Montag, 08. Juni 2026
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Waffenexporte aus Israel erreichen Rekordwerte – Staaten in Europa sind die Hauptabnehmer und somit Mittäter des Völkermords in Gaza

Israel (Flagge). Quelle: Pixabay, Foto: Aleks

Berlin, BRD (Weltexpress). Taten sagen mehr als Worte. Deshalb sind die leeren Worte westlicher Regierungen über ihre Ablehnung der israelischen Politik, die niemals in konkrete wirtschaftliche oder diplomatische Maßnahmen münden, bedeutungslos und offenbaren stattdessen die verabscheuungswürdige Heuchelei unserer eigenen Regierungen. Damit leitet das kommunistische Magazin „Contropiano“ am 8. Juni 2026 einen Beitrag ein, der enthüllt, dass Israelische Waffenexporte Rekordwerte erreichen und Staaten in Europa der Hauptabnehmer und somit Mittäter des Völkermords in Gaza sind.

Ein Blick auf die von Tel Aviv gekauften Waffenmengen genüge, um zu erkennen, dass Israel eine tragende Säule der westlichen Kriegstreiberei ist. Der jüdische Staat verzeichnete einen Rekordwert bei den Waffenexporten: Die Militärexporte erreichten 19,2 Milliarden US-Dollar – ein Anstieg von fast 30 % gegenüber dem Vorjahr.

Der israelische militärisch-industrielle Komplex boomt schon seit einigen Jahren, hebt das Magazin hervor. Sein Exportanteil hat sich in fünf Jahren mehr als verdoppelt und im letzten Jahrzehnt sogar vervierfacht. Trotz zahlreicher Erklärungen, die Israels andauernde illegale Aggression – etwa im Libanon trotz Waffenstillstand – entschieden verurteilen, sind es gerade europäische Regierungen, die die Hauptabnehmer der israelischen Waffen sind. Staaten in Europa sind für 36 % der Gesamtkäufe verantwortlich.

Unter dem Deckmantel der angeblichen „russischen Bedrohung“, die durch ständige Desinformation geschickt konstruiert wird, baut der alte Kontinent sein kriegstreiberisches Image mit Rüstungskäufen im Wert von 6,9 Milliarden Dollar weiter aus. Und dabei ist dieser Wert im Vergleich zu 2024 gesunken, als er 7,9 Milliarden Dollar erreichte (54 % der Militärexporte). Allerdings war dieser Wert faktisch nur deshalb niedriger, weil er durch den Mega-Kauf deutscher Arrow-3-Raketen – einem Vertrag über 4,6 Milliarden Dollar – aufgebläht wurde .

Laut dem italienischen Blatt „Il Fatto Quotidiano“ sind Finnland, Griechenland, Polen und Rumänien derzeit die größten europäischen Abnehmer. Außerhalb Europas sind die Verkäufe besonders stark im asiatisch-pazifischen Raum (32 % des Gesamtvolumens, ein deutlicher Anstieg) und in arabischen Ländern, die die Abraham-Abkommen unterzeichnet und generell die Beziehungen zu Israel normalisiert haben (die Vereinigten Arabischen Emirate, Bahrain und Marokko).

Das Kerngeschäft der israelischen Exporte besteht aus technologisch hochentwickelten Rüstungsgütern: Raketensysteme, Flugkörper und Luftverteidigungssysteme; Überwachungs- und Zielsysteme; Radar-, Elektronik- und Kommunikationssysteme. Kleinere, aber dennoch bedeutende Anteile entfallen auf Drohnen und unbemannte Luftfahrzeuge (4 % der Exporte), Satelliten und Weltraumtechnologien (3 %), gepanzerte Militärfahrzeuge (2 %) sowie Systeme für Nachrichtendienste und Cybersicherheit (2 %).

Alle diese Instrumente und Lösungen, so rühmen sich die Zionisten selbst, hätten den „Vorzug“, unter Besatzung gegen die Palästinenser im Feldeinsatz erprobt worden zu sein. Die israelische Regierung erkennt also den Zusammenhang zwischen den andauernden ethnischen Säuberungen und dem wirtschaftlichen Erfolg ausdrücklich an; Verteidigungsminister Israel Katz spricht von einem „ klaren und unverkennbaren gemeinsamen Nenner “.

In der offiziellen Erklärung des genannten Ministeriums wird deutlich, dass die Abkommen über den Export von Militärausrüstung ein Instrument zur „Förderung außenpolitischer Ziele“ sind. Das heißt, um die internationale Position zu stärken und faktische Immunität zu gewährleisten, trotz der endlosen Liste von Verbrechen gegen die Menschlichkeit.

Diese Worte verdeutlichen umso mehr, warum es so wichtig ist, den Kampf gegen alle Abkommen (nicht nur militärische) mit Israel fortzusetzen: Genau diese Art von Verbindungen bilden die Grundlage für die Beschwichtigungspolitik gegenüber Tel Aviv und die Vorteile, die der Völkermord mit sich bringen kann. Wenn europäische Hauptstädte mitschuldig sind, liegt es an den Aktivisten, ihre eigenen Völker zu retten.

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