Attentat auf AfD-Politiker Frank Magnitz

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Ein Foto des schwer verletzten Frank Magnitz, dass von der AfD Bremen auf Facebook noch am 7.1.2019 gepostet wurde. Quelle: Facebook AfD Bremen

Berlin, Deutschland (Weltexpress). Auf den AfD-Politiker Frank Magnitz wurde am Montagabend ein Attentat verübt. Der Bundestagsabgeordnete Magnitz, der Landesvorsitzender der AfD in Bremen ist, soll laut Bremer Polizei „von mehreren Personen angegriffen und verletzt worden“ sein.

Sowohl der polizeiliche Staatsschutz als auch die Staatsanwaltschaft Bremen nahmen die Ermittlungen auf. Die Polizei habe nach eigenen Angaben „eine Sonderkommission gebildet“.

In einer Pressemitteilung der AfD-Bundesgeschäftsstelle vom frühen Morgen des 8.1.2019 heißt es, dass Frank Magnitz „von drei vermummten Männern angegriffen worden“ sei. „Sie lauerten ihm vor dem Theater am Goetheplatz auf, als er den Neujahrsempfang des Weser-Kuriers in der Kunsthalle verließ. Mit einem Kantholz schlugen sie ihn bewusstlos und traten weiter gegen seinen Kopf, als er bereits am Boden lag. Dem couragierten Eingriff eines Bauarbeiters ist es zu verdanken, dass die Angreifer ihr Vorhaben nicht vollenden konnten und Frank Magnitz mit dem Leben davongekommen ist. Er liegt nun schwer verletzt im Krankenhaus.“

Die Polizei bestätigte die „schweren Verletzungen“ des 66-Jährigen, spricht allerdings von „einem unbekannten Gegenstand“ mit dem „gegen den Kopf“ des Mannes geschlagen worden sei. Die Täter sollen geflüchtet sein. „Zwei 43 und 54 Jahre alte Handwerker, die in der Nähe ihren Wagen beluden, entdeckten den am Boden liegenden Mann und riefen einen Rettungswagen. Die Feuerwehr alarmierte daraufhin die Polizei. Mehrere Streifenwagen fahndeten umgehend nach den Verdächtigen. Die Ermittler sperrten den Tatort ab und sicherten erste Spuren“ heißt es in einer Pressemitteilung 20 der Polizei Bremen vom 8.1.2019, 10:23 Uhr.

„Aufgrund der Funktion des Geschädigten ist von einer politischen Motivation der Tat auszugehen“, teilt die Polizei Bremen in der Pressemitteilung 19 vom 7.1.2019, 19:55 Uhr mit.

Dazu hält Marcus Ermler unter der Überschrift „Weimar 2.0: Attentat auf Bremer AfD-Landesvorsitzenden“ in „Achgut“ (8.1.2019) fest: „Wenn sich erweisen sollte, dass Linksextreme hinter dieser Tat stecken, sollte dies niemanden ernsthaft überraschen. Wer sich an meine Berichterstattung von 2018 hier auf der Achse erinnert, so in den Artikeln „Bremer Senat deckt Linksextreme“ und „Bremer Linkspartei spielt Weimarer Republik“ wird in Erinnerung haben, dass Linksextreme unbehelligt vom Bremer Senat nach Belieben gegen die AfD schalten und walten. Auch für den Wissenschaftsblog ScienceFiles habe ich wiederholt über diese Exzesse des Hasses und der Hetze berichtet. So in den Artikeln „Bremer Kriegserklärung an die AfD“ und „Radio Bremen: Sprachrohr von Linksextremisten?!“.“

In einer weiteren Pressemitteilung der AfD-Fraktion im Deutschen Bundestag (8.1.2019) verurteilt sie „die abscheuliche Gewalttat auf schärfste und fordern Politiker aller Parteien und die Bundesregierung auf, Gewalt gegen die AfD ohne Wenn und Aber zu missbilligen. Wer sich jetzt nicht gegen diese Gewalt öffentlich ausspricht, macht sich stillschweigend mit den Tätern gemein.“

Mitglieder und Mandatsträger der AfD sprechen von einem Mordversuch.

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