„Stichig, modrig, ranzig“ und trotzdem teuer – Viele Olivenöle schneiden bei einer Überprüfung durch die Stiftung Warentest schlecht ab, jedes zweite getestete Olivenöl ist mangelhaft

© Münzenberg Medien, Foto: Stefan Pribnow, 2016
26 Olivenöle sollen getestet worden sein, wobei die Preise pro Liter von 5,35 bis sage und schreibe 40,00 Euro schwankten. Auch die teurer seien im Test durchgefallen. „13 von 26 Olivenölen der höchsten Güteklasse „nativ extra“ fallen im Test durch“, teilt Stiftung Warentest mit und hebt hervor, dass „nur ein einziges Produkt ”¦ gut“ abgeschnitten habe. 13 mangelhafte Olivenöle und ein gutes? Das ist erschreckend wenig.
Das „gute“ Olivenöl trägt den Titel „Picual Extra virgin olive oil“ und stammt aus Spanien. Ein Liter kostet 40 Euro, doch der Liter enthält Schadstoffe, weswegen die Prüfer diesbezüglich nur die Note „befriedigend“ verteilten. Immerhin stimmt der Absender.
Was die EU nicht prüft, nämlich ob die Herkunft stimmt, dass taten die Tester mit dem Ergebnis, dass „bei fünf Ölen“ die „Laboranalyse die angegebene Herkunft nicht“ bestätige. Viel schlimmer sind die Schadstoffe. „Fünf Produkte bekamen wegen Mineral ¬ölbelastungen das Test-Qualitätsurteil mangelhaft. Weitere Öle fielen durch hohe PAK-, Weichmacher- und Pestizidgehalte negativ auf“. Das kein „Anbieter im Test ”¦ sein Produkt korrekt“ kennzeichnet, kommt erschwerend hinzu.
Mit anderen Worten: Lug und Trug beim Olivenöl sind gigantisch, doch das Zeug ist immerhin nicht tödlich. Toll.
Wer mehr wissen möchte, der surfe auf die Website https://www.test.de/Olivenoel-Jedes-zweite-im-Test-ist-mangelhaft-4971053-0/
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