Angriff der Drohnenkrieger – Saud-Dynastie will Krieg gegen Iran

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Saudi-Arabien
Das Arabien der Sauds oder Saudi-Arabien. Quelle: Pixabay

Riad, Saudi-Arabien (Weltexpress). Auf zwei Flughäfen im arabischen Reich der Saud-Dynastie, die mehr oder weniger seit 1735 auf der Arabischen Halbinsel besteht und von Riad aus mit dem Schwert in der dschihadistischen Hand regiert wird, verübten die Huthi-Rebellen gestern Abend einen Angriff. Laut dem TV-Sender Al-Masirah seit der Angriff mit Drohnen erfolgt. Anschließend hätten beide Flughäfen ihren Betrieb einstellen müssen.

„Epoch Times“ (16.6.2019) teilt mit, dass „die Huthi-Rebellen … auf eine Tankstelle auf dem Flughafen Abha sowie Kontrollräume auf dem Flughafen Dschisan“ gezielt hätten. „Ein Huthi-Sprecher drohte Saudi-Arabien im von den Rebellen betriebenen Fernsehsender Al-Masirah mit ’schmerzhaften Tagen‘ als Reaktion auf das militärische Vorgehen der Militärkoalition im Jemen.“

Die muselmanische Saud-Dynastie führt einen brutalen Krieg im Jemen. Der wiederum gilt als Stellvertreterkrieg zwischen dem arabischen Absolutismus der Saudis und dem Regime der Ajatollahs. Saudi-Arabien und Iran sind Erzfeinde.

Kein Wunder, dass Mohammed bin Salman, der als Kronprinz der Saud-Dynastie gilt und nicht nur Kriegsminister ist, sondern de facto Premierminister Saudi-Arabiens, aber von seinen Kritikern als Mörder bezeichnet wird, laut „Welt“ (16.6.2019) den iranischen Staat bezichtigt, „hinter den mutmaßlichen Angriffen auf zwei Tanker im Golf von Oman zu stecken“. Nach den Vereinigten Staaten von Amerika (VSA) und dem Vereinigten Königreich von Großbritannien und Nordirland (VK) als Hilfsscheriff des Imperiums stößt Saudi-Arabien in selbe Horn.

Weiter heißt es in der „Welt“: „Die Angriffe auf die Schiffe im Golf von Oman in den vergangenen Tagen sowie auf eine Ölpipeline und einen Flughafen in Saudi-Arabien bestätigten saudischen Forderungen nach einer entschienene Haltung der internationalen Gemeinschaft gegenüber dem Iran, sagte Mohammed weiter. Er beschuldigte den Iran zudem, Milizen zu benutzen, um die Region zu destabilisieren.“

Bin Salman, der gemäß seinen Kritikern ein Auftragsmörder (und das betrifft nicht nur den Mord an dem Journalisten Jamal Khashoggi) und Heuchler sei, wolle zwar keinen Krieg, so werde er laut „Spiegel-Online“ (16.6.2019) in der arabischen Zeitung „Al-Sharq al-Awsat“ zitiert, führt aber einen im Jemen, bei dem es mehrfach zu Kriegsverbrechen kam. Wenn das nicht pure Heuchelei ist, was dann?

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