Wiesn im Wandel – Horoskop vom Oktoberfest 2012

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© WELTEXPRESS, GraphiK: Sonja Schön

Auffallend an dem „Geburtshoroskop“ der Wiesn ist, dass zwei Tierkreiszeichen besonders stark betont sind, nämlich die Waage (Sonne, Merkur, Mondknoten) und der Schütze (Venus, Saturn und Neptun). Somit sind diese zwei Energien auf dem Oktoberfest besonders stark vertreten. Die Waage, die vom Planeten Venus regiert wird, steht für charmante Kontakte, nette Begegnungen, Harmonie, Gerechtigkeit und Frieden. Der Schütze symbolisiert dagegen Horizonterweiterung, Sinnfindung und Kontakte in die ganze Welt. Im unterstehen auch der Adel, Pferde und die Welt des Sports. Da sich Kronprinz Ludwig sehr für das antike Griechenland interessierte, schlug man ihm vor, das Fest im Stil der antiken Olympischen Spiele auszutragen. Der Vorschlag wurde begeistert aufgenommen und so hatte das Oktoberfest in den Anfangsjahren einen vorwiegend sportlichen Charakter. Es gilt heute als das Vorbild für die Olympischen Spiele. Zur Freude der Stadtbevölkerung beschloss der bayerische Königshof, das Pferderennen im kommenden Jahr zur gleichen Zeit zu wiederholen. Damit begann die Tradition des Oktoberfests. Ab 1814 wuchs die Wiesn stetig, was typisch für den Schützen ist (Motto: „More is more!“). Zur Pferderennbahn kamen Kletterbäume, Kegelbahnen und Schaukeln hinzu. 1818 wurde das erste Karussell aufgestellt. Von nun an sollte das Oktoberfest planmäßig jedes Jahr gefeiert werden.

Die Bavaria als sichtbar gewordene Lilith im Löwen

Seit 1850 „wacht“ über die Festwiese die 20 Meter hohe Statue der Bavaria. Sie ist die weibliche Allegorie Bayerns mit einem Löwen und einem Eichenkranz. Damit nimmt sie auf die Lilith-Stellung im Geburtshoroskop der Wiesn Bezug. Hier steht Lilith (weibliche Urkraft) nämlich im Tierkreiszeichen des Löwen und verbindet sich mit dem Mondknoten (Schicksal) und Neptun (Alkohol) im Schützen (Weltoffenheit). Nicht umsonst sticht der Oberbürgermeister nach dem Einzug der Wiesn-Wirte um Punkt 12:00 Uhr im Schottenhamel-Festzelt das erste Bierfass an. Mit seinem Ruf „O ´zapft is!“ („Es ist angezapft!“) gilt das Oktoberfest als eröffnet. Anschließend werden auf der Treppe der Bavaria zwölf (göttliche Zeitgrenze auf Erden) Böllerschüsse abgegeben. Das ist das Signal für die anderen Wirte mit dem Ausschank zu beginnen. Gegen Ende des 19. Jahrhunderts entwickelte sich das Oktoberfest immer mehr zu dem Volksfest, das wir heute kennen. Es wurde zeitlich verlängert und in die wegen des Altweibersommers zumeist schönen und warmen letzten Septembertage vorverlegt. Seitdem fällt nur das letzte Wiesnwochenende in den Oktober. Von 1880 an genehmigte die Stadtverwaltung den Bierverkauf und 1881 eröffnete die erste Hendlbraterei. Um mehr Sitzplätze für Besucher und Raum für Musikkapellen zu schaffen, errichteten die Brauereien an Stelle der Buden große Bierhallen. Gleichzeitig zog das Fest immer mehr Schausteller und Karussellbesitzer an, die für zusätzliche Unterhaltung sorgten. Im Jahr 1910 feierte die Wiesn ihren 100. Geburtstag und es wurden 12.000 Hektoliter Bier ausgeschenkt. In der Bräurosl, dem damals größten Bierzelt, fanden bereits 12.000 Gäste Platz. Heute ist die Hofbräu-Festhalle mit 10.000 Plätzen das größte Bierzelt auf der Wiesn. Nach 1950 entwickelte sich das Oktoberfest zum größten Volksfest der Welt. Dabei kommen die Gäste aus der ganzen Welt (Schütze), vorwiegend aus Italien, den USA, Japan und Australien (Quelle: Wikipedia).

Die vier Elemente Feuer, Wasser, Erde und Luft
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Beim Oktoberfest herrschen die Elemente Feuer und Luft vor. Das bedeutet, dass man hier Kontakte machen kann und dass viel kommuniziert wird. Im Vordergrund steht auch der Verkauf von Waren und Dienstleistungen (Luft). Die Besucher sollen sich amüsieren. Feuer macht die Wirte und Aussteller kreativ. Hier herrschen Energie und Dynamik. Fahrgeschäfte und Musikkapellen sorgen für Atmosphäre, es wird flaniert und geflirtet. Wasser und Erde sind dagegen nur schwach besetzt. Auf dem Oktoberfest kommt es nicht auf tiefe Gefühle (Wasser) an. Die Realität (Erde) kann vor der Zelttüre bleiben. Es geht vor allem um Spiel, Spaß, Schmusen und Schmausen. Man feiert das Leben und hat eine gute Zeit.

Mond in den Zwillingen
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Mond symbolisiert das Volk. In den Zwillingen will man unverbindlich bleiben. Kontakte sind keine ernste Sache, sondern vor allem lustig. Man sucht nichts für die Ewigkeit, sondern für den Augenblick. Wie ein schillernder Schmetterling fliegt man von Blüte zu Blüte. Wen man für sich gewinnen will, den bringt man zum Lachen. Danach kann man sich auf intellektueller Ebene messen. Falls das nicht funktioniert, zieht man einfach weiter (Merkur ist rückläufig in der Waage). Schließlich ist die Wiesn voller Menschen. Sich nur bei einer Person aufzuhalten ist reine Zeitverschwendung.

Venus mit Neptun und Saturn im Schützen:

Die Münchner lieben (Venus) die bayerische Tradition (Saturn), ja, sie sehnen (Neptun im Schützen) sich geradezu nach der „guten, alten Zeit“. Deshalb werden am ersten Wiesn-Sonntag rund 8000 Teilnehmer in historischen Trachten vom Maximilianeum aus zur Festwiese ziehen. Zu Ehren der Silberhochzeit von König Ludwig I. von Bayern und Prinzessin Therese fand 1835 erstmals ein Trachtenumzug statt. 1895 organisierte der Heimatschriftsteller Maximilian Schmidt einen weiteren mit 1.400 Teilnehmern in 150 Trachtengruppen. Seit 1950 wird dieser jährlich durchgeführt und ist mittlerweile einer der Höhepunkte des Oktoberfests und einer der weltgrößten Umzüge dieser Art (Quelle: Wikipedia).

Mars-Aspekte zu Uranus und Pluto:

Natürlich bringt eine solch große Veranstaltung auch Diebstähle, Schlägereien und sexuelle Übergriffe mit sich. Am 26. September 1980 explodierte am Haupteingang des Festgeländes sogar eine Bombe. Dieses Attentat war eines der schwersten in der deutschen Geschichte. Da Pluto (Macht und Ohnmacht) im Grundhoroskop rückläufig ist, und einen Aspekt zu Uranus (plötzliches Ereignis) macht, muss diesbezüglich immer erhöhte Aufmerksamkeit herrschen.

Jupiter in den Zwillingen:

Auf dem Oktoberfest sind viele (Jupiter) Münchner Brauereien vertreten: Spatenbräu, Augustiner, Paulaner, Hacker-Pschorr, Hofbräu und Löwenbräu. Laut Betriebsvorschriften darf nur Münchener Bier der leistungsfähigen und bewährten Münchner Traditionsbrauereien, das dem Münchner Reinheitsgebot von 1487 und dem Deutschen Reinheitsgebot von 1906 entspricht, ausgeschenkt werden.

Neptun im Schützen:

Neptun steht für den Alkohol. Durchschnittlich werden jedes Jahr rund 60.000 Hektoliter Bier verkauft (Neptun im Schützen). Dabei sorgen die jährlichen Ankündigungen von Preiserhöhungen für intensive Diskussionen. Traditionell erwidern die Wirte stets, mit dem Preissteigerungen lediglich die steigenden Kosten an die Bierkonsumenten weiterzugeben. In der Tat wirkten sich die Preiserhöhungen bisher nicht wirklich auf den Bierkonsum aus.

Karmische Mondknoten in der Waage:

Der karmische Sinn des Oktoberfestes sollte nicht ein Massenbesäufnis sein, sondern den Besucher eine schöne Zeit bieten, in der man sich optimal erholen und seine Batterien wiederaufladen kann.

Transite und Prognose für 2012:

Bei der Eröffnung des Oktoberfestes am 22. September geht Saturn durch die Waage. Er prüft, ob die Wiesn noch ihrer Bestimmung entspricht, nämlich ein schönes und stilvolles Fest zu sein, oder ob Oberflächlichkeit, Berechnung und Konsumrausch herrschen. Da Saturn am Ende des Oktoberfestes, nämlich am 07. Oktober, im Tierkreiszeichen des Skorpions ankommt, werden sich die Veranstalter und die Stadt München nach dem Oktoberfest 2012 ein neues Konzept machen müssen.

Uranus macht ein Trigon zu Venus und Neptun:

Auf dem Oktoberfest nimmt man das Leben und die Liebe leicht. Man macht sich keine Sorgen, sondern genießt den Augenblick. Dabei geht es um ein spontanes Zusammentreffen mit anderen. Man kann neue Erfahrungen machen, aber auch seine eigenen Grenzen austesten. Zurückhaltende Menschen tauen auf, werden geselliger und erotisch ansprechbarer. Künstlerische Talente, die im Verborgenen schlummern, werden plötzlich geweckt. Es kommt zu einer Vertiefung von Herzensbindungen, die jedoch nicht von Dauer ist. Die Besucher haben ein größeres Verlangen aus sich herauszugehen, zu singen und zu tanzen. Außerdem symbolisiert Venus auch das Geld und den Luxus. Man will sein Geld auf eine Weise ausgehen, die Freude macht. Im Rahmen seiner Möglichkeiten ist man großzügig.

Uranus in Opposition zum Mondknoten in der Waage:

Ganz plötzlich kommt auch die Frage auf, wie die Wiesn noch schöner und vor allem friedlicher werden kann. Schließlich lässt die Wiesn auch viele Menschen über sich hinauswachsen und zwar im negativen Sinne. Wer sein Temperament und seine Stimmungen nicht beherrscht, der lässt sich von Affekten hinreißen, wagt den zu weiten Wurf und wird für sich und andere zur Gefahr. Hier muss die Wiesn schon im Vorfeld mehr Sicherheiten bieten und diese Möglichkeiten durch geeignete Maßnahmen besser ausschließen.

Pluto im Quadrat zum Mondknoten:

Nicht nur Europa und Deutschland sind im Umbruch, auch die Wiesn. Die wichtigste Frage dabei ist die Frage nach mehr Sicherheit und Ordnung. Außerdem nimmt Pluto auch die Anbieter unter die Lupe. Was hat sich überlebt und was hat noch Substanz? Letzteres trägt sich auch noch in Zukunft, der Rest hat ausgedient. Auch ein Traditionsfest wie die Wiesn kann sich nicht sklavisch an die Vergangenheit binden. Starre Regeln brechen immer mehr auf. Es gibt keine Bestandsgarantie mehr. Unnötiger Ballast muss abgeworfen werden.

Neptun im Quadrat zu Jupiter:

Ständiges Wachstum ist kein Königsweg zum Paradies. Im Gegenteil! Die Wiesn sollte nicht nur äußerlich blühen, sondern auch innerlich durch Anspruch und Qualität glänzen. Nicht die Steigerung von Umsatz, Bierkonsum und Besucherzahl sollte im Vordergrund stehen, sondern die Menschen. Sie sollen eine schöne, sorglose und sinnstiftende Zeit auf dem Oktoberfest verbringen können.

Weitere Infos unter
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Sonja Schön, www.astrojob.com, Tel. 089-229654, sonjaschoen@t-online.de

Presseinformationen:

Creative navigation, Catharina Niggemeier, Kaiser-Ludwig-Platz 8, 80336 München, Tel. 0170-31 38 589, cn@creative-navigation.de,

Sonja Schön, Astrologin und Journalistin

Sonja Schön, geboren 1965 in Göppingen, hat Jura studiert und ist Absolventin der Deutschen Journalistenschule in München. Astrologie hat sie bei Hajo Banzhaf, Brigitte Theler und Rüdiger Dahlke gelernt. Seit 2003 ist Sonja Schön als Astrologien mit eigenen Kolumnen in Deutschland und Österreich tätig. Persönliche Beratungen, Wellness-Seminare und Kunst-Führungen sind ihre Königsdisziplin. Astrologie ist für sie praktische Lebenshilfe, nämlich die Kunst, in allen Bereichen zum richtigen Zeitpunkt das Richtige zu tun – oder auch zu lassen.

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