Augsburg, Deutschland (Weltexpress). Man kann es drehen und wenden wie man will, aber ein Max Kruse machte hin und wieder den Unterschied beim 1. FC Union Berlin e.V., was wenigstens ein Mann auch in Wolfsburg weiß. Fußball-Trainer Florian Kohfeldt wollte Max Kruse unbedingt und bekam den Wunschspieler. Gegen die Mannschaft der SpVgg Greuther Fürth GmbH & Co. KGaA wird Sonntagabend mit Kruse ein Sieg gelingen. So viel steht schon jetzt fest.

Samstagabend nach dem Fünf-Uhr-Tee stand fest, daß die eingekauften und von der Fußball-Club Augsburg 1907 GmbH & Co. KGaA bezahlten Männer gegen die Eisernen aus Berlin mit 2:0 siegten. Obwohl sich kämpferisch beide Mannschaften nichts schenkten, sie Beim Ballbesitz und bei den Pässen sowie der eher weniger guten Paßgenauigkeit Pi mal Daumen auf die gleichen Werte kamen, gelangen den Hausherren über eine Hand voll Schüsse aufs Berliner Tor, umgekehrt den Unionern noch nicht einmal eine Hand voll.

Mit Michael Gregoritsch (16.) und André Hahn (59.) trafen zudem zwei Spieler, die von Markus Weinzierl trainiert und betreut werden.

Und die Unioner? Sie kamen mit dem frühen Druck der Gastgeber nicht klar. Das 0:1 leitet zudem Torhüter Andreas Luthe ein, der von Arne Maier bedrängt das Runde auf Robin Knoch spielen wollte. Gregoritsch bedankte sich dafür.

Taiwo Awoniyi und Andreas Voglsammer stachen genauso wenig wie Sheraldo Becker und Genki Haraguchi, die als Offensivkräfte im Berliner Mittelfeld spielten. Spielten?

So wird das nichts mit „Europa“, weder mit der zweiten noch mit der dritten Liga.

Anmerkung:

Siehe auch den Artikel Trainer Urs Fischer jammert nicht – Ohne Max Kruse und dennoch mit elf Mann einen Strich durch die Augsburger Rechnung machen von Manfred Hönel.

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