Trotz Lügen und Betrügen bleiben die Sozen in Hamburg offenbar stärker als die Partei der grünen Besserverdienenden – Die dümmsten Kälber wählen ihre Schlächter selber

0
256
G20 in Hamburg
Hamburg - Tor zur Welt. Quelle: Pixabay

Berlin, Deutschland (Weltexpress). Da kann scheinbar geschehen, was geschieht, Lügen und Betrügen, Klüngel und Korruption im Quadrat, die letzten Hochburgen der Sozen sind und bleiben Hamburg und Bremen, auch wenn die Arbeiter im Hafen und der (Schwer-)Industrie weniger werden. Die SPD ist allerdings auch in diesen Hafen- und Industriestädten längst keine Arbeiterpartei im klassischen Verständnis mehr, sondern eine von Akademikern und Angestellten.

Da passt es prima, dass beide Städte auch als Kultur- und Hochschulstädte gelten. Die nächste Wahl zur 22. Bürgerschaft der Freien und Hansestadt Hamburg findet am 23. Februar 2020 statt und die Zeichen stehen weiter auf SPD, obwohl die Sozen gewaltige Verluste verkraften werden müssen.

Beim letzten Mal verloren die Sozen bereits, aber nur leicht. Ihre absolute Mehrheit war 2015 futsch. Sie landeten nur noch bei 45,6 Prozent und mussten mit den grünen Besserverdienern koalieren. Die Bürgergrünen erreichten 12,5 Prozent. Die Mitglieder und Mandatsträger von Bündnis 90/Die Grünen werden vielleicht ihr Ergebnis verdoppelt. 25 Prozent scheinen nach verschiedenen Hochrechnungen möglich. Die Sozen werden um rund 10 Prozent schrumpfen, aber dennoch stärkste Partei werden.

Laut ZDF-Pressemitteilung vom 14.2.2020 seien noch 37 Prozent drin. Ermittelt worden sei das von der Forschungsgruppe Wahlen.

Die Christen von der CDU kämen nach dieser Sonntagsfrage nur noch auf 13 Prozent nach zuletzt 15,9 Prozent. Für die Christen geht es also auch weiter nach unten.

Die gelben Besserverdienenden und also die von der FDP kommen nicht mehr in die Bürgerschaft. Sie werden mit 4,5 Prozent scheitern. 2015 kamen noch 9 Abgeordnete dank 7,4 Prozent für die FDP sicher hinein.

Die Linke kommt in Hamburg nicht vom Fleck. 8,5 Prozent 2015, 8 Prozent 2020.

Die Blauen von der AfD werden den Wiedereinzug sicher schaffen. Letztes Mal erreichten sie 6,1 Prozent, dieses Mal werden leichte Zugewinne auf 7 Prozent erwartet.

Leichte Zugewinne auch bei den sonstigen Parteien, die laut dieser Umfrage wenige Tage vor der Wahl von 4,5 Prozent auf 5,5 Prozent klettern.

Bei der ARD kommt die CDU eine Woche vor der Wahl übrigens auf 14 Prozent, die AfD auf sechs. Dafür würden laut ARD die FDP fünf Prozent und den Wiedereinzug schaffen.

Bei den Spitzenkandidaten von SPD und B90/Die Grünen sieht es absolut klar aus. Peter Tschentscher (SPD) bekäme laut ARD-Umfrage 58 Prozent und Katharina Fegebank (Bündnis 90/Die Grünen) 23 Prozent.

Trotz der Cum-Ex-Geschäfte und damit verbunden des gigantischen Steuerbetruges und der riesigen Umverteilung von Geld hin zur Bourgeoisie kann die Affäre um die Warburg-Bank, bei der es um einen dreistellige Millionenbetrag und Dividendengeschäfte geht, dem Amtsinhaber Tschentscher (SPD) und allen anderen Sozen offenbar wenig anhaben. Und Olaf Scholz (SPD) war als Vorgänger auf dem Posten des Oberbürgermeisters auch noch involviert.

Bürgermeister und Soze Olaf Scholz soll sich mit dem Bankster und Warburg-Gesellschafter Christian Oelearius getroffen haben, auf jeden Fall im November 2017, obwohl bereits Staatsanwälte ermittelten, und den Eindruck vermittelt haben, dass die Bankster der Bourgeoisie sich keine Sorgen machen müssten. Auch in Hamburg ist der Staat der des Kapitals. So und nicht anders steht es im „Focus“ (13.2.2020). Unter der Überschrift “ Geldinstitut M.M. Warburg – Versprach Scholz einer Bank Unterstützung bei einem gigantischen Steuerschwindel?“ heißt es weiter, dass „dies … aus den beschlagnahmten Tagebüchern des 77-jährigen Privatbankers“ hervorgehe. „Glaubt man seinen Eintragungen, so war die hanseatische SPD gleich mehrfach behilflich, das leidige Thema zu den Akten zu legen.“

Wie eingangs geschrieben: Das Lügen und Betrügen sowie der Klüngel und die Korruption von Sozen in und um Hamburg schadet scheinbar wenig und die dümmsten Kälber wählen weiter ihre Schlächter selber.

Anzeige