Aufruhr, Ausschreitungen und Aufrüstungen in den VSA – Pistolen- statt Pferdehalfter oder die Amis bewaffnen sich und munitionieren auf

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Quelle: Pixabay, Foto: Ibro Palic

Washington, VSA (Weltexpress). In den VSA ziehen immer mehr Staatsbürger und solche, die es werden wollen, nicht nur zum Brandschatzen und Plündern los, sondern auch zum Kauf von Waffen und Munition.

Die Nachfrage nach Waffen und Munition sei noch nie so gut gewesen, wie in diesen Tagen. Mehr Männer und Frauen als je zuvor scheinen zwischen Atlantik und Pazifik Angst vor einem weiteren Bürgerkrieg zu haben, obwohl der angebliche amerikanische Bürgerkrieg keiner war, sondern ein Befreiungskrieg, ein Sezessionskrieg. Die Staaten des Südens, die Konföderierten, wollen ihre Freiheit und Unabhängigkeit vom Yankee-Imperialismus, von den Nordstaaten, auch Unionsstaaten genannt. Dabei ging es nie um Sklaverei. Das war nur ein Thema in Politik und Presse und also für die Propaganda. Es ging immer um Geld und Geschäfte, um Macht und Herrschaft. Erstens brauchten die Kapitalisten des industriealisierteren Nordens dringend billigere Arbeitskräfte in ihren Fabriken, die sie von den Baumwollfeldern des Südens holen wollten, und zweitens wollten sie Schutzzölle gegen andere Industriestaaten in Europa, was die Bourgeoisie des Südens, die ihre Landarbeiter behalten wollte, hätte gezwungen, höhere Preise zu bezahlen. Außerdem waren die Südstaaten die Exportstaaten.

„RT Deutsch“ (30.5.2020) teilt unter der Überschrift „Bürger befürchten Apokalypse – beispiellose Nachfrage nach Waffen in den USA“ mit: „Bemerkenswert sei die Tatsache, dass unter den Kunden viele Erstkäufer, also auch Linke, Liberale und erklärte Waffengegner seien. Auch sie fühlen sich von der momentanen Lage bedroht. Viele seien dann überrascht, wie schwer es sein kann, eine Waffe zu kaufen.“

Jörg Wimalasena informierte bereits vor Wochen in der „Zeit“ (6.4.2020) unter der Überschrift „Waffenverkäufe in den USA:Pistolen gegen Viren“, dass „viele Bürger Angst vor Unruhen“ hätten und „aufrüsten“ wollten. Weiter heißt es, dass in den VSA „auf 100 … Einwohner … 120 Gewehre und Pistolen in Privatbesitz“ kämen… Mit Beginn der „Corona-Pandemie“, in Wirklichkeit mit Beginn der Wirtschaftskrise und dem plötzlichen Anstieg der Arbeitslosenzahlen zwischen 40 und 50 Millionen, „sind die Zahlen der Waffenverkäufe noch einmal in die Höhe geschossen. Geschätzte 2,5 Millionen Waffen wurden dem FBI zufolge im März verkauft, knapp 85 Prozent mehr als im Vorjahresmonat. Die Polizeibehörde des Bundes erfasst zwar nicht die tatsächliche Menge der verkauften Waffen, wohl aber die Anzahl der Sicherheitsabfragen für Waffenkäufer. Branchenexperten sprechen von einem historischen Verkaufshoch. Händler berichten, dass überdurchschnittlich viele Käufer zum ersten Mal eine Pistole erwerben.“

Kenner und Kritiker schätzen, dass in den VSA weit über 400 Millionen Waffen in den Händen des Volkes seien, nicht in Händen von Polizisten und Soldaten.

Nun sind die Unruhen da und auf der Straße sind die Belogenen und Betrogenen, die Abgehängte, die Prekären, das Lumpenproletariat, die Arbeitslosen, die Verlierer und ein paar Moralapostel. Vielerorts bricht die Ordnung zusammen.

Ein Funke reichte aus, um das Pulverfass zum Explodieren zu bringen. Vier weißen Polizisten ermordeten gemeinschaftlich auf offener Straße den Schwarze George Floyd in Minneapolis. Es hätte auch ein anderer Schwarzer sein können in einer anderen Stadt.

Anmerkung:

Mehr zum Thema im Artikel „Aufstand und Ausgangssperre in Minneapolis – Gouverneur von Minnesota verhängt den Notstand“ von Paul Puma.

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