Ägyptern geht das Bargeld aus: Unruhen lähmen Bankensystem

Die Zentralbank Ägyptens hat den Staats- und Kommerzbanken und deren Filialen verboten, zu öffnen. Die Bank befürchtet nämlich, dass diese in der zugespitzten kriminellen Situation im Lande einfach ausgeraubt werden könnten.

In den meisten Geldautomaten gibt es kein Geld mehr. Der Großteil der Geldwechselstellen ist ebenfalls geschlossen. Einige von ihnen öffnen hin und wieder für ein paar Stunden auf eigenes Risiko.

Die Protestteilnehmer fordern den Rücktritt des 82-jährigen Präsidenten Hosni Mubarak, der seit 30 Jahren Ägypten regiert, sowie wirtschaftliche und politische Reformen.

Nach Angaben des arabischen Fernsehsenders Al Jazeera sind bei den Krawallen mindestens 150 Menschen getötet und rund 4000 weitere verletzt worden. Die Unruhen werden von Plünderungen und Brandstiftungen begleitet.

Mit Material von Al Jazeera, dpa, Facebook, YouTube, Liveleak, RIA Novost und Twitter.

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