Wer macht in Ludwigshafen Beute: Füchse oder Eulen?

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Ein Eule im Anflug. Quelle: Pixabay, Foto: thomasgitarre

Berlin, Deutschland (Weltexpress). Die Berliner Handballstars müssen raus aus ihren Bau. Morgen warten die Eulen von Ludwigshafen auf die Füchse. Im Moment lauern die Berliner auf Rang vier Handball-Bundesliga. Wenn alles zu ihren Gunsten läuft, können sich die Füchse bis zu Rang drei durchbeißen. „Aber Vorsicht“, warnt Trainer Velimir Petkovic und fährt mit leichtem Grinsen fort: „Ich sage zwar vor jedem Spiel, dass es schwer wird. Aber es stimmt schließlich. In der Bundesliga darfst du keinen Gegner unterschätzen, sonst siehst du schnell grau aus.“ Die Ludwigshafner hängen zwar auf dem vorletzten Tabellenplatz, doch Eulen überraschen ihre Beute ja oft durch plötzliches Zupacken. „Auf Überraschungen wollen wir vorbereitet sein. Wir haben am Sonntag beim 33:27-Sieg gegen Balingen gezeigt, dass wir mit Tempo spielen, aber gleichzeitig mit guter Deckungsarbeit bestehen können. Wenn wir , wie am Sonntag, 33 Tore schießen, müsste das auch in Ludwigshafen reichen“, gibt sich „Petko“ zuversichtlich.

Paul Drux lieferte wie bei der EM auch in der Bundesliga gegen Balingen eine Topleistung ab. Trotzdem setzten Petkovic den Kreisraum-Brecher auf die Bank. „Das war ein taktischer Schachzug. Ich hielt Paul zurück, um ihn in den letzten zehn Minuten mit frischen Kräften einzusetzen. Handballspiele werden meist in den letzten zehn Minuten entschieden“, verriet der schlaue Fuchs Petkovic die taktische Maßnahme. Zum ersten Mal leitete am Dienstag der neue Sportdirektor Stefan Kretzschmar die traditionelle Spieltags-Pressekonferenz. Die Umgebung im Sportforum ist ihm nicht neu, denn dort besuchte er bis 1991 die Kinder-und Jugendsportschule und holte sich mit dem SC Dynamo zweimal den DDR-Jugendmeistertitel. Am Sonntag müssen die Füchse dann im EHF-Cup in Frankreich gegen Aix en Provonce (PAUC) rann. „Doch damit beschäftigen wir uns erst nach dem Spiel in Ludwigsburg“, verabschiedet sich Trainer Petkovic.

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