Abgeordnete beschließen in Berlin Aus für Atomkraft

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Die Leistung aller deutschen Atomkraftwerke beträgt nach Angaben des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie insgesamt 21 497 000 Megawatt. 2009 entsprach dies einem Anteil von 23 Prozent am gesamten Energieverbrauch.

Zur Abschaltung der AKW entschied sich Deutschland nach der Atomkatastrophe in Japan. Am 11. März hatte ein Erdbeben der Stärke 8,9 Japans nordöstliche Küste erschüttert. Die Behörden sprachen vom stärksten Erdbeben, das je in Japan gemessen wurde. Das an der Ostküste gelegene Atomkraftwerk Fukushima wurde bei der Katastrophe schwer beschädigt. Es kam zu einer Reihe von Explosionen, Radioaktivität trat aus.

Tausende Menschen mussten wegen der Strahlungsgefahr ihre Häuser im Umkreis von 30 Kilometern um das Kernkraftwerk verlassen. Erhöhte Werte an radioaktivem Jod und Cäsium wurden in Luft, Trinkwasser und Nahrungsmitteln in mehreren japanischen Gebieten gemessen.

Im Reichstag wurde daraufhin heute beschlossen, das letzte AKW spätestens 2022 vom Netz zu nehmen.

Mit Material von AP , dpa und RIA Novosti

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