Sehen Taliban doppelt oder mimen gleich zwei Heiopeis den Präsidenten genannten Kabuler Bürgermeister von Washingtons Gnaden? – Hunderte Yankee-Imperialisten zeigen der Provinz-Posse am Hindukusch den Rücken

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Teppichverkäufer in Kabul. Quelle: Pixabay, Foto: Jana

Kabul, Afghanistan (Weltexpress). Kommt da jemand den Taliban doof oder sehen die doppelt? Nach der letzten Wahl im Afghanistan genannten Bürgermeister-von-Kabul-Staat, an dem weniger, sehr wenige, teilnahmen, wurde lange ausgezählt, sehr lange ausgezählt.

Trotzdem konnten sich die gefährlichen Kontrahenten nicht auf einen Sieger einigen. Am Hindukusch einigt man sich nämlich auf einen Sieger, man wählt nicht. Doch das ging in die Pluderhose. Je geringer das Interesse der Yankee-Imperialisten, umso gröber das Gezeter und Gemorde des Bürgermeisters von Kabul und seiner Handlanger, die für ein Handgeld hinlangen.

Das Polit-Geschachere um das Präsidentenamt genannte Bürgermeisteramt von Kabul ist eine derartige Provinz-Posse, um die man sogar in Thüringen neidisch werden würde, wenn im Land der Ahnungslosen welche davon wüssten.

In Afghanistan, das politisch ähnlich wie Thüringen von oben herab regiert wird, präsentieren sich nun zwei Präsidenten.

In „Kleine Zeitung“ (9.3.2020) wird unter der Überschrift „Vereidigung der Präsidentschafts-Rivalen in Afghanistan“ mitgeteilt, dass „sich beide Rivalen ins Amt einführen lassen“ haben. „Ashraf Ghani, den die Wahlkommission zum Wahlsieger erklärt hatte, leistete seinen Amtseid am Montag im Präsidentenpalast in Kabul. Gleichzeitig ließ sich auch sein Konkurrent, Regierungsgeschäftsführer Abdullah Abdullah, in einer eigenen Zeremonie in Kabul als Präsident vereidigen.“

Passend dazu schlugen in Kabul zwei Raketen ein. Sowohl der eine als auch der andere Präsident genannte Bürgermeister überlebten.

Hamid Karsai war schon ein schwacher Präsident von Washingtons Gnaden, aber diese zwei Heiopeis am Hindukusch bringen das Fass für Fassungslosen zum Überlaufen und schlagen ihm für Kenner und Kritiker den Boden aus.

Die Führung der Yankee-Imperialisten am Potomac wird das kommen sehen und deswegen die Verhandlungen mit den Taliban in Doha, der Hauptstadt des Blaublüterstaates Katar, forciert haben, um schnellstmöglich GIs abziehen zu können. Wohin damit? An die Heimatfront oder an welche Front, das ist jetzt die Frage.

Die Merkel-Deutschen harren als harmlose Vasallentruppe des Imperiums noch irgendwo im Nirgendwo der Steppe bei Masar-i-Scharif aus.

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