Visionen und Realitäten von Weltall-Reisen – Serie: Bitte einmal um die Erde und zurück! (Teil 1/2)

Juri Gagarin bahnte den Weg in den Kosmos. Mit seinem Raumflug vor 50 Jahren begann die fantastische Tätigkeit des Menschen im All

Leipzig (Weltexpress) – Wie die Zeit verfliegt, fast so schnell wie ein Raketenstart. Vor 50 Jahren, am 12. April 1961, startete der Russe Juri Gagarin als erster Mensch mit der Trägerrakete ’Wostok 1’ ins Weltall. Die 108-Minuten-Erdumrundung war mehr als ein Prestigeerfolg für die damalige Sowjetunion im Wettstreit der beiden Supermächte und Systeme. „Ein Gruß an Gott.“, war der scherzhafte Kommentar einer Schwester in einem katholischen Kranken-haus, in dem mein Vater als Patient lag. Gagarin, der jugendlich wirkende und sympathische Bauernsohn, war als Mensch weltweit ein Sympathieträger. Viele Kinderträume weckte er. Einschlägige Kostüme gehören wie Cowboy, Rotkäppchen oder Seeräuber seitdem zum Kinderfasching. Es war auch in den damals sozialistischen Staaten nicht nur Ideologie, sondern kam ehrlichen Kinderwünschen entgegen, wenn Träume durch Schüler-Kosmonauten-Zentren und ähnlichen Arbeitsgemeinschaften auf kindlichem Forscher-Niveau etwas real wurden.

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