Der Flop mit der Pritsche oder (k)ein Pick-up mit dem Stern – Steht beim Daimler die X-Klasse zur Disposition?

0
303
Eine Pritsche mit Stern oder ein Fahrzeug der X-Klasse der Marke Mercedes-Benz. © Daimler AG

Berlin, Deutschland (Weltexpress). Dass die X-Klasse der Daimler AG nichts weiter ist als ein „in Kooperation mit Renault-Nissan“ entstandenes „Schwestermodell des etablierten Nissan Navara und des Renault Alaskan“, das steht im „Focus“ (13.7.2019). Liegt das daran, dass sich der Pick-up mit dem Stern nicht verkauft? Warum floppt die Pritschte?

Diese Frage scheint sich bei der Daimler AG niemand mehr stellen zu müssen. Bei den Autobauern scheint man schon einen Schritt weiter zu sein. Ist das Aus für dieses Auto der Marke Mercedes-Benz schon beschlossene Sache?

Auf den Heimatseiten des Konzerns im Weltnetz wird weiterhin vom Fahrzeug geschwärmt und von „Faszination“ und „Fahrspaß“ geschrieben.

Laut „Handelsblatt“ (12.7.2019) würde „der Markterfolg des Autos … offenbar in keinem Verhältnis zu den Kosten“ stehen. Weiter heißt es: „Daimler umschreibt den Flop mit einer ‚Überprüfung und Priorisierung des Produktportfolios‘. Handelsblatt-Informationen zufolge steht die X-Klasse damit zur Disposition. Daimler will diese Informationen nicht kommentieren.“

Laut „Automobilwoche“ (12.7.2019) sei es schon so weit. Die X-Klasse werde eingestellt. Michael Gerstern schreibt unter der Überschrift „EXKLUSIV – Van-Sparte ist Sorgenkind von Daimler: Pick-up X-Klasse vor dem Aus“, dass „der Vorstand … offenbar bei einem erst kürzlich eingeführten Modell die Reißleine gezogen“ habe.

Im „Focus“ (13.7.2019) wird aus der „Automobilwoche“ zitiert. Dort heißt es unter dem Titel „Medienbericht: Erstes Mercedes-Modell muss jetzt dran glauben“: „‚Von der X-Klasse, die das Segment der mittelgroßen Pick-ups erobern sollte und Ende 2017 auf den Markt gekommen war, wurden im vergangenen Jahr nach Konzernangaben lediglich 16.700 Einheiten in Europa, Australien und Südafrika verkauft, deutlich weniger als etwa vom Kastenwagen Citan (26.300)‘, so die ‚Automobilwoche’… ‚Es ist gut, dass wir in einer solchen Situation frühzeitig die Reißleine ziehen und nicht mehr jahrelang an einem solchen Projekt festhalten‘, zitiert das Magazin einen namentlich nicht genannten Daimler-Manager.“

Anzeige