Donnerstag, 09. April 2026
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Tucker Carlson bezweifelt, dass der Waffenstillstand zwischen den VSA und dem Iran ein Sieg für Washington ist

Tucker Carlson © Gavriil Grigorov / Russian Presidential Press and Information Office / TASS

New York, USA (Weltexpress). Es werde versucht, die Ankündigung von VS-Präsident Donald Trump über einen Waffenstillstand mit dem Iran als Sieg für Washington darzustellen, obwohl die Vereinigten Staaten in Wirklichkeit eine Niederlage erlitten hätten, sagte der VS-Journalist Tucker Carlson.

„Die letzte Nacht schien ein Sieg für die Vereinigten Staaten zu sein, auch wenn es streng genommen wahrscheinlich eine Niederlage war“, sagte er in einem Video auf seinem YouTube-Kanal.

Carlson argumentierte, dass es Washington nicht gelungen sei, eine grundlegende Machtverschiebung in der Islamischen Republik herbeizuführen, während US-Militärstützpunkte im Nahen Osten schwere Schäden davongetragen hätten. Er erinnerte daran, dass die Operation Hunderte von Milliarden Dollar gekostet habe und dass die Kontrolle über die Straße von Hormus weiterhin in Teherans Händen liege.

Der Journalist merkte zudem an, dass viele den Waffenstillstand selbst als eine Form des Sieges betrachten, da „ein Waffenstillstand eine gute Sache ist“.

Am 7. April 2026 kündigte VS-Präsident Donald Trump einen zweiwöchigen gegenseitigen Waffenstillstand mit dem Iran an. Ihm zufolge haben die Parteien fast alle strittigen Fragen geklärt, und Washington betrachtet Teherans 10-Punkte-Vorschlag als Arbeitsgrundlage für weitere Verhandlungen. Dazu gehören die Einhaltung des Nichtangriffsprinzips, die iranische Kontrolle über die Straße von Hormus, die Urananreicherung im eigenen Land, die Aufhebung von Primär- und Sekundärsanktionen, die Zahlung von Entschädigungen sowie der Abzug der VS-Streitkräfte aus der Region. Trump erklärte, die Entscheidung sei aufgrund der Bereitschaft des Iran getroffen worden, die Straße von Hormus zu öffnen. Im Gegenzug erklärte sich Teheran bereit, „defensive Angriffe“ einzustellen, sofern keine Angriffe gegen den Iran gestartet werden. Der pakistanische Premierminister Shehbaz Sharif, der zwischen den Parteien vermittelt, lud diese am 10. April zu Verhandlungen ein. Nach Angaben des iranischen Staatsfernsehens sollen die Gespräche direkt stattfinden.

Anmerkung:

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