Das Stühlerücken der Sozen oder Platz schaffen für Callcenter-Kühnert und Hallodri-Heil – Walter-Wer und, äh, eine Esken zur Doppelnull der SPD gewählt

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Ohne Worte. Quelle: Pixabay, Foto: Michal Jarmoluk

Berlin, Deutschland (Weltexpress). Oja, diese Sozen. Auf dem derzeit in Berlin stattfindenden Parteitag der SPD scheinen die rund 600 Delegierten sichtlich bemüht, jedem Streit aus dem Wege zu gehen. Sie blähen unter Beifall den Platz an Posten aus, um beim Postengeschacher alle zu befriedigen.

Was ist das sonst, wenn nicht ein sozialdemokratischer Blowjob, in Zeiten der Hängetitten? Der Parteivorstand wurde auf fünf Vizeposten erweitert, sodass Jungsozialist Kevin Kühnert, der sich zum Studien einklagen mussten, um es abzubrechen, zusammen mit Hubertus Heil, der aus dem Arbeitsministerium heraus Angriffe auf Lohnarbeiter und solche, die es waren und werden wollen, organisiert.

Callcenter-Kühnert und Hallodri-Heil in einem Vorstand. Ja, wollen denn die Sozen die fünfte Jahreszeit auch im Vorstand festigen? Der wird künftig von Walter-Wer und, äh, einer Esken angeführt. Genauer: Walter-Borjans (67) erhielt 89,2 Prozent der Delegiertenstimmen und Saskia Esken (58) erreicht 75,9 Prozent. Das ist doch was im Vergleich zu A. Nahles, die im April 2018 nur 66,35 Prozent einheimste.

Walter-Borjans redete den Genossen übrigens heute gewaltig ins Gewissen, den Vorstand, der erstmals eine Doppelspitze hat, aufzublähen, statt zu verkleinern.

Unter „Reuters“ (6.12.201) wird unter der Überschrift „SPD-Parteitag – Postenvermehrung verhindert Kampfabstimmung“ darüber informiert, dass „die SPD ist auf ihrem Bundesparteitag sichtbar bemüht“ sei, „jedes Zeichen einer Spaltung zwischen Gegnern und Befürwortern der großen Koalition zu vermeiden.“

Pöstchenschieberei, das wird auch unter der ersten Doppelnull der SPD groß geschrieben! Wer soll diese Leute und den angeblich linken Laden eigentlich noch ernst nehmen?

Schlimmer noch, die Neuen, die außerhalb der SPD kaum einer kennt, traten intern gegen die Merkel-Regierung, die aus den Altparteien CDU, CSU und SPD besteht an.

Doch Walter-Wer und, äh, eine Esken scheinen sich mit den SPD-Bundesministern und der Fraktionsspitze aus dem Berliner Reichstag auf einen Leitantrag verständigt zu haben, der das genaue Gegenteil vorsieht: kein Ausstieg aus der Koalition.

So sind sie, die Sozen: links blinken und rechts abbiegen.

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