Unter Führung der Anglo-Amerikanischen Hochfinanz werden die Reste des „europäischen Fußballs“ zerstört

Ein Urinal in Forchheim im Mai 2017.
Fußball? Drauf gepisst! © 2017, Münzenberg Medien, Foto: Stefan Pribnow

Berlin, Deutschland (Weltexpress). Über das, was „europäischer Fußball“ ist, kann man streiten. Die einen verstehen darunter den Fußball zwischen den Völkern, die anderen den Fußball zwischen den vereinen. Doch was ist er schon seit Jahren und Jahrzehnten nicht mehr.

Zwar gibt es noch Fußballvereine, die sich zu Verbänden zusammenschließen, um Liga innerhalb ihrer Staaten zu organisieren, aber längst dominieren Kapitalgesellschaften, nicht Personenvereinigungen. Darüber hinaus existiert der Fußball auf europäischer Ebene nicht als einer der Völker, sondern der Verbände. Deutsche sind in drei Staaten, in denen sie noch die Mehrheit der Bevölkerung stellen, dabei. Andererseits sind in einem Staat auch mehrere Völker zu finden wie im VK. Für Engländer und Schottland gibt es eine eigene Liga und auch für Cymru gibt es seit 2002 die Cymru Premier, die als Welsh Football League bekannt ist und einmal als League of Wales in der englischen Sprache bezeichnet wurde. Cymru beziehungsweise Wales sind Mitglied in der Union Europäischer Fußballverbände (UEFV) sowie Schottland, Nordirland und England, aber auch Österreich, Deutschland und die Schweiz.

Die zum Königreich Dänemark gehörenden Färöer sind auch dabei und so weiter und so fort.

Zum „europäischen Fußball“ gehört auch noch der des Staates Israel. Nicht nur Israel ist dabei, sondern auch Zypern, dessen Norden von Türken besetzt ist, der Besatzerstaat Türkei ist auch Mitglied, Georgien, dass zu Asien gehört, ist wie Aserbaidschan und Armenien dabei. Sogar der Zentralasiatische Staat Kasachstan mischt mit.

Richtig, die UEFV ist eine verlogene Veranstaltung. Nicht weiter als Lug und Trug ist auch ihre höchste Liga. Der Europapokal der Landesmeister, der vom Namen her noch hielt, was er versprach, wurde zerstört und ins Leben die Champions League gerufen. Doch nicht nur Champions und also Meister dürfen aus einzelnen Ligen mitspielen, sondern auch die ersten Verlierer, mitunter auch die zweiten und dritten Verlierer. Richtig, alles Lug und Trug.

In den Mannschaften der Unternehmen aus Städten der Verbände, die beim UEFV mitmachen, stehen kaum Spieler, die in der Stadt oder der Umgebung geboren wurde. Die meisten Städte mit Unternehmen, die im „europäischen Kapitalfuball“ genannt werden, sind Migrantenmetropolen. So sehen auch die Mannschaften aus. Araber, Afrikaner, Asiaten, Amerikaner, vor allem Lateinamerikaner stehen in den Aufgeboten. Mit Völkern, Städten und Staaten hat das schon lange nichts mehr zu tun.

Nebenbei bemerkt schafften es nur zwei Kapitalgesellschaften mit Sitz in deutschen Landen zum Meister im „europäischen Kapitalfußball“ und zwar die FC Bayern München AG und die Borussia Dortmund GmbH & Co. KGaA.

Vor allem die Real Madrid genannte Veranstaltung, die sich mehr oder weniger vollständig in Händen des spanischen Staates befindet, das gilt auch für den FC Barcelona, hinter dem der von Spanien besetzte katalonische Staat steht, gewann Titel. Beide Veranstaltungen sind bankrott. Für die Bourgeoisie in Katalonien und Spanien gibt es kaum einen anderen Ausweg aus der permanenten Pleite, als den bevorstehenden.

Allerdings sind auch noch italienische und Englische Veranstaltungen zu nenne, die sich jedoch in Händen von Kapitalisten befinden. Mit dabei VS-Amerikaner, Araber und Russen beziehungsweise Israeli. Der Kapitalist Roman Arkadjewitsch Abramowitsch, dem Chelsea gehört, gilt als einer der reichsten Israelis, wenn nicht als reichster.

Kein Wunder, dass er mit anderen Kapitalisten sein Geschäft auf eine neue Stufe bringen will. Daran wird seit Jahren gearbeitet. Nun ist öffentlich und offiziell, dass sich ein Dutzend der führenden Fußball-Veranstaltung „zusammengeschlossen“ haben, „um ihre Einigung bekannt zu geben, einen neuen Wettbewerb zu gründen: Die Super League“, heißt es heute in einer Verkündung.

Dass vor allem Geldkapitalisten, auch Globalkapitalisten genannt, vaterlandslose Verräter sind, das ist klar. Drei Veranstaltungen aus dem bankrotten Italien, drei aus dem bankrotten Spanien und sechs aus dem VK haben sich heute offenbart. Drei weitere Veranstaltungen sollen den Reigen der Reichen auf 15 füllen, um zu starten. Dass sich dahinter mächtig gewaltige Geldkapitalisten verbergen, die sich unter Federführung der größten Bank der VSA, der mörderischen JPMorgan Chase & Co an diese Aufgabe gemacht haben, das wird nicht verschwiegen.

Zur Enteignung und Entfremdung vom Volk, also von Personen- zu Kapitalgesellschaften, hat sich das Volk vollschwatzen, belügen und betrügen lassen. Die Völker in Europa werden auch dieses Mal wieder belogen und betrogen, dass sich die Balken biegen. Millionen und Milliarden werden zur Verdummung und also für Propaganda bereitgestellt. Die üblichen Lügen- und Lückenmedien schießen schon volles Rohr. Hier und da kommen kritische Stimmen zu Wort, vor allem dort, wo die Verlierer sitzen, in Frankreich und in deutschen Landen.

Wie lange werden die Kapitalgesellschaften in Dortmund und München dem Treiben tatenlos zusehen? Kennern und Kritikern ist jetzt schon die fehlende Macht und Herrschaft der Deutschen und Franzosen klar, die sich früher oder später den Anglo-Amerikanern, die sich Kapitalisten in Spanien und Italien früh genug mit Zuckerbrot und Peitsche ins Boot holten, erneut anpassen werden. Das Unternehmen aus Mailand, Liverpool und Manchester mitmachen, das versteht sich von selbst. Ihre mächtig gewaltigen Kapitalisten haben ihren Sitz auf dem Staatsgebiet der VSA, die die Bank, die ihren Hauptsitz in New York hat. Auch Kapitalist Andrea Agnelli aus Turin hat sich wie Pedro López Jiménez aus Madrid aus dem Staub einer angeblichen Europäischen Club-Assoziation (ECA) gemacht, die immer schon der Wolf im Schafspelz gegenüber der UEFV war. Sie sollte eigentlich Interessen der „Clubs“ und „Vereine“ gegenüber den „Verbänden“ bündeln und wahren. Den Dummen wurden Wörter um die Ohren gehauen wie „Demokratie“.

Die Dummer auch aus München und Dortmund scheinen übriggeblieben. Die großen Milliarden der Staats- und vor allem Kapitalmedien im VK und also in England, aber auch in Spanien werden bald neu vergeben, danach die in Italien. Damit ist klar woher und wohin der Wind weht und warum aus diesen Staaten Fußball-Veranstaltungen unter Morgan-Führung der ECA und der UEFV von der Stange gehen.

Vermutlich werden die Araber, die ihre Pferde in Paris laufen lassen, auch noch bekannt gegeben, weil sie schon längst im Boot sitzen. Die Profitgierigen werden weitere Patronen im Revolver haben. Am Ende werden sich doch wohl unter Führung der Anglo-Amerikanischen Hochfinanz zwei Dutzend mehr oder weniger Fußball-Kapitalgesellschaften finden lassen, um die neue Liga, die ein Milliardengeschäft ist, starten zu können. Viel mehr Geld wird auf viel weniger Geldgierige aufgeteilt.

Was noch übrig bleibt, das ist ein zweitklassigen Millionengeschäft der UEFV, um das sich auch Drittklassige balgen.