CDU/CSU-Aufgalopp der Kandidaten

Ursula von der Leyen (CDU) als Verteidigungsministerin während ihrer Sommerreise 2014 in der Generalfeldmarschall-Rommel-Kaserne, Augustdorf, NRW. Foto: Dirk Vorderstraße, Quelle. Wikipedia, gemeinfrei, CC BY 3.0

Berlin, Deutschland (Weltexpress). Wenn nicht gravierende Außenereignisse den CDU/CSU-Aufgalopp für die Dezember-Entscheidung beeinflussen, wird zwischen Söder, Laschet, Merz und Röttgen zu entscheiden sein. Dabei dürfte der CDU-Vorsitz nur das Vehikel für die eigentliche Entscheidung zur Kanzler-Kandidatur, einige Wochen nach der Zentralentscheidung über den nächsten amerikanischen Präsidenten, sein.

Es ist jetzt schon abzusehen, dass es für keinen der Kandidaten ein „fröhlicher Herbst“ werden wird. Den Anfang machten in der Vorwoche die geradezu sensationellen Stammbaum-Äußerungen aus der Aachener Laschet-Familie zu dem möglichen Urahn Karl dem Großen, um über Orientierungsäußerungen von Friedrich Merz fortgesetzt zu werden.

Schon zuvor war Herr Söder ausgerechnet auf dem Feld entzaubert zu werden, auf dem Bayern sonst glänzt: der administrativen Komponente bei Corona. Derzeit klingt alles nach Platzverweis für Herrn Söder im vorgenannten Rennen.

Einzig Herr Röttgen darf weiter gegen Moskau zu Felde ziehen, aber er fällt ohnehin im Rennen aus.

Wenn der Herbst so anfängt, dürften sich die Aspiranten und wir alle auf etwas einstellen. Das bedeutet längst nicht, das damit alles über Wahlentscheidungen gesagt ist. Das Team Merkel/Macron, die europäische Putz-Kolonne, hat mit dem „Modell Weber“ nach der Europa-Wahl klar gemacht, wie unbeachtlich Wahlen sind.

Bietet es sich danach nicht an, mit der EU-Präsidentin, Frau Dr. von der Leyen, als Kanzlerinnen-Kandidatin und den gebeutelten französischen Präsidenten Macon als ihrem Brüsseler Nachfolger weiterzumachen?

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