Berlin, BRD (Weltexpress). Über 30 Organisationen und Dutzende Persönlichkeiten haben Staatspräsident Sergio Mattarella aufgefordert, das „rassistische Dekret über Schulen“ von Ministerpräsidentin Giorgia Meloni nicht zu unterzeichnen. Der von Kammer und Senat beschlossene Erlass beschränkt den Anteil ausländischer Schüler in den Klassen auf 30 Prozent und verbietet Niqab und Burka in Klassenzimmern. Das sei, so heißt es in der Erklärung, die das kommunistische Magazin „Contropiano“ am 28. September 2026 veröffentlicht, ein Dekret, das, wie Zahlen belegen, nur die Jagd nach dem „inneren Feind“ anheizt, anstatt „die wirklichen Probleme der Schulen und des Landes anzugehen“.
Der Erlass odz kein Einzelfall. Er sei laut „Contropiano“ ein weiteres Beispiel für die Entwicklung, die staatliche Schulen in Richtung einer kasernenartigen und kontrollierenden Denkweise treibe – genau die, die Gewerkschaften, Verbände, Organisationen und Studentengruppen seit langem anprangern würden.
Zu den Erstunterzeichnern gehören:
- USB School, USB Migrants and Immigrants
- Osa, Alternative student opposition
- Frauen gegen Krieg und Völkermord, Bewegung für das Recht auf Wohnen
- Antropolog@ für Palästina, Internationales Kreuzungszentrum, Right to the City Vereinigung (Rom)
- Red Star Press Verlag. Zu den Persönlichkeiten der Erstunterzeichner gehören über 30 bekannte Pädagoginnen, Pädagogen – 30 Lehrer, Forscher als auch Studenten, darunter Eva Muci – Doktorandin der Zeitgeschichte
- Rebecca Pangrazi, Anthropologin
- Valerio Dionisi, Forscher in Wirtschaftswissenschaften
- Sabrina De Mari, Lehrerin und Psychologin, Silvia Ripà – Universitätsdozentin für Lateinische Epigraphik
- Tiziano Tancini, Universitätsdozentin für Sportwissenschaft und -technologie
- Eros Francescangeli, Universitätsdozentin für Zeitgeschichte
- Giada Iman Ferru, Doktorandin in Zeitgeschichte
- Marialuisa Stazio
Anzeige:
Reisen aller Art, aber nicht von der Stange, sondern maßgeschneidert und mit Persönlichkeiten – auch kulturelle und kulinarische Reisen durch die Republik Italien –, bietet Retroreisen an. Bei Retroreisen wird kein Etikettenschwindel betrieben, sondern die Begriffe Sustainability, Fair Travel und Slow Food werden großgeschrieben.








Das Verschleierungsverbot, auch Burkaverbot genannt, ist richtig und wichtig. Das maximal 30 Prozent der Kinder in einer Klasse einer Schule in der Republik Italien Ausländer mit mangelnden Italienischkenntnissen sein sollen, das ist ein Witz. Diese lächerliche Maßnahme wird nicht reichen, um das schon lange sinkende Niveau zu verbessern und den negativen Trend umzukehren. Die systematische Verdummung in der Republik Italien ist ein Schrecken ohne Ende. Schüler in diesem hochverschuldeten Staat des Kapitals schneiden bei internationalen Vergleich deutlich unterdurchschnittlich ab. Sie sind signifikant schlechter. Viel zu viele Schüler in Italien sind zu doof. Der allgemeine Bildungsstandard auf der Apenninenhalbinsel ist miserabel, worüber gute Leistungen in Wissenschaft und Forschung hinwegtäuschen. Von der Grundschule bis zur Hochschule wird vergleichsweise wenig investiert. Der Technologietransfer in die Wirtschaft ist zudem ein Witz. Patentanmeldungen in der Republik Italien liegen im Vergleich zur BRD kilometerweit zurück. Die Kluft ist groß, sehr groß. Die Verdummung und Deindustrialisierung nehmen in Italien besonders zu. Ausnahmen im Maschinenbau und in der Pharmaindustrie bestätigen die Regel. Leistungsbilanzen für Italien dokumentieren seit Jahren den Niedergang an der ökonomischen Basis und im kulturellen Überbau. Mit Zaubersprüchen und Protestbekundungen wird der Niedergang nicht aufzuhalten sein. Das Einmarschieren von eher dummen Grenzstürmern und Geldgräbern mag den Sterbeüberschuß in Itaien dämpfen, aber viel mehr nicht.