Corona statt Kalender – Pirelli streicht den 2021er Kalender und spendet 100.000 Euro für den Kampf gegen das Coronavirus

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Ein Blatt aus dem Pirelli-Kalender 1984. Quelle: Wikimedia, gemeinfrei, CC BY-SA 4.0, Bild: Uwe Ommer - Fichier fourni par l`auteur

Berlin, Deutschland (Weltexpress). Welcher Schöngeist kennt sie nicht: die Pirelli-Kalender? Soll mit diesen seit 1964 aufgelegten Bildkalendern des italienischen Reifenhersteller Pirelli jetzt Schluss sein?

Nicht, dass sich kein namhafte Fotografen wie Peter Lindbergh, Bruce Weber, Herb Ritts oder Karl Lagerfeld, die den Kalender gestalteten, gewinnen ließen. Auch TopJahr kann Pirelli für den Kalender Top-Models wie Gisele Bündchen, Heidi Klum, Cindy Crawford, Adriana Lima, Alessandra Ambrosio oder Naomi Campbell würden für erotische Fotografie weiter Schlange und Modell stehen.

Der Grund ist einfach und per Pirelli-Pressemitteilung mit den Überschriften „Pirelli streicht den geplanten Pirelli-Kalender 2021 – Das Unternehmen spendet 100.000 Euro für Initiativen gegen das Coronavirus“ vom 24.3.2020 wie folgt nachzulesen: „Pirelli hat angesichts des derzeitigen Covid-19-Notstands beschlossen, die Produktion des Pirelli Kalenders 2021 einzustellen und dessen Veröffentlichung zu streichen. Im Zusammenhang mit anderen Initiativen, die das Unternehmen bereits ergriffen hat, wird das Projekt ‚The Cal‘ 100.000 Euro für den Kampf gegen das Coronavirus sowie dessen Erforschung spenden.“

Der Hinweis, dass „die Produktion des Pirelli-Kalenders … bereits 1967 sowie von 1975 bis 1983 eingestellt“ worden sei, der ist richtig.

Marco Tronchetti Provera, der als stellvertretender Vorstandsvorsitzender und CEO von Pirelli vorgestellt wird, wird mit folgenden Worten zitiert: „Der beispiellose Covid-19-Notstand hat uns gezwungen, dies nun erneut zu tun. Wir werden zu gegebener Zeit zu dem Projekt zurückkehren, gemeinsam mit den Menschen, die aktuell mit uns daran gearbeitet haben.“

Dann ist ja gut und hoffentlich bald wieder schön in der Schrauberwerkstatt.

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