Und tschüss! – Abzug von Soldaten der Bundeswehr aus Kundus

Soldaten der Bundeswehr in Afghanistan. Quelle: Pixabay, gemeinfrei, CC0 Public Domain

Berlin, Deutschland (Weltexpress). Die Bundeswehr zieht ihre Vasallentruppen an der Seite der Großmacht VSA zumindest aus Kundus ab, wo die Truppenteile aus der BRD nie von belang waren. Das, was dort veranstaltet wurde, war nichts weiter als ein Schaulaufen mit Kollateralschäden.

Doch wir wollen uns hier und heute nicht mit Georg Klein, damals Oberst, heute General, befassen, der von Kritikern als Zivilisten- und Kindermörder bezeichnet wird. Auf seinen Befehl sind übrigens auch Soldaten des Feindes (Taliban) bombardiert und getötet worden, manche meinen ermordet.

Die etwas über 100 Soldaten werden von Kundus ins Hauptquartier der BRD-Soldaten nach Masar-e Scharif verlegt. Wie lange dieser Außenposten der BRD noch besetzt bleibt, das wird man abwarten müssen. Vasallentruppen müssen nun einmal auf die Befehle ihrer Herren warten und die sitzen in den VSA.

Der eine Flügel der Falken in Übersee scheint müde und will sich am Hindukusch nicht weiter aufschwingen Führende Falken wollen nicht länger Schutztruppen für die beiden Bürgermeister in Kabul stellen, sondern endlich einen Deal mit den Taliban. Dass der Deal Zwei-Staaten-Lösung heißt, das ist klar.

Afghanistan als Vielvölkerstaat existiert schon lange nicht mehr, höchstens auf dem Papier und als Hirngespinst. Mit den Vasallentruppen deutscher Zunge war das ähnlich. Die trauten sich schon lange nicht mehr raus aus ihrem Lager ins Feld – bis auf einige KSK-Krieger.

Kein Wunder: Um Kundus wehen längst wieder die Fahnen der Taliban. Schon früher war die Gegend umkämpft, stark umkämpft. Kundus stand immer vor dem Fall. Der wird kommen. Ein paar Tote früher oder später.

Das weiß man in Washington genau so gut wie in Kabul, wo sich die beiden Bürgermeister an der Macht halten, die sie geteilt haben. Die Rede ist von Abdullah Abdullah, ein Mann von Schah Massou, der Mudschaheddin-Führer und Nationalheld wurde ermordet, und Aschraf Ghani. Gut möglich, dass der Wallfahrtsort Masar-e Scharif auch noch fällt und den BR-Deutschen nur noch ein Plätzchen in Kabul bleibt.

Abwarten, was die Oberbefehlshaber der NATO, das sind immer und immer wieder VS-Amerikaner, befehlen. Geht es nach dem aktuellen Oberbefehlshaber der VSA, noch ist das Donald Trump (RP), sollen so viele GIs wie möglich abgezogen werden – und die Vasallentruppen gleich mit. Die Abzugsentscheidung ist eine aus dem Ssommer. Die neuesten Entscheidungen aus dem Herbst in Washington über den beschleunigten Abzug vom Hindukusch haben mit dem Abzug der BR-Deutschen aus Kundus also nicht zu tun.

Die Oberbefehlshaberinnen von der CDU scheinen sich weiter zu weigern, die Wirklichkeit wahrhaben zu wollen. Sie hoffen wohl aus die Biden-Administration, die Krieg verspricht und eine Weiter-so-Hallodri am Hindukusch.