Auf Reisen nach Mexiko zurzeit verzichten – Presseinformation des Centrums für Reisemedizin (CRM) vom 27.04.2009

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Düsseldorf (Weltexpress) - Aufgrund der unklaren Situation zur weiteren Ausbreitung der "Schweinegrippe" (Influenza a /H1N1) sollte derzeit auf Reisen nach Mexiko verzichtet werden. Dazu rät das CRM Centrum für Reisemedizin, Düsseldorf. Falls eine Reise unvermeidbar sei, sollten vorsorglich Mundschutz (FP2-Masken) und Medikamente, sogenannte Neuraminidasehemmer wie Tamiflu ® und Relenza ®, mitgenommen werden. "Nach dem Auftreten des neuen Grippe-Virus ist die Situation im Land sehr angespannt und das öffentliche Leben erheblich beeinträchtigt. In der Folge könnten durchaus auch Flughäfen gesperrt werden, sodass später eine Ausreise schwierig werden kann", sagt PD Dr. Tomas Jelinek, Wissenschaftlicher Leiter des CRM.

Nach den bisherigen Informationen sind auch Personen, die in diesem Winter gegen Grippe geimpft wurden, nur unvollständig oder überhaupt nicht vor einer Ansteckung mit dem neuen Virus geschützt. Viele ältere und bekannte Medikamente, sogenannte Virostatika, sind ebenfalls gegen den Erreger unwirksam. Die Übertragung des neuen Virus erfolgt über Tröpfcheninfektion beim direkten Kontakt mit Infizierten, auch schon beim Sprechen, Husten oder Niesen. Die Inkubationszeit, also der Zeitraum von der Ansteckung bis zum Ausbruch der Krankheit, liegt bei maximal 1 Woche. Personen, die aus Mexiko zurück kommen und typische Grippesymptome wie Fieber, Kopf-, Glieder-, Hals- und Brustschmerzen entwickeln, werden an den Flughäfen untersucht und ggf. in Quarantäne genommen.

Das Centrum für Reisemedizin ist ein Informationsdienstleister für Ärzte und Apotheken. Auf seiner Internetseite www.crm.de veröffentlicht es auch für Reisende aktuelle Reise-Gesundheits-Informationen über alle Länder der Welt.

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