Sputnik V weckt Begehrlichkeiten in der BRD

Gam-COVID-Vac, genannt: Sputnik V. Quelle: Wikimedia, CC BY-SA 4.0, Foto: Mos.ru

Berlin, Deutschland (Weltexpress). Kaum prescht der eine vor, schon rennen die anderen hinterher. So jedenfalls scheint es in der BRD zu laufen, wenn es um Viren und Impfstoffe dagegen geht. Erst sichert sich scheinbar der Bundesstaat Bayern, auch Freistaat genannt, den Sputnik V genannten Impfstoff, der auch als Gam-COVID-Vac bezeichnet wird, dann stellt sich angeblich Jens Spahn in die Reihe.

In „N-TV“ (7.4.2021) wird unter dem Titel „2,5 Millionen Dosen für Bayern – Söder bestellt Sputnik V auf eigene Faust“ darüber informiert, dass „CSU-Chef Söder … kurzerhand einen Vorvertrag mit einem Sputnik-V-Produzenten“ geschlossen habe. „Sobald das russische Vakzin in der EU zugelassen ist, können Millionen Bayern damit geimpft werden.“ Zitat: „Bayern sichert sich noch vor einer möglichen EU-Zulassung des russischen Corona-Impfstoffs Sputnik V Millionen Dosen des Mittels. Der Freistaat werde heute einen Vorvertrag mit einer Produktionsfirma im schwäbischen Illertissen unterzeichnen, kündigte Ministerpräsident Markus Söder nach der Sitzung des Kabinetts an. Nach der Zulassung soll der Freistaat 2,5 Millionen Impfdosen erhalten.“

Offensichtlich solle und könne d er Impfstoff „im Laufe des Jahres in dem Werk in Illertissen produziert werden“ solle Klaus Holetscheck als Bayerns Gesundheitsminister gesagt haben.

Jens Spahn scheint nunmehr gleicher oder ähnlicher Ansicht zu sein. Unter dem Titel „Mögliche Lieferung von „Sputnik V“: Spahn kündigt bilaterale Gespräche mit Russland an“ wird in „SNA“ (8.4.2021) mitgeteilt, dass der Bundesgesundheitsminister „bilaterale Gespräche über eventuelle Lieferungen des Corona-Impfstoffs ‚Sputnik V‘ mit Russland angekündigt“ habe.

So einfach scheint sich das jedoch nicht zu gestalten. Erstens wollen viele auf diesem Planeten Sputnik V und zweitens habe laut „SNA“ die Kommission der EU abgekürzten Veranstaltung einiger europäischer Staaten „am Mittwochabend erklärt, dass sie über ‚Sputnik V‘ nicht Verträge schließen werde wie mit den anderen Herstellern wie etwa Biontech.“

Vermutlich werden sich nicht alle Russen für dumm verkaufen lassen, sondern vernünftige Verträge abschließen.

Offensichtlich scheint auch die Regierung des Bindestrich-Bundesstaates Mecklenburg-Vorpommern an Sputnik V Interesse zu haben, was Harry Glawe (CDU), der als Gesundheitsminister amtiert, in „NDR 1 Radio MV“ kürzlich bestätigte. Angeblich gehe es um eine Millionen Impfdosen.