Montag, 21. September 2026
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„O’zapft is!“ – Faßanstiche mit Bernd Siggelkow und Frank Zander im Hofbräu München Wirtshaus Berlin oder „Nur nach Hause geh’n wir nicht“

Frank Zander und Björn Schwarz beim Faßbieranstich im Hofbräu München Wirtshaus Berlin. © Foto: Klaus-Dieter Richter, Ort und Datum der Aufnahme: Berlin, 19.9.2026, BU: Ole Bolle

Berlin, BRD (Weltexpress). Am Samstag, den 19.9.2026, wurde im Hofbräu München Wirtshaus Berlin Faßanstich gefeiert. Der erste Faßanstich fand am Mittag um 12 Uhr mit Pastor Bernd Siggelkow statt und somit zeitgleich zum Faßanstich auf der Wiesn in München. Dort wird das angeblich 191. Oktoberfest auf der Theresienwiese gefeiert.

Traditionell findet ein offizieller Faßbieranstich statt und zwar um 12 Uhr im im Schottenhamel-Festzelt. Das sogenannte erste Bierfaß darf der amtierende Oberbürgermeister von München anstechen. Der Olivgrüne Dominik Krause (B90G) tat das. Er benötigte zwei Schläge. Anschließend rief er: „O’zapft is!“

Zwar wird im Hofbräu München Wirtshaus Berlin noch nicht so lange der Faßanstich gefeiert wie auf der Wiesn in München, aber doppelt. Am Abend gegen 19.30 Uhr schlug Frank Zander zu und sang: „Nur nach Hause!“ Die meisten kennen die Hertha-Version oder einer andere von über einem Dutzend. Das Original ist von 1992. Das Original und die Versionen werden übrigens nach der Melodie des Liedes „Sailing“ von Rod Stewart gesungen.

Die Biere von Hofbräu München gibt es auch als Original sowie in der einen oder anderen Version. Doch welche Version, „ob untergärig, obergärig, filtriert oder naturtrüb, leichtes oder Starkbier“, auch immer: Maß muß sein, vom Maßhalten ganz zu schweigen.

Althergebracht wird auf der Wiesn Oktoberfestbier ausgeschenkt, also „ein speziell eingebrautes, kräftiges Festbier, das exklusiv von den sechs großen Münchner Traditionsbrauereien für das Oktoberfest hergestellt wird“. Zu den sechs offiziellen Münchner Brauereien gehört auch das Hofbräu München. Von dieser und den anderen Brauereien wird beim Oktoberfestbier auf eine Stammwürze von mindestens 13,5 % geachtet, auf einen Alkoholgehalt von ca. 5,8 % bis 6,3 % Vol. und auf das Münchner Reinheitsgebot von 1487 (und dem Deutschen Reinheitsgebot von 1906).

Über ein Dutzend Biere werden geboten Die besonderen Biere sind – keine Frage – das Hofbräu Oktoberfestbier, das Hofbräu Winterzwickl, das Hofbräu Maibock und das Hofbräu Sommerzweickl. Der Klassiker ist und bleibt das Hofbräu Original. Hinzu kommen neun weitere Biere.

Und im Hofbräu München Wirtshaus Berlin werden zu den Bieren jede Menge Speisen aufgetischt. Von der Bayerischen Kartoffelsuppe oder einer Gulaschsuppe vom Rind geht die eise über Brezn, Obazda, Müncher Wustsalat und Münchner Weißwürstl bis zur Haxen-Vielfalt und Schnitzel. Wiener Würstl und Schnitzel möchten sein und „Siasse Sach’n“, also Lauwarmer Apfelstrudel und Karamellisierter Kaiserschmarrn. Letzterer kommt aus der Hofküche von Kaiser Franz Joseph I. und seine Frau Kaiserin Elisabeth (Sisi), die als Elisabeth Amalie Eugenie in Bayern in München geboren wurde, und heute besser als „Sissi“ bekannt ist.

Darauf „Nur nach Hause geh’n wir nicht“ und eine Maß Hofbräu Oktoberfestbier.

Das gilt als „Bier des Monats August 2026“. Am 27. August 2026 wurde im traditionsreichen Hofbräuhaus am Platzl die offizielle Urkunde von Oliver Hering, Geschäftsführer des Probier-Clubs, an Stefan Hempl, Pressesprecher des Staatlichen Hofbräuhauses in München, überreicht. In einer Hofbräu-München-Pressemitteilung vom 28.8.2026 heißt es dazu: „Die Expertenjury des ProBier-Clubs zeigt sich von der Qualität des Festbiers begeistert. In der Begründung wird das Hofbräu Oktoberfestbier als besonders vollmundiges, malzbetontes und zugleich angenehm süffiges Festbier beschrieben.
Optisch besticht es im Glas durch einen klaren, leuchtenden Goldton, gekrönt von einer feinporigen Schaumkrone. Sensorisch überzeugt das Bier in der Nase mit kräuterigen und fruchtigen Noten, die von einer dezenten Honigsüße sowie feinen Aromen von Karamell und hellem Brot begleitet werden.
Trotz seines kräftigen Körpers und einem Alkoholgehalt von 6,3 Prozent bleibt das Oktoberfestbier im Geschmack weich und harmonisch. Eine zurückhaltende Hopfenbittere und eine leichte Grapefruit-Note setzen dabei erfrischende Akzente. Der Abgang klingt weich mit einer angenehmen Restsüße und dezenter Würze aus – ein echtes Stück Münchner Lebensgefühl im Glas.“

Und noch einmal eine Maß Hofbräu Oktoberfestbier und das Zanders „Nur nach Hause geh’n wir nicht“.

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