Subaru hat den kleinen Crossover aufgemöbelt – Der XV erhielt ein Facelift und ist nun sogar preiswerter als der Vorgänger

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© Subaru

Berlin, Deutschland (Weltexpress). Subaru hat vor vier Jahren seine Modellpalette um den kompakten XV erweitert. Dabei steht „X“ für „Cross“ und „V“ für „Vehicle“. Der XV kann durchaus als Familienfahrzeug genutzt werden, ist dabei dank seiner kompakten Außenmaße aber sehr handlich und kommt zudem auch noch mit schwierigen Straßenverhältnissen zurecht.

Jetzt ist der Fünftürer überarbeitet worden. Und als er jetzt nach seinem Facelift auf dem Markt kam, gab es eine Überraschung: Das Basismodell 1.6i kostet 19 990 Euro und liegt im Preis damit fast 2000 Euro unter dem des Vorgängers.

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Das Design zeigt nur marginale Veränderungen – so wurden vor allem die Stoßfänger und Scheinwerfer, der Dachspoiler und die Rückleuchten modifiziert. Auffälliger ist die neue schicke Farbe Hyper Blue, die allerdings dem XV in der Basis-Ausstattungslinie Trend vorbehalten ist. Unberührt blieben die Karosseriemaße sowie der mit 2,64 Metern recht lange Radstand. Damit kann ausreichend viel Platz für die Passagiere und deren Gepäck angeboten werden.

Mindestens 380 Liter passen in den Gepäckraum, der sich auf bis zu 1270 Liter erweitern lässt. Das Ein- und Aussteigen ist bequem, die Sitzposition hoch, die Übersichtlichkeit gut. Im Innenraum des neuen XV fallen Zierleisten in Schwarz/Silber, gesteppte Nähte in Orange an Lenkrad, Schaltknauf, Sitzflanken und Armablagen sowie ein größeres Display mit einer bis zu sieben Zoll großen Diagonale auf. Die Anzeigen des integrierten Navis hinken allerdings leider der Realität etwas hinterher.

© Subaru
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Die erhöhte Bodenfreiheit und die kurzen Überhänge vorn und hinten deuten an, dass sich der XV auch abseits fester Straßen zu Hause fühlt. Und wie üblich bei Subaru, kommt permanenter Allradantrieb zum Einsatz. Der Allradantrieb wird bei Subaru immer mit einem Boxermotor kombiniert – das sorgt zum einen für höhere Laufruhe und geringere Vibrationen. Zum anderen kann der Boxer durch seine flache Bauweise tief installiert werden. So wird ein besonders niedriger Fahrzeugschwerpunkt und damit gute Stabilität erreicht. Geschaltet wird wahlweise per Fünf- oder Sechsgang-Schaltgetriebe oder über die stufenlose CVT-Automatik „Lineartronic“.

Zur Wahl stehen drei Motoren – zwei Benziner und ein Diesel. Der Basis-Benziner mit 1,6 Litern Hubraum leistet 84 kW/114 PS und bringt 150 Nm an maximalem Drehmoment. Damit darf man keine Sportler-Qualitäten erwarten, und tatsächlich wird auch nur eine Spitze von 175 km/h erreicht. Der 2,0-Liter-Benziner mit 110 kW/150 PS schafft deutlich bessere Spurtzeiten und maximal 187 km/h.

Am besten passt der 2,0-Liter-Selbstzünder mit 108 kW/147 PS und dem maximalen Drehmoment von 350 Nm zum XV, der mit diesem Motor unter der Haube in 9,3 Sekunden aus dem Stand auf Tempo 100 kommt und eine Spitze von 198 km/h erreicht. Agil und zupackend erweist sich der Diesel beim Überholen, dabei bleibt er stets kultiviert und recht leise. Allerdings ist der Diesel, dessen Verbrauch mit 5,4 Litern pro 100 Kilometer in der Liste steht, nur mit einem Handschalter zu haben.

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