Wie sag ich’s meinem Kinde? – dem Kinde in mir selbst! – Mein latentes, allmächtiges Größenbild – Serie: Über die Diskrepanz der frühkindlichen Erfahrungen und Wahrnehmungen und dem späteren Erleben und der späteren Wahrnehmung (Teil 2/3)

Frankfurt am Main, Hessen, Deutschland (Weltexpress). Eigentlich ist es ein Zufall, in welches Milieu ich gerade hineingeboren werde, wie die Eltern sind, welche Probleme sie haben, wie das weitere Umfeld auf sie einwirkt, wie sie auf das Umfeld reagieren, und welcher Zeitgeist gerade vorherrscht. Und uneigentlich – man kann aber auch sagen, es ist kein Zufall. Dann ist das mein Schicksal, für das ich selbstverantwortlich bin, ich habe es nicht anders verdient, und schon bin ich prädestiniert für Schuldgefühle, Scham und Ängste. In diesem Geiste bin ich der Herr über alle Zufälle und in diesem Sinne ist mir ein Größenbild vermittelt. Es ist dem Familiengeist entsprungen, ja sogar dem Zeitgeist, dass ich dafür selbstverantwortlich bin. Beispielsweise basiert unsere Rechtssprechung in allen Zeiten auf dieser Selbstverantwortlichkeit, entspricht also diesem Zeitgeist.

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