Berlin, BRD (Weltexpress). Die Nivellierung auf allen nur denkbaren Sektoren des schulischen und universitären Lebens innerhalb nur weniger Jahrzehnte ist ein Phänomen, über das man in späterer Zeit vielleicht geistreiche Hypothesen aufstellen wird. Ihren Erziehungsauftrag nimmt kaum eine Schule heute mehr wahr. Der Bildungsgrad unserer Kinder und der Jugend ist erschreckend. „Dies Volk hat sich willkürlich verdummt“, sagt Nietzsche in seiner 1889 erschienenen „Götzen-Dämmerung“, um sogleich noch hinzuzusetzen „die Deutschen – man hieß sie einst das Volk der Denker: denken sie heute überhaupt noch?“. Ebenso gravierend ist der Grad an systemischer Verblödung, der bei uns, wie überall, inzwischen Einzug gefunden hat, vor allem in den Medien, die totale Infantilisierung, die freiwillige Uniformierung unter der frechen Mimikry der Freiheit und des Individualismus, was natürlich reiner Hohn ist. Es ist daher immer die Frage: Wer klärt ein Volk auf? Wer bildet ein Volk? Eltern, Erzieher, Lehrer oder Professoren sind zu einem großen Teil selbst bereits vollkommen patriaphob. All unser Wohlstand ist wenig von Nutzen, wenn wir unseren Kindern nicht zu einer allumfassenden Bildung verhelfen können. Heute befinden sie sich dank der exzessiven Beschäftigung mit ihren Smartphones in audiovisueller Abschirmung und Isolation und sind derart passiv, daß sich eigene Antriebe kaum noch regen. Eine Jugend, die nicht mehr liest, ist dem Untergang geweiht. Nicht zuletzt wegen des pädagogischen Durchfütterns von Millionen Migranten steht Deutschland inzwischen in der Pisa-Studie katastrophal da. Und das in einem Land, in dem noch nie so viel über Bildung gequatscht und so viele vermeintliche Bildungsabschlüsse gemacht werden können, wie heute. Niemals aber auch gab es so viel Halb- und Nichtwissen bei den politischen Akteuren sowie unter den „gesellschaftlich relevanten“ Kräften. Daher ist es um so fahrlässiger, daß die AfD bis heute nicht imstande war, sich eine eigenständige Kaderschmiede zu errichten, in der der Nachwuchs der Partei in jeder Hinsicht geschult wird. An die vierjährige Grundschule hat sich wieder ein mehrgliedriges Schul- und Bildungssystem, bestehend aus Haupt- und Realschule sowie dem Gymnasium anzuschliessen. Über den Besuch einer höheren Schule darf ausschließlich die Befähigung entscheiden, nicht die soziale Herkunft. Leistung und Disziplin haben wieder einzukehren. Zu den bewährten Studienabschlüssen Diplom, Magister und Staatsexamen, mitsamt den entsprechenden Regularien, ist zurückzukehren. Erfolgsstreben und die Lust am Wettbewerb sind in den Schulen wieder zu fördern. Der Transformation der Universitäten in Brutstätten links-woker Gesinnung, samt ihrer universitären Einschüchterungsprosa, ist ein energischer Riegel vorzuschieben und deren Protagonisten einmal wieder beizubringen, daß die Zeit ihrer grenzenlosen Herrlichkeit ein- für allemal vorbei ist. Interessant ist hierbei abermals, daß so gut wie alle Migranten, vornehmlich Muslime, den woken Quatsch nahezu einhellig ablehnen. Islamunterricht hat an deutschen Schulen nichts verloren, da dieser nichts mit den deutschen oder christlich-abendländischen Werten und Traditionen unserer Kultur zu tun hat und mit ihnen nicht im Einklang steht. Daher muß er verboten werden. Auch der „Gender-Forschung“ ist der Boden sowie die finanzielle Grundlage zu entziehen und die Verwendung der Gender-Sprache an deutschen Bildungseinrichtungen zu untersagen.
Nicht zuletzt aber gilt es auch einer verheerenden und global grassierenden Infantilisierung den Kampf anzusagen, die unsere Jugend im Zustand einer ewigen Debilität versinken lässt. Auf der ganzen Welt ging man nach dem Siegeszug des Smartphones fast ausnahmslos zur Bildchensprache über, Fußballer formen mit ihren Händen ein Herzchen, wenn sie ein Tor geschossen haben, in den sozialen Medien verwendet man exzessiv „Emojis“, was ebenfalls zu den albernen Unsitten gehört, die in den letzten Jahren im gesellschaftlichen Verkehr untereinander Einzug gefunden haben. Damit einher geht eine Verrohung- und Verarmung der Sprache. Erwachsene Menschen unterstreichen ihre Worte ganz bewusst durch einstudierte kindliche Gesten und gebrauchen wie Traumlaller die Modeartikulationen der Zeit. Frauen reiben sich zur Begrüßung mit der flachen Hand über den Rücken, als wollten sie Feuer machen und sprechen sich mit gepresster, piepsender Kindchenstimme an, die sie von irgendwoher adaptiert haben. Wie sehr sie sich damit selbst in die Rolle des naiven, unemanzipierten Dummchens begeben, ist ihnen nicht bewusst. Ihr lächerliches Pendant finden sie in jenen Männern, die „alles gut?“ oder „was geht?“ fragen, sich mit kulturfremden Riten wie „fist bump“ begrüßen oder mit „high five“-Geste „abschlagen“; im Unternehmen hatte ich das zu meinem Leidwesen sehr oft beobachten müssen. Jeder beschränkte Kretin schwingt sich heute als „Promi“ oder „It-girl“ auf und symbolisiert damit die gesamte Nivellierung, analog der Medienwelt und der politischen Klasse. Kein Tag vergeht, ohne falsches Deutsch in den sich einst gehoben dünkenden Gazetten oder im TV. So ist es kein Wunder, daß unter dem destruktiven Wirken der Regierenden Infantilisierung und Verflachung heute zu großen Teilen unseren Alltag bestimmen. Zu förmlichen Schlauchbooten bis ins Groteske aufgespritzte Lippen gehören bei Frauen und Mädchen heute fast schon zur Normalität im Strassenbild. Wenn dann im Alter das Bizarre ihrer freiwilligen Selbstverstümmelungen, zu denen inzwischen selbst abartige Beinverlängerungen gehören, noch krasser zutage tritt, wird das böse Erwachen kommen und der Katzenjammer groß sein. Unser Land ist unterdessen längst von feist-fetten, ständig Fast Food in sich hineinstopfenden jungen Frührentnern bevölkert, weit verbreitete Adipositas ist die Folge. Frauen, die in Badelatschen zur Arbeit gehen gehören zur Normalität und unförmige „Hoodies“, oder alberne, meist bunte „Basecaps“ sieht man auf den Häuptern von „Herren“ nahezu aller Altersklassen, genau wie wollene Mützen im Sommer oder mit sinnlosen Parolen bedruckte T-Hemden – untrügliches Zeichen der Verlotterung und dem Verlust jeglichen Gefühls für Stil. Bei den Familienfeiern westlich orientierter Perser trifft man sich hingegen noch heute in guter Kleidung, vom Greis bis zum Enkel; eine in diesem Falle wohldosierte „kulturelle Aneignung“ würde uns Deutschen ganz sicher nicht schaden. „Deutschland gilt immer mehr als Europas Flachland“ schreibt Nietzsche 1889 in der „Götzen-Dämmerung“. Heute würde er an seinem Land verzweifelt.
Es handelt sich bei all dem in erster Linie um ein trotziges Verharren-wollen in der Kindheit, einem trügerischen Geborgensein, ohne Eigenverantwortlichkeit. Ein solches Leben ist jedoch kein wissendes Dasein, sondern eine Welt des Traumes stellt sich hier gegen eine solche des Handelns, was nur in seelischer Korruption enden kann. Denn Kindseinwollen bedeutet immer auch geführt werden, Ergebung in den Willen eines Anderen. Hierher gehört auch der massenhaft um sich greifende kindliche Tätowierungswahn, dem früher allenfalls die Hottentotten, grobschlächtige Piraten oder einige weitgereiste Matrosen huldigten. Danach kehrte die grauenvolle Unsitte des von primitiven afrikanischen Naturvölkern übernommenen Piercings bei uns ein. Im Alter werden die meisten sicher erkennen, was sie sich einst freiwillig antaten. Als Kunde wird man heute so gut wie immer und von jedem ungefragt frech geduzt oder schlicht nur mit „hallo“ oder „hi“ begrüßt. Willig adaptiert man die Sprache der neuen Kolonialherren. Unkritisch krächzen die Deutschen das Marketingesperanto nach oder das, was sie in den vorzensierten Medien sehen, hören oder lesen. Rückständiger Provinzialismus wird heute für Weltläufigkeit gehalten und man bedankt sich auch noch artig für die Glasperlenketten, mit denen man einst Eingeborene in Übersee besänftigte und ruhigstellte. Es sind die von Nietzsche vorhergesagten „letzten Menschen“, die ohne jegliche Bindung an irgend etwas vor sich hin vegetieren.
Dann aber ereignete sich etwas, daß wohl alles an Bedenklichem, an Wahnsinn, was wir bisher in der Berliner Republik ohnehin erleben mussten, weit in den Schatten stellte. Das Virus Sars-CoV-2, welches mit hoher Wahrscheinlichkeit aus einem Labor des Wuhan Institute of Virology in China stammte, bedeutete den Offenbarungseid dieser Republik, die sich jahrzehntelang rühmte, der „freiheitlichste Staat der deutschen Geschichte“ zu sein. Die Pandemie kam Merkel am Ende ihrer Amtszeit äußerst gelegen. Sofort nutzte sie die Unsicherheit der Bevölkerung aus, um ihre niedrigen Pläne am Parlament vorbeizumauscheln, widerstandslos durchzusetzen und notdürftig rechtskonform zu drapieren, gemäß Walter Ulbrichts bekannter Devise „es muss demokratisch aussehen, aber wir müssen alles in der Hand behalten“. Ergeben befolgten die Deutschen, wie ehedem, auch noch die sinnlosesten Anordnungen und erwiesen sich somit erneut als die willfährigsten Wiedergänger des deutschen Untertanengeistes. Wer sich dagegen wehrte, war plötzlich „Verschwörungstheoretiker“, eine Chiffre, die bald sogar das Stigma des „Rechtspopulisten“ ablöste und an Verwerflichkeit noch bei weitem übertraf. Welches Bürgerrecht wurde damals nicht außer Kraft gesetzt, welche Lüge nicht feierlich beeidet, welche Konjunktur nicht unfehlbar heiliggesprochen. Zweifelte man aber an den sofort verordneten Corona-Maßnahmen, dann wurde von Politik und Medien ohne jede Hemmung oder Scham, von „Delegitimierung“ des Staates gesprochen und auch das DDR-Vokabular von der „Zersetzung“ und der „staatsfeindlichen Hetze“ war wieder en vogue; wie sich die Bilder glichen. Und wie die Staatsmacht nicht etwa gegen revoltierende Asylerpresser gegen die friedlichen Demonstranten der „Querdenker“ vorging, mit „Knüppel frei“ und Wasserwerfern, erinnerte gleichfalls an die Volkspolizei in der Endphase der SED-Junta.
Hinter der goldenen demokratischen Fassade hatte man mit dem Corona-Maßnahmen-Regime geradezu klandestin ein System installiert, in dem vollkommen andere Regeln galten, als jene, die die Verfassung vorschrieb. Mit dem Maßnahmen-Staat als flächendeckendem Feldversuch glaubten die Herrschenden sich immer mehr in der trügerischen Sicherheit zu wiegen, ausschließlich sie besäßen für alle Zeit die Deutungshoheit über das Grundgesetz, ja über die Gesetzgebung überhaupt. Eine Minusordnung hatte sich etabliert, undemokratisch und korrupt, die die Macht mißbrauchte und die Bürger schamlos betrog. Hysterien zu schüren, darin sahen sie ihre vornehmste Aufgabe. Die einstige stabile deutsche Demokratie war binnen weniger Jahre zur unverhüllten Simulation von Demokratie mutiert. Zugleich zogen sie die Zensurschraube mit einer Gewalt an, vor denen selbst ein Metternich erblasst wäre. Vor allem die Medien, waren mit den Regierenden stets eines Sinnes. Kaum etwas schweißt stärker zusammen als gemeinsamer Wahn, dem unverhüllte totalitäre Maßnahmen folgten, die Deutschland zur „Demokratur“ machten.
Über die medizinische Ausgangslage des gesamten Corona-Hypes habe ich auch heute kein abschliessendes Urteil; weder bin ich Mediziner noch Virologe. Würde aber irgendwann herauskommen, daß das Ganze von den bekannten global agierenden, destruktiven und nivellierenden Kräften inszeniert wurde, so würde ich mich im Nachhinein nicht wundern. Natürlich war dieses Virus ernstzunehmen. Auch ich war im Januar 2021 „Corona-positiv“ und hatte einige Tage lang mit gesundheitlichen Problemen zu tun, die mir schwer zu schaffen machten. Unvermittelt schmerzten meine Knochen stark, ich hatte Fieber und trockenen Husten, der sich dann immer mehr auf die Lunge und die Atmung verlagerte, die deutlich beeinträchtigt war. Merkwürdig ist jedoch, daß ich mich bei alldem nie richtig krank gefühlt habe. Geschmacks- und Geruchssinn waren auch nach der Genesung völlig verschwunden, was sich nur ganz allmählich etwas besserte. Letztlich waren es die Symptome einer schweren Grippe. Das Erliegen der öffentlichen Betriebsamkeit und die ganzen Schliessungen hatten auf mich keine allzu großen Auswirkungen, meine Lebensart und auch mein Rhythmus wurden davon kaum beeinflusst. Aber es erinnerte mich an den „stillstehenden Teich“ aus Musils „Mann ohne Eigenschaften“, als Ulrich an einem Augusttag 1913 beschließt „Urlaub vom Leben“ zu nehmen. Sinn oder Unsinn all der Vorsichtsmaßnahmen sind für mich bis heute schwer einzuschätzen, sicher aber ist, daß vor allem die endlos verlängerten Lockdowns, unter denen eine ganze Volkswirtschaft zu kollabieren schien, weit übertrieben waren.
Die erstmals eingesetzten mRNA-Impfstoffe ermöglichten es Manipulationen des Erbguts vorzunehmen, eine wesentliche Voraussetzung, um die menschliche Spezies zu verändern. Ihre Langzeitwirkungen waren völlig unbekannt, da sie rasend schnell entwickelt und ganze Testreihen übersprungen wurden. Die Übersterblichkeit betrug 2022 über 35.000 Tote, wobei ein Zusammenhang mit dem massenhaften Einsatz dieser Impfstoffe nahe liegt. Ein weiterer Nebeneffekt scheint die auffällig gestiegene Anzahl „plötzlicher Tode“ auch bei sonst jungen, kerngesunden Menschen, Sportlern vor allem, sowie das drastische Absacken der Geburtenrate in vielen Ländern zu sein. So verzeichnete Deutschland einen Rückgang von zehn Prozent. Jahrelang herrschte hierzulande eine Atmosphäre der Apartheid. Dass sich immer mehr Geimpfte infizierten, warf Fragen zur Wirksamkeit der Stoffe auf. Ein Impfstoff aber, der Ansteckung nicht verhindert, taugt nichts. Doch die Ungeimpften wurden kollektiv für schuldig befunden. Irgendwann aber lagen mehr Geimpfte auf den Intensivstationen als Ungeimpfte. Die tausende im Robert-Koch-Institut geschwärzten Passagen über politische Einflussnahmen, die Sinnhaftigkeit der Impfungen und deren Nebenwirkungen, Maskenpflicht und Lockdown, sprechen Bände. Die Aufarbeitung dieses unrühmlichen Kapitels wird erst dann ein für die Opfer zufriedenstellendes Ergebnis finden, wenn die Handschellen klicken.
Verfassungsbrüche allenthalben. Massenmigration, faktischer Impfzwang, verfassungswidrige Haushalte und das Bespitzeln der Opposition – wir werden künftig noch Unerhörtes an totalitären Maßnahmen erleben, für das Corona ein Vorspiel nur war. Die regressiven Einschränkungen und das Durchpeitschen von Gesetzen können die Herrschenden künftig immer wieder aus dem Zylinder zaubern. Was aber geschähe erst, wenn es irgend jemandem gelänge, die sieben Hochsicherheitslabore zu entern, in denen die gefährlichsten Erreger der Welt deponiert sind. Wenn „Corona“ uns eines lehrte, dann daß der Geist der Inquisition jederzeit lebendig ist. Keiner kann wissen, ob er nicht morgen schon zu einer Gruppe gezählt wird, die für vogelfrei erklärt wird. Dann wird die Totenkopfflagge der Piraten gehißt und das Signum der Vernichtung sichtbar.
Corona war aber zudem auch ein Lehrbehrspiel dafür, wie ein Heer eigens dafür engagierter, berufsmäßiger Claqueure devot die Agenda der Herrschenden in den „Qualitätsmedien“ soufflierte. In ihren „Berichten“ ist der Hass auf das Eigene manifest geworden und wird nur noch von der denunziatorischen Frechheit übertroffen, mit der sie alles „Rechte“ niedermachen, inkriminieren und selbstherrlich in Vorbeugehaft nehmen. Dort hat sich eine gewissenlose, totalitäre Hydra etabliert, eine selbsternannte „Elite“, deren Lebenswelten die geschützten Räume der politischen, kulturellen und medialen Apparate sind, unter deren Dächern sie emporstiegen und von wo aus sie ihre sprichwörtliche Dummheit, Verblendung, Hypermoral, Hysterisierbarkeit und ihr lügnerisches Tun ungestraft ausleben dürfen, um all das normalen Menschen dann mit Zwang überzustülpen und die um jeden Preis versuchen wird, am Ruder zu bleiben. Ihre Ablösung wird sich wohl nur im Zuge einer existenziellen Krise vollziehen oder im Blick auf die Nachahmermentalität der Deutschen, die sich gerne an Beispielen von außerhalb orientieren.
Hysterie, Verachtung des Eigenen, der Tradition und der besonnenen Ruhe wurden immer mehr auch in den bundesdeutschen Medien offenbar. In den Talkshows griff stets die inquisitorische und feige Methode des „5 gegen 1“ sowie das Schema „denunzieren, lächerlich machen, niederbrüllen“ desjenigen, den man den Löwen in der Arena zum Fraß vorwerfen will. Moderatoren, die eigentlich strikte Neutralität wahren sollten, fungieren als aufhetzende Stichwortgeber für die geladenen Schakale und Hyänen. Vorbei die Jahre, in denen etwa in der Bonner „Elefantenrunde“ die Kontrahenten noch hart in der Sache befragt wurden, aber ohne jeglichen Schaum vor dem Munde. Heute darf es nur noch eine einzige Meinung geben, nämlich die des links-woken Mainstreams. Wen aber wundert es, hat eine Umfrage unter ARD-Volontären doch ergeben, daß satte 92 Prozent von ihnen rot-grün wählen. Diese sind es, die die Meinung „machen“ und die Menschen „erziehen“ wollen – und die Politiker jeglicher Couleur folgen ihnen unbesehen. Linke bestimmen also bis heute den nationalen Diskurs. Völlig unbedarfte Nobodys aus deren Blase dürfen sich in den Staatsmedien heute in nie zuvor gesehener Selbstherrlichkeit als „unabhängige Experten“ aufschwingen. Ihre unsägliche Genderei, die Unkenntlichmachung von Meinung und Kommentar, der grundsätzliche Missbrauch des Auftrags, der ihnen einst gegeben wurde, schreien zum Himmel. Im Rundfunk sieht es kaum anders aus. Und niemand fährt ihnen hierbei ernsthaft in die Parade.
Tatkräftig tragen vor allem die Öffentlich-Rechtlichen dazu bei, daß unser Land mehr und mehr zu einer einzigen Lachnummer wird. Während das deutsche Staatsfernsehen allen Ernstes in den Hauptnachrichten einen achtminütigen Bericht darüber brachte, das fünf besoffene, bislang völlig unbescholtene junge Leute, auf Sylt ein unliebsames, geschmackloses Liedchen trällerten, geschah einen Tag darauf die heimtückische Messerattacke von Mannheim, bei der ein Islamist einen Polizisten ermordete und den Islamkritiker Stürzenberger sowie weitere Menschen in Tötungsabsicht schwer verletzte. Diejenigen aber, die bei „Sylt“ von „Mitläufern des Bösen“ redeten, sind selbst die angepasstesten Charaktermasken und größten Profiteure eines bis ins Mark hinein auf Mitläufertum basierenden medialen Systems, bei dem der „Fall Schlesinger“ bislang wohl nur die filigrane Spitze des noch weithin unsichtbaren Eisbergs öffentlich-rechtlicher Verschwendungssucht war. Eine widerliche „Berichterstattung“ hat ihren Einzug gefunden, die ihren Kotau noch vor dem letzten Hofgaul im Regierungsviertel vollführt, was sich äußerlich in der immer öfter anzutreffenden Unsitte des Erhebens von den Plätzen für jeden etablierten Nichtskönner manifestiert, eine Ergebenheitsgeste, die in früheren Zeiten allenfalls gekrönten Häuptern vorbehalten war. Wie es überhaupt eine starke Tendenz gibt, jeden Mist frenetisch zu bejubeln und dauerzubeklatschen.
Die gebührenfinanzierten Lügen oder das mediale Schweigen über die Täterherkunft bei migrantischer Gewalt werden häufig noch von vielen der sogenannten „Stars“ willfährig bejubelt, Schauspielern, sogenannten „Comedians“, Sängern und Sportlern, die sich bei den „Größen“ der „Ampel“, wie einst bei den Teeempfängen in Hitlers „Neuer Reichskanzlei“ oder in Honeckers „Palast der Republik“, beglückt über so viel Ehre, die Klinke in die Hand geben. Besonders gerne lassen sie sich auch dazu herab, in den antideutschen Hetzproduktionen der Öffentlich-Rechtlichen oder des Auslandes den „Nazi“ zu geben. Sie werden wie immer abwarten woher der Wind weht und dann die ersten sein, die sagen „wir waren sind von Anfang an dagegen, wir haben mit denen nie was zu tun gehabt“. Zu jeder Zeit wussten sie noch rechtzeitig zur Siegesfeier zu erscheinen, wo auch immer. Nervtötend ist auch die aufgesetzte Dauerfröhlichkeit der TV-Moderatoren in den Unterhaltungsformaten; alle haben die gleiche schnoddrig-hastige Sprechweise, den infantilen „Humor“ und verwenden haarsträubende Anglizismen, die den allgemeinen geistigen Tiefstand und ihre Fremdbestimmung illustrieren; „nice“, „Challenge“, „gematcht“, „cute“,
„Attitude“, „vibes“, „storytelling“, „edgy“, „wording“, „Socialising“, „Safe space“, „meet and talk“, „get together“, „Gamechanger“, „Gadgets“, „liken“, „Personality“, das sind nur einige wenige der armseligen Floskeln und stupiden Mantras. Wer so spricht muß innerlich zutiefst unsicher und inferior sein und scheint etwas verbergen zu wollen.
Leider mußte ich in den letzten Jahren verstärkt feststellen, daß auch junge, intellektuelle Rechte damit begonnen haben, sich diesen fremden Slang anzueignen und eine Lawine absurder Vokabeln auf ihre Zuhörer niederregnen zu lassen. Alles wird verächtlich gemacht, über alles dümmlich gelacht, zumeist eine Kompensation für Unwissenheit und eingeschränkte Bildung. Ein Zeitalter der Geschwätzigkeit und deren endloser Reproduktion ist angebrochen. Jeder beschränkte Kretin und „Realitystar“ darf seinen verbalen Sondermüll im Fernsehen absondern und symbolisiert damit die gesamte Nivellierung, die analog des
Tuns der politischen Klasse einhergeht. Bar jeder Lebenserfahrung wissen sie vermeintlich alles, können alles, haben Mäuler wie Schlachtschwerter und kultivieren ihren neurasthenischen Hass auf die ältere Generation. Das ihnen gemäße Publikum besteht dann oft aus Gestalten in unförmiger Jogginghose, die, frei nach Lagerfeld, die „Kontrolle über ihr Leben verloren“ haben. Ihr Hochmut aber wird sie eines Tages zu Fall bringen.
Fahren sie in einer Spielshow einen Gewinn ein, so führen sie infantile, hysterische Veitstänze auf. Ein unsäglicher Müll an Serien und andere Idiotien wurde aufgrund der ihnen zur Verfügung stehenden, nahezu unbegrenzten Summen an Zwangsgebühren eingekauft, Schund mit schnellster Bildabfolge, denen kein normaler Mensch folgen kann, Comics mit bunten, unheldischen, infantilen Figuren und ähnlichen Müll mehr. Wehmütig erinnert man sich an die großen Fernsehshows der 1960er-80er Jahre, die Herren sämtlich in Anzug und Krawatte, die Frauen im adretten Kostüm, ebenso wie das Publikum, alle verhalten, fast schüchtern, vor allem aber instinktsicher, denn Schlechtes wurde als schlecht erkannt. Würde jemand, wie 1977 geschehen, zu dem schwarzen Sänger Roberto Blanco sagen „ganz ruhig bleiben, sonst musst du wieder zurück in den Busch“ oder wie ein Kulenkampff 1987 die Tür eines Mercedes 770K aus dem Jahre 1937 mit den vielsagenden Worten „und da weiß man: ,ER ist da!‘“ zuschlagen, so bedeutete dergleichen heute das sofortige Aus und Karriereende, man
wäre vernichtet, nicht mehr existent. Damals aber hatte sich das gesamte Studio, inklusive des Millionenpublikums zu Hause, kaputtgelacht. Von den heute garantiert in Szene gesetzten Existenzvernichtungen eines Horst Tappert oder Hardy Krüger, einst junge Angehörige der Waffen-SS, gar nicht zu reden.
Nach 1989, mit der Konkurrenz durch die privaten Sender, wurde dann die „Quote“ und damit die Senkung des Niveaus, zum Programm erhoben. Wir sehen jedoch auch den Abstieg des gesamten Mediums überhaupt. Nehmen wir als Beispiel für erstklassigen Journalismus die gehaltvollen Reportagen von Peter Scholl-Latour aus dem Nahen Osten, Armin-Paul Hampels als Leiter des Südasien-Studios der ARD in Neu-Delhi und Afghanistan, Peter von Zahns aus den USA oder die Gespräche, die Günter Gaus in den 1960er Jahren für die Reihe „Zu Protokoll“ geführt hat, als das Fernsehen noch einen Bildungsauftrag erfüllte. Die
Kamera vor tiefschwarzem Hintergrund über eine Stunde lang gnadenlos auf dem Gesicht des eingeladenen Gastes, jede individuelle Regung, jede Falte unbarmherzig zeigend, meist eingehüllt in einem Nebel aus Zigarettenrauch. Die Ruhe, die das Format ausstrahlte, die Unaufdringlichkeit, das erstklassige Deutsch von Interviewer und Gästen, das nahezu druckreif gesprochen wurde, die Art und Weise überhaupt wie man sprach, die Pausen zum Überlegen, die anstandslos gewährt wurden, frei von der heute üblichen Unsitte jedem sofort unverschämt ins Wort zu grätschen. Damals durfte man zunächst noch seine Gedanken sortieren – denn man hatte solche noch – während heute ohne Überlegung drauflosgeplappert wird. In den TV-„Elefantenrunden“ der 1970er und 80er Jahre bekamen die Vertreter der Parteien bis zu 10 Minuten Zeit um ihre Statements zu verschiedenen Themen ohne jede Unterbrechung abzugeben. In den öffentlich-rechtlichen Anstalten waren etwa bis zur Jahrtausendwende in Inhalt und Sprache noch Diskussionen möglich, die heute völlig undenkbar erscheinen. Ein Thomas Dehler konnte noch 1963 ohne Umschweife erklären, weshalb er nur „aus dem barocken Geist und Lebensgefühl seiner oberfränkischen Heimat zu verstehen“ sei, jener Gegend zwischen Vierzehnheiligen und dem Kloster Banz. Wer würde sich heute so definieren und überdies dazu imstande sein?
In den 1960er Jahren war es in einer öffentlich-rechtlichen Sendeanstalt sogar noch möglich, einem Politiker der nationalen Rechten zu gestatten, frei und unzensiert seine Ansichten im deutschen Fernsehen vorzustellen. So diskutierten im Januar 1967 unter der Leitung Fritz Bauers – der als Jude einige Monate Insasse eines Konzentrationslagers war und als Initiator der Frankfurter Auschwitzprozesse gelten kann – der NPD-Vorsitzende Adolf von Thadden, der Soziologe und FDP-Politiker Ralf Dahrendorf und der Verleger der ZEIT Gert Bucerius vor hunderten Studenten im Audimax der Hamburger Universität in der friedlichsten Art und Weise, was später in voller Länge vom NDR zur besten Sendezeit übertragen wurde; ein heute völlig ausgeschlossener Vorgang, aber eben noch wirklich gelebte Demokratie. TV-Runden, an denen sagen wir Gertrud Höhler, Peter Sloterdijk, Rüdiger Safranski, Alfred Grosser, Joachim Fest, Fritz J. Raddatz, Sebastian Haffner oder Roger Willemsen teilnahmen, mögen viele der Genannten auch Dampfplauderer, exemplarische Bonvivants oder Decadents gewesen sein, zeigten doch noch ein gewisses Niveau, von dem heute so gut wie nichts mehr übrig geblieben ist.
Ähnlich wie in der DDR, haben sich die Blockparteien der Bundesrepublik mit den GEZ-Medien de facto eine Vorfeldorganisation geschaffen, die vielfältig mit ihnen und den „gesellschaftlich relevanten“ Organisationen verflochten ist, welche sich aus dem gleichen soziokulturellen Milieu rekrutierte. Auch diese mafiösen Strukturen müssen so schnell wie nur möglich aufgelöst werden. Nur dann auch kann und wird wieder eine echte Pluralität der Meinungen entstehen. Wird der öffentlich-rechtliche Rundfunk nicht endlich zu völliger parteipolitischer Neutralität verpflichtet, das anachronistische gebührenfinanzierte System abgeschafft oder am besten gleich ganz zerschlagen, dann wird er als verlängerter Arm seine schmutzigen Handlangerdienste für die Regierenden in einem Ausmaße wahrnehmen, die alles bislang Gesehene in den Schatten stellt und von der wir uns heute noch kaum eine Vorstellung machen können.
Auch im Sport sehen wir es, im Fußball vor allem, der einem verleidet wird durch eine hemmungslose Kommerzialisierung, die keinerlei Schranken und Grenzen mehr kennt. Aus der deutschen Fußball-Nationalelf wurde zunächst „die Mannschaft“, entsprechend sahen dann auch ihre Leistungen aus. Mit ihrem woken Diversitykult, lächerlichen Statements, rosa Tutu-Trikots und bekennenden Islamisten in der Elf wird es keinen Teamgeist und keinen Willen zum Sieg geben. Diese satten, arroganten Multimillionäre, die aufgrund ihrer meist ausländischen Herkunft ohnehin keinerlei Bezug zur Nation besitzen, sind inzwischen die
aerodynamisch gedrillten Sprechpuppen ihrer auf Linie gebrachten korrupten und mafiösen Verbände, wie der FIFA. Was ich bis etwa 2014 niemals für möglich gehalten hätte, war bereits 2024 traurige Wahrheit, denn an der damals stattfindenden Fußball-EM im eigenen Land nahm ich aus vorgenannten Gründen keinerlei Anteil mehr.
Anmerkung:
Vorstehender Beitrag von Werner Bräuninger mit der Überschrift „Selbsthass und Verachtung des Eigenen“ ist aus Buches „In Minenfeldern. Als deutscher Autor in der Inneren Emigration“, von Werner Bräuninger, Dresden 2025, Kapitel 11.







