Burger und Bowie in der Burgerie in Berlin – Beste Burger vom Lavasteingrill

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Burgerie und Bowie in Berlin.
Bester Burger mit schön Schinken! BU: Stefan Pribnow, Bild: © Burgerie, Dennis Milow

Berlin, Deutschland (Weltexpress). Wer kennt noch David Bowie? Von den jungen Leuten in und um Berlin immer weniger. Die kennen zwar Burger, aber Bowie? Nie gehört.

David Bowie

Ein Blick in die Küche der Burgerie. BU: Stefan Pribnow, Bild: © Burgerie, Dennis Milow
Ein Blick in die Küche der Burgerie. BU: Stefan Pribnow, Bild: © Burgerie, Dennis Milow

Dabei hat der 1947 in London als David Robert Jones geborene Musiker, der 2016 in New York starb, von 1976 bis 1978 in Berlin (West) gelebt. Immerhin erinnert eine Berliner Gedenktafel am Haus Hauptstraße 155 in Berlin-Schöneberg an dessen Berliner Zeit.David Bowie

Und Dennis Milow, Inhaber der Burgerie in der Schönhauser Allee 50, auf dem Prenzlauer Berg in Berlin erinnert in seiner Burgerie, die im Mai 2011 erstmals öffnete, auch als Fan seit Teenager-Tagen an den britischen Musiker, Sänger, Maler, Schauspieler und Produzenten Bowie, der mit über zwei Dutzend Studioalben Musikgeschichte geschrieben hat. Beim nächsten Stadtspaziergang oder Bummel durch Berlin einfach vorbei und in der Burgerie an die Wände schauen. Und dann auf die Speisekarten.

Die Lage

Außenansicht der Burgerie an der Schönhauser Allee in Berlin. BU: Stefan Pribnow, Bild: © Burgerie, Dennis Milow
Außenansicht der Burgerie an der Schönhauser Allee in Berlin. BU: Stefan Pribnow, Bild: © Burgerie, Dennis Milow

Die Burgerie liegt direkt am U-Bahnhof Schönhauser Allee Ecke Eberswalder Straße, also nicht weit von der Kulturbrauerei, vom Prater, von der Max-Schmeling-Halle und vom Friedrich-Ludwig-Jahn-Sportpark.

Die Burgerie von Dennis Milow ist also gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln und zu Fuß zu erreichen, schließlich kreuzen sich nicht weit mehrere Straßenbahnlinien. Zudem können Tausend Schritte auch vor dem Essen nicht schaden.

Die Karte

Wandbehang in der Burgerie in Berlin. BU: Stefan Pribnow, Bild: © Burgerie, Dennis Milow
Wandbehang in der Burgerie in Berlin. BU: Stefan Pribnow, Bild: © Burgerie, Dennis Milow

Mit Blick auf die Karte legt Dennis Milow, der als gelernter Koch Erfahrungen in der Hotellerie und Gastronomie sammelte, großen Wert darauf, dass „keine industriell gefertigten Fleischpatties und kein wässriger Eisbergsalat“ auf die Teller kommen. Sogar das gut Brot sei vom Bio-Bäcker gleich nebenan. Nur der große Burger draußen vorm Laden sei aus Plaste und Elaste „und ein Geschenk der Mitarbeiter, nachdem der alte geklaut wurde“, erklärt Milow, der phasenweise auch Bowie zu Gehör bringt.

Bio sind nicht nur die Buns, Bio ist auch das Rindfleisch, das fettfrei auf einem Lavasteingrill brutzelt. Das Bio-Rindfleisch sei „zertifiziert“ und viele Burger-Gerichte selbst kreiert. Alle zwei Wochen würde ein neuer Burger entwickelt. Die Kunden dürften abstimmen und der Koch, dessen Burger als Bester gewinnt, werde prämiert.

Die Burger

Ein Redbun-Burger mit viel Grün. BU: Stefan Pribnow, Bild: © Burgerie, Dennis Milow
Ein Redbun-Burger mit viel Grün. BU: Stefan Pribnow, Bild: © Burgerie, Dennis Milow

Die Karte werde immer wieder durch neue Burger ergänzt. Sie bietet Burger mit 100, 160 und 230 Gramm. Beispielsweise den Blue French Burger mit Sauercreme und Gorgonzola, der mir so gut schmeckt wie der Bacon-Chili-Cheese Burger, auf dem sich nicht nur Schinken, Chester und Chili tummeln. Der Burger de Chef und der Super-Burger de Chef sind mit doppelter Fleischportion, aber nicht doppelt so teuer.

Neben Rindfleisch werden auch Chicken Burger geboten wie der Crispy Chicken Stripes. Im Black Tiger Burger liegt lecker zwischen Zwiebeln und Tomaten eine Riesengarnelen. Mich beeindruckt der Red Bun, der an einen Fliegenpilz erinnert. Bio-Tofu- und Halloumi-Burger würden auch bestellt werden, meint Dennis Milow, der zwischenzeitlich Getränke aus einem Marschall-Kühlschrank holt. Bier wie Rothaus Tannenzäpfle, Berliner Pilsner, Becks und Budweiser, aber auch Kiez-Bier wie Quartiermeister und BRLO als German IPA oder Pale Ale werden in der Flasche gereicht. Prost!

Die Dips

Bombastisch: Ein Mozzarella-Burger. BU: Stefan Pribnow, Bild: © Burgerie, Dennis Milow
Bombastisch: Ein Mozzarella-Burger. BU: Stefan Pribnow, Bild: © Burgerie, Dennis Milow

Das Bier wird geliefert, die Dips sind hausgemacht und sehr lecker. Sauercreme mit Schnittlauch, Spanische Knoblauchcreme, BBQ, Honig Senf sowie Scharfe Whiskeysauce munden mir. Der Limettendip mit grünem Pfeffer ist eine Wonne. Wenn Rot-Weiß-Gelb, „dann hausgemachte Mayonnaise und hausgemachter Ketchup, empfiehlt Dennis Milow und zum Dippen beste Bio Wedges, Pommes aus Süßkartoffeln oder Bio Pommes. Das alles an Erdäpfelangeboten samt 17 verschiedene Haus-Dips und noch viel mehr bietet die Burgerie. Und Bar-Dinks wie Lagavulin, einen 16 Jahre alten Whiskey. Und neben Burgern satt David Bowie. Super!

* * *

Burgerie

Schönhauser Allee 50, 10437 Berlin, Prenzlauer Berg, Germany, Telefon: 030 83212440, E-Mail: info@burgerie.com, Web: https://www.burgerie.com

Öffnungszeiten: dienstags, mittwochs und sonntags von 11 Uhr bis 23 Uhr, donnerstags, freitags und samstags von 11 Uhr bis 24 Uhr und montags geschlossen.

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