Echt effizient im Fernverkehr in Europa – Hoch zu Actros mit dem Mercedes-Benz Motor OM 471

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© Daimler
Ljubljana, Slowenien (Weltexpress). Im Juli dieses Jahres stelle Mercedes-Benz Trucks im Zuge der Veranstaltung Shaping Future Transportation in Berlin die neueste Generation unseres Mercedes-Benz Motors OM 471 vor. Nach intensiver Entwicklungsarbeit mit dem Ergebnis ausgefeilter Technik präsentierte die Daimler AG mit diesem Motor eine weitere Kraftstoffeinsparung von drei Prozent. Was das bedeutet, das kann sich jeder ausrechnen. Und das rechnen diejenigen aus, die Kosten einsparen wollen, denn dieser Daimler-Motor wirkt sich wohltuend auf die Total Cost of Ownership seiner Nutzer aus.

Dass der Gebrauchswert hoch ist und das Dauerthema Kraftstoffeinsparung höchste Priorität beim Motorenbauer hat, durften wir im Oktober erleben. Mehrere Lastkraftwagen (Lkw) mit dem guten Stern auf Straßen standen ein paar Wochen für die Weltpresse und einen Tag für WELTEXPRESS in Ljubljana (Laibach) bereit, um diese Effizienz „made by Mercedes-Benz Trucks“ zu erfahren.
Vor Ort begrüßen uns viele freundliche Daimler-Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, darunter Stefan Buchner, Leiter Mercedes-Benz Lkw, und Claws Tohsche, Produktkommunikation Lkw, zu einer Fahrt durch Slowenien.
Auf einer verkehrstechnisch abwechslungsreichen sowie landschaftlich reizvollen Route fuhren Dutzende Journalisten von der slowenischen Hauptstadt ins über 100 Kilometer entferne malerische Städtchen Portorož an der Küste der Adria.
Locker und flockig im Actros sitzend, mit großzügigem Blick aus breiten Fensterfronten über Leitplanken hinaus ins weite Land, genossen wir die kurzweilige Fernfahrt – das hätte auch langweilig werden können, denn der Lkw fahrt fast von alleine – und erfuhren über die zweite Generation des OM 471 im Mercedes-Benz Actros Wissenswertes: Nicht nur, dass der Kraftstoffverbrauch um 3 Prozent gesenkt wurde, das Drehmoment wurde gesteigert und die Fahrdynamik erhöht. Zahlen wie 390 kW (530 PS) und 2.000 Nm Drehmoment rasen an mir vorbei die Kleinwagen auf der Überholspur. Der Motor summt wie ein fleißiges Bienchen und setzt offensichtlich Maßstäbe unter den Heavy-Duty-Motoren für Tonnen schwere Nutzfahrzeuge. Wir setzen mit unserem Actros, der im Guinness-Buch der Rekorde als verbrauchsgünstigster Serien-Lkw geführt wird, zum Überholen an.
Dabei reden wir weiter über den Lkw, den mein Gesprächspartner als Eco- und Öko-Truck betrachtet. Daimler rechnet vor: „Bei einer gängigen Fahrleistung von 130 000 km im Jahr, überwiegend anspruchsvollen Strecken und voller Auslastung spart der Actros mit der neuesten Generation des OM 471 im Vergleich zum Vorgänger per anno etwas 1 100 l Kraftstoff. Dies entspricht einer Verringerung des CO2-Ausstoßes jedes einzelnen Lkw von rund drei Tonnen.“ Wir stellen das nicht in Frage, aber Zero-CO2 wäre das, was wir alle wollen – vom Preis mal ganz abgesehen -, oder?
Wir fahren weiter, runter von der Autobahn, über Landstraßen bis Portorož. Ein paar Kilometer vom Parkplatz entfernt liegt Piran. In der geschichtsträchtigen Altstadt gönnen wir uns nach dem Güterverkehr einen gastronomischen Hochgenuss mit viel frischem Fisch und eine Pause auf der Dachterrasse eines Hotels am Meer. Prächtige, diese Panorama-Aussicht.
Prächtig auch die Fakten zum Mercedes-Benz OM 471, der in fünf Grundausführungen zur Verfügung steht. Leistungen von 310 kW (421 PS), 330 kW (449 PS9, 350 kW (476 PS), 375 kW (510 PS) und 390 kW (530 PS) werden geboten. „Die Varianten mit 310, 330 und 350 kW werden durch drei ’Top Torque`-Ausführungen ergänzt“, merkt ein Daimler-Mitarbeiter an und erklärt: „Bei diesen Motren wird im höchsten Gang des automatisierten Getriebes Mercedes PowerShift 3 bei Bedarf ein um 200 Nw höheres Drehmoment freigegeben.“ Die Drehmomente liegen sonst bei 2100 Nm bis 2600 Nm bei 1100 U/min. „Dies verringert die Schalthäufigkeit und steigert in Verbindung mit einer längeren Hinterachsübersetzung die Transportgeschwindigkeit ohne Nachteile beim Kraftstoffverbrauch.“
Das klingt gut und wir freuen uns auf einen längeren Aufenthalt an der Adria. Trotzdem wollen die anderen nicht länger warten und wir fahren alle zurück nach Ljubljana, ohne die Spitzenmotorisierung mit 390 kW (530 PS) über die vorgeschriebenen Höchstgeschwindigkeiten hinaus auszuprobieren. Dafür befassen wir uns noch einmal ausführlich mit dem Predictive Powertrain Control (PPC), dass im Herbst 2012 eingeführt wurde. Damit wird vorausschauen die Fahrweise an die Topografie angepasst und entsprechend automatisch geschaltet. Und das geht so. Durch ein satellitengestütztes Ortungssystem und eine 3D-Straßenkarte erkennt das System den Verlauf der Straße wie bevorstehende Gefälle und Steigerungen und kann entsprechend agieren, indem es Schaltzeitpunkte und Tempomatgeschwindigkeit vorausschauend optimiert. Das könne zusätzlich bis zu 5 Prozent Kraftstoff sparen, freut man sich bei Daimler über den Fortschritt.
Während uns allmählich die Augen zufallen und wir authentisch Müdigkeit vorschützen könnten, um an einen Kaffee zu kommen, beschleunigt, rollt und schaltet der Actros Dank PPC wie ein Fahrer mit Weitblick und Streckenkenntnis. Hoch zu Actross mit dem Mercedes-Benz Motors OM 471 loben wir unseren Lastkraftwagen. Gut, dass es ihn gibt.

Unterstützungshinweis:

Die Recherche wurde unterstützt von der Daimler AG.

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