Wer steht hinter dem Terroranschlag in Krasnogorsk?

Brennende Crocus City Hall in Krasnogorsk.

Berlin, Deutschland (Weltexpress). Der mörderische Terroranschlag in den Veranstaltungshallen „Crocus City Hall“ in Krasnogorsk (nordwestlich von Moskau) am 22. März 2024 ist untrennbar mit der tiefen Trauer und mit dem großen Schmerz in unseren Herzen für die vielen unschuldigen Opfer verbunden.

In den Weltnachrichten lesen wir: Mehr als 135 Menschen wurden ermordet, mehr als 150 Menschen wurden verwundet, die Trauer über die Opfer hat inzwischen weltweit viele Menschen, Völker und Länder erfasst.

Wer hat den beispiellosen terroristischen Anschlag organisiert, welche Ziele wurden und werden damit verfolgt?

Oleg Glasunow, ein Militärpolitiker und Dozent für politische Analysen der Russischen Plechanov-Universität für Wirtschaft, erzählte uns, dass es praktisch in jedem Land derartige terroristische Gruppen gibt, welche im Auftrag irgendwelcher Staaten und Geheimdienste dreckige Aufgaben erfüllen. Hinter dem Rücken der Terroristen können sich beliebige Staaten im Nahen Osten, in den europäischen und in den amerikanischen Staaten verbergen.

Mit hoher Wahrscheinlichkeit wurden die Terroristen für diesen Anschlag speziell vorbereitet, die erforderlichen Waffen wurden bereitgestellt, ein detaillierter Plan wurde ausgearbeitet.

Jetzt ist es wichtig, die wahren Drahtzieher des Terroranschlages in der „Crocus City Hall“ zu entlarven und öffentlich anzuklagen. „Denn die Terroristen sind nur die Schachfiguren, die für Geld einen bestialischen Befehl ausgeführt haben“.

Erinnern wir uns an den Iran, an die rein schiitische Organisation „Hisbollah“, die von diesem Staat kontrolliert und finanziert wird. Derartige Organisationen gibt es auch in anderen Ländern.

Welche Ziele die Terroristen verfolgten, ist noch nicht völlig klar. Die wichtigste Frage lautet: Cui bono? Wem nützt es?

War es ein weiterer Versuch, in Russland – koste was wolle – irgendwelche Massenproteste zu organisieren?

War es eine Reaktion auf die große Unterstützung der Menschen und Völker Russlands für Vladimir Putin, auf seine erfolgreiche Wirtschafts-, Kultur-, Innen- und Außenpolitik, auf seine beeindruckende Wiederwahl zum Präsidenten dieses großen und wunderbaren Landes?

Soll nach den Erfolgen der russischen Streitkräfte in der Speziellen militärischen Operation an der russisch-ukrainischen Front der Krieg im russischen Hinterland fortgesetzt werden?

Soll vom Beschuss friedlicher Dörfer und Städte, von der Ermordung friedlicher russischer Männer, Frauen und Kinder in den Gebieten Brjansk, Kursk und Woronesch abgelenkt werden?

In den Massenmedien (z. B. von der Agentur Reuter) sind Informationen erschienen, dass die Terrororganisation IS (Islamischer Staat) angeblich die Verantwortung für die mörderische Aktion übernommen hätte. Das ist ohne Zweifel eine Lüge, ein Fake, …! Experten sprechen von einer plumpen Fälschung.

Der IS ist keine homogene Masse von Terroristen. Ein Teil seiner Kämpfer arbeitet für Saudi-Arabien, andere für die Vereinigten Staaten von Amerika, für Großbritannien und für Katar. Ursprünglich war es eine große, mit Waffen gut ausgerüstete Armee von Saddam Hussein und seines Geheimdienstes im Irak. Als Russland begann, sich mit dem IS zu beschäftigen und sich mit ihm ernsthaft auseinanderzusetzen, wurden die ärmsten dieser Kämpfer in den o. g. Ländern dringend gebraucht, um im Interesse ihrer Weltmachtpläne „Auf dem Feld der Ehre“ still und heimlich für sie zu fallen.

Die Variante, dass in diesem Terrorakt der ukrainische Geheimdienst integriert ist, lässt sich nach dem Fluchtversuch der Terroristen durch das Gebiet von Brjansk in Richtung der ukrainischen Grenze nicht mehr ausschließen.

Ohne Zweifel hatten die Terroristen einen konkreten Plan. Sie haben sich im „Crocus City Hall“ nicht wie typische IS-Anhänger verschanzt. Sie haben im Verlaufe von wenigen Minuten (von 19:55 bis 20:13 Uhr) wahllos viele Menschen vor und in der Konzerthalle getötet, mit irgendwelchen Brandbeschleunigern in ihren Rucksäcken Feuer gelegt und dann das Gebäude fluchtartig wieder verlassen. Mit einem weißen Fahrzeug vom Typ „Renault“ sind die vier bewaffneten Terroristen zum Konzerthaus „Crocus City Hall“ gekommen, mit dem gleichen Fahrzeug sind sie in Richtung Ukraine geflohen. Waren sie auf dem Weg zu Ihren amerikanischen und ukrainischen Auftraggebern?

Besonders nachdenklich stimmt uns die sehr schnell entstandene Internetseite „Anschlag in Krasnogorsk“ ( https://de.wikipedia.org/wiki/Anschlag_in_Krasnogorsk) in mehr als 50 Sprachen. Dort lesen wir u.a. im Punkt „Hintergrund“: Am 7. März 2024 verkündete der FSB die Zerschlagung einer mit dem „Islamischen Staat“ in Verbindung stehenden Terrorzelle, die einen Angriff auf eine Synagoge beabsichtigt habe. Wenige Stunden später warnten die Botschaft der USA und die britische Botschaft in Moskau ihre Bürger vor Anschlägen und „dass Extremisten unmittelbare Pläne“ hätten, „große Versammlungen in Moskau ins Visier zu nehmen, darunter auch Konzerte“. Noch am selben Tag warnten die USA auch russische Beamte vor der Gefahr eines bevorstehenden Angriffs durch ISIS-K. Russlands Präsident Putin bezeichnete am 19. März die Warnung der US-Botschaft als „offensichtliche Erpressung […] mit der Absicht […] unsere Gesellschaft einzuschüchtern und zu destabilisieren“. Gleichzeitig wies er den FSB und andere Geheimdienste an, „die Antiterror-Arbeit in allen Bereichen ernsthaft zu verstärken“.

Wenige Stunden nach dem Anschlag bekannte sich der IS über den Telegram-Kanal seiner Nachrichtenagentur Amaq zu der Tat. Die Angreifer hätten sich „sicher in ihre Stützpunkte zurückgezogen“.

Der deutsche Terrorexperte Peter Neumann vom King’s College in London hielt das Bekennerschreiben für echt und warnte vor Fake News, die auf russischen Telegram-Kanälen kursierten. Dort werde das Schreiben als gefälscht bezeichnet, „vermutlich, um das Narrativ zu spinnen, die Ukraine sei für den Anschlag verantwortlich“. Er vermutete ISIS-K, den IS-Ableger in Afghanistan, als Urheber der Tat.

Der Anschlag fand auf den Tag genau acht Jahre nach den Terroranschlägen des „Islamischen Staates“ in Brüssel statt.

Der IS veröffentlichte ein Video des Terroranschlags, welches von einer Bodycam eines der Attentäter aufgenommen wurde.

Wer diese Märchen glaubt ist selbst schuld! Der krampfhafte Versuch, die wahren Schuldigen des Terroranschlages zu decken, ist nicht zu übersehen.

Heute am Tag der Trauer für die Opfer des terroristischen Anschlags gedenken wir gemeinsam mit unseren russischen Freunden der mehr als 135 ermordeten und 150 verwundeten Menschen in den Veranstaltungshallen „Crocus City Hall“ in Krasnogorsk.

Wir hegen nicht den geringsten Zweifel, dass die wahren Schuldigen und Auftraggeber des terroristischen Anschlags in Krasnogorsk ermittelt, öffentlich gebrandmarkt und verurteilt werden.

Anmerkung:

Vorstehender Beitrag von Dr. Wolfgang Schacht wurde am 24. März 2024 auf der Heimatseite von Dr. Schacht im Weltnetz erstveröffentlicht.

Siehe auch den Beitrag https://www.dr-schacht.com/assets/Schaman1.mp4

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Dr. Wolfgang Schacht
Steinkohlenhauer in Zwickau; Freiwilligendienst bei der Nationalen Volksarmee; Ingenieur für Gasfortleitung und Gasverteilung; Dipl.-Ing. für Maschinen- und Energietechnik; Promotion in Moskau; Berater der DDR im RGW, Abt. Kohleindustrie, in Moskau; Leiter der Netzleitstelle in der GV Thüringen