Dienstag, 29. September 2026
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In der Republik Italien sollen wieder Atomkraftwerke gebaut werden – Unter Ministerpräsidentin Giorgia Meloni wird die Rückkehr zur Kernenergie eingeleitet

Giorgia Meloni. Quelle: Presidenza del Consiglio dei Ministri, Palazzo Chigi, Bildschirmfoto eines Videos, Ort und Datum der Aufnahme: Washington, D.C., VSA, 2022

Rom, Republik Italien (Weltexpress). Die Mitglieder des Senates in Rom hatten vergangene Woche ein Gesetzt für die regulatorische Grundlage für den Bau von Atomkraftwerken mit 81 zu 51 Stimmen bei sieben Enthaltungen beschlossen. Zuvor stimmten die Mitglieder der Abgeordnetenkammer mehrheitlich dafür. Jedoch wurde nicht der Bau auch nur eines Atomkraftwerkes beschlossen und verkündet.

Nun darf die Regierung von Ministerpräsidentin Giorgia Meloni in den nächsten zwölf Monaten Verordnungen ausarbeiten, bei denen es um Antworten auf die Frage nach Standorten, Sicherheit und Entsorgung von Atommüll geht. Anscheinend setzt die Meloni-Regierung nicht auf wenige große Atomkraftwerke, sondern auf sogenannte „kleine modulare Reaktoren“, umgangssprachlich ist von Mini-AKW die Rede. Teile dieser Atomkraftwerke, die deutlich weniger Leistung erbringen, sollen serienmäßig in Fabriken produziert und vor Ort zusammengesetzt werden. Bei Bedarf sollen zwei, drei und mehr Atomkraftwerke mit passiven Sicherheitssystemen für die Kühlung von Brennstäben auch an einem Ort entstehen können, auf jeden Fall dort, wo der Strom gebraucht wird.

Auf jeden Fall wird die Republik Italien aus eigener Kraft nicht zum „Atomclub“ der Erde zurückkehren. Fähigkeiten und Fertigkeiten fehlen. Das gilt allerdings auch für billigen Strom, der fehlt. Daher wird jede Regierung in Rom tief in die Tasche seiner Staatsbürger greifen und sich wohl weiter verschulden müssen, um die Reste der energieintensiven Industrie im Norden der Apenninenhalbinsel mit billigem Strom versorgen zu können, bevor auch diese dichtmachen, weil die Konkurrenz in anderen Staaten bessere und billigere Produkte produziert.

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