Abu Al Ata getötet – Raketenangriffe aus dem Gazastreifen auf Israel

Israel
Fahnen des Staates Israel. Quelle: Pixabay

Jerusalem, Israel (Weltexpress). Einer weniger, der die Juden ins Meer treiben will, aber nicht irgendeiner. Abu Al Ata laut israelischen Streitkräften der Militärchef der Al-Kuds-Brigaden, der am 12.11.2019 bei einem gezielte Angriff mit seiner Frau getötet wurde. Er sei für mehrere Angriffe auf Israel 2019 verantwortlich, darunter Raketenangriffe auf die Städte Sderot im August und Ashdod im September. Zudem habe er weitere Angriffe auf Israel geplant, wie es heute in Jerusalem heißt.

Abu Al Ata gilt gemeinhin als Anführer des Islamischen Dschihad im Gazastreifen. Laut „Bild“ (12.11.2019) habe er „unter anderem ‚Terrorsquads‘ für das Eindringen nach Israel trainiert“. Unter „Israelische Militäraktion – Anführer des Islamischen Dschihad bei Angriff getötet“ heißt es weiter: „Die im Gazastreifen herrschende Hamas wird von der Europäischen Union, Israel und den USA als Terrororganisation eingestuft. Sie hat sich die Zerstörung Israels auf die Fahnen geschrieben.“

Unter dem Titel „Nahostkonflikt – Anführer des Islamischen Jihad in Gaza getötet – Raketenbeschuss auf Israel“ wird in „Der Standard“ (12.11.2019) mitgeteilt, dass „Armeesprecher Jonathan Cornicus betonte“ habe, „dass die Tötung Attas keine Rückkehr zur umstrittenen Politik gezielter Tötungen darstelle. „Dieser israelische Angriff ist kein Hinweis auf einen Wechsel in der israelischen Politik“, so Cornicus. Dies sei eine einzigartige Aktion gewesen, um „eine direkte Bedrohung“ abzuwenden. Sie sei von Ministerpräsident und Verteidigungsminister Benjamin Netanjahu genehmigt worden.“

Weiter heißt es in „Der Standard“: „‚Abu al-Atta war verantwortlich für die meisten Aktivitäten des palästinensischen Islamischen Jihad im Gazastreifen und war eine tickende Zeitbombe‘, teilte die Armee mit. ‚Er hat Terrorattacken angeführt und sich persönlich an ihnen beteiligt sowie an Versuchen, israelischen Zivilisten und Soldaten Leid zuzufügen durch Raketenbeschuss, Scharfschützenfeuer, das Senden von Drohnen und mehr.'“

In „Neue Zürcher Zeitung“ (12.11.2019) wird unter der Überschrift „Nachdem Israel den Anführer des Islamischen Jihad getötet hat, kommt es nun zum Raketenbeschuss“ mitgeteilt, dass nach der Ermordung Attas „militante Palästinenser am Dienstagmorgen nach Armeeangaben rund 50 Raketen auf Israel“ abfeuerten und „auch in Tel Aviv … mehrmals die Sirenen“ heulten und „auch Explosionen … zu hören“ waren. „Rund 20 Raketen seien vom Abwehrsystem Iron Dome (Eisenkuppel) abgefangen worden.“