Wahnsinn, aber wahr: Sahra Wagenknecht will in der Sommerpause weiterarbeiten und zwar bis zum Herbst oder antideutsche Ost-Sozen fürchten weitere Rückschläge bei Landtagswahlen

0
231
Sahra Wagenknecht, knallrot und in jüngeren Jahren. Quelle: Pixabay

Berlin, Deutschland (Weltexpress). Warum Mitglieder und Mandatsträger der Parteie Die Linke Neuwahlen fordern, nur weil mit A. Nahles eine Vorsitzender der West-Sozen, die auch Fraktionsvorsitzende war, ihren Rücktritt erklärt, ist unerklärlich, vor allem wenn man weiß, dass die letzten Wahlen die die antideutschen Linken alles andere als gut ausgingen.

Die Linke landete bei der letzten Sonntagsfrage der Forschungsinstituts Forsa am 1.6.2019 bei 7 Prozent. Zur letzten Bundestagswahl votierten noch 9,2 Prozent der Wähler für die SED-Nachfolgepartei mit Westanhang, also noch echten Sozis, die die SPD verließen und die WASG gründeten und Oskar Lafontaine zum Oberboss wählten.

Immhin gibt das Meinungsforschungsinstitut Emnid dieser Linken noch ein Prozent mehr und also 8 Prozent.

Doch wenn in den neuen Bundesländern Brandenburg und Sachsen am 1. September 2019 und in Thüringen am 27. Oktober 2019 die Landtage für weitere fünf Jahre gewählt werden, dann erwarten die Demoskopen sowohl für die West- als auch für die Ost-Sozen Niederlagen, genauer gesagt: deutliche Niederlagen. Gewinne werden für die AfD erwartet, aber das steht auf einem anderen Blatt.

Die Angst vor Verlusten ist der wahre Grund, warum Sahra Wagenknecht vom Rückzug einen Rückzieher macht und heute ankündigte, in der Sommerpause als eine von zwei Vorsitzenden der Linksfraktion im Deutschen Bundestag weiterarbeiten zu wollen. Neben Dietmar Bartsch werde sie bis zum Herbst weiterarbeiten, weil das „die ausdrückliche Bitte der ostdeutschen Landesvorsitzenden“ gewesen sei, heißt es in der „Welt“ (3.6.2019).

Auch Bartsch sei laut „Sputnik“ (3.6.2019) der Meinung, „angesichts dieser Lage“ der Merkel-Regierung könne „man nicht ernsthaft jetzt chaotische Verhältnisse in der Linken produzieren“.

Mit anderen Worten. Es bleibt, wie es ist. Wagenknecht und Bartsch, die 2015 bis Herbst 2019 gewählt wurden, werden beide weitermachen wie bisher. Doch genau das führte zum Niedergang bei den letzten Wahlen, wenn auch im Vergleich zu den West-Sozen zu einem Niedergang in Zeitlupe.

Anzeige