heroldsformel gesprochen: Le roi est mort, vive le roi.

Dazu teilt Dagdelen zwar nichts mit, aber dies zur Situation: „Eine militärische Intervention durch Ecowas und westliche Verbündete wäre völkerrechtswidrig und muss verhindert werden. Die Bundeswehr jetzt nicht aus Niger abzuziehen, ist verantwortungslos. Ich warne ausdrücklich vor weiteren militärischen Abenteuern der Bundeswehr in Afrika und der Gefahr, durch eine militärische Invasion einen Bürgerkrieg im Niger loszutreten. Die Forderung nach einem sofortigen Abzug der Schutz- und Vasallentruppe aus dem Vasallenstaat BRD an der Seite der Unterdrücker, Räuber und Kolonialherren wird erhoben, ohne daß diese Khaki-Truppe beim Namen genannt wird.

Richtig, „über 1000 US-Soldaten und rund 1500 französische Soldaten sind in Niger stationiert“. Mit US-Soldaten meint Dagdelen VS-Soldaten, also die Soldaten der VSA.

Die Herren der VSA und auch die Herren aus dem vergrößerten Westfrankenreich, das ebenfalls ein Vasallenstaat der VSA mit dem VK im Beiboot ist, übten Druck aus, damit durch bestallte Handlungsbeauftragte aus den sogenannen ECOWAS-Staaten und der EU-Staaten Sanktionen gegen die Putschisten beziehungsweise die Putsch-Regierung verhängt werden.

Daß diese „vor allem die Zivilbevölkerung des Landes zu treffen“ ist richtig. Falsch hingegen, daß das der „erste Baustein einer militärischen Einmischung in die inneren Machtkämpfe des Landes“ sei. Mehrere Steine wurden bereits gebaut. Hochlohnarbeiter der Weltbank, ein Instrument der Yankee-Imperialisten im Allgemeinen und der Yankee-Finanzimperialisten im Besonderen, verhängten ebenfalls Strafen. Sogenannte „Hilfszahlungen“ wurde eingestellt. Zudem sind Lohnarbeiter von Geheimdiensten, darunter auch militärische Geheimdienste, am Werk, damit es wieder heißen kann: Le roi est mort, vive le roi.

Es muß nur ein König sein, der die Verwertungsinteressen der Kapitalisten, in dessen Aufgaben die Lohnarbeiter für Lohn arbeiten, vor Ort sichert.

Daß die Verwertungsinteressen von Kapitalisten mit „der sogenannten wertegebundenen Außenpolitik“ von Sozen, Olivgrünen und Besserverdienender der üblichen Einheitsparteien des Vasallenstaates BRD, der zudem wie Niger ein Vielvölkerstaat ist, „nichts zu tun“ habe, das verschweigt Sevim Dagdelen nicht. Zitat: „Frankreich braucht den Niger als Uran-Exporteur, und auch die Bundesregierung hat oft genug betont, wie hoch der strategische Wert des Nigers als Bundeswehr-Standort für die europäische Afrikapolitik ist.“

Was der verlogene Kriegskanzler und seine verlogenen Minister sagen und schreiben, das ist schon morgen Schnee von gestern. Hinter vorgehaltener Hand heißt es auch in Berlin von Christen und Sozen, Olivgrünen und Besserverdienenden, die sich auskennen, unisiono, daß die sogenannte „Stabilisierungsmission“ Mumpitz ist und nur dem Ab- und also Raubbau der Bodenschätze dient. So viel Wahrheit und Klarheit darf es schon mal sein. Alles andere ist Tand und Trallala. Und das gilt auch für Mali.

Für Tand und Trallala, Lug und Trug stehen üble Christen und Sozen, Olivgrüne und Besserverdienende der üblichen Einheitsparteien zur Verfügung, um den Raubbau und die Ausbeutung zu verschleiern und die Waren-Interessen umzudeuten und das Werte-Märchen wahre Interessen zu nennen. Das gilt es, immer wieder zu sagen und zu schreiben. Alles andere ist Mumpitz.

Anmerkung:

Siehe auch die Beiträge

im WELTEXPRESS.

Vorheriger ArtikelKommentar: Hohe antizyklische Konjunkturprogramme, niedrige Leitzinsen und so – Fromme Wünsche, vorgetragen von Heiner Flassbeck
Nächster ArtikelKommentar: Das Ammenmärchen von der Dekolonisierung und das Ausplündern der Vasallenstaaten