Ordentliche Assistenzsysteme im Opel Combo – Gut gerüstet mit Combo Life und Combo Cargo von Opel

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Ein Opel Combo Life in flotter Fahrt voran. © Opel Automobile GmbH

Berlin, Deutschland (Weltexpress). Wer mit einem Opel Combo seine Runden dreht, der wird nach einigen Tagen feststellen, die Life genannte Version ein vielseitige und fantasievoll gestalteter Familienvan von Opel ist. Vor allem mit seinen Assistenzsystem ist Opel mit dem Combo gut dabei, was nicht nur für den Life gilt, sondern auch für den Begleiter Cargo, dem man ansieht, dass das Ganze vom klassischen Kastenwagen mit Pkw-Variante in Richtung Kleintransporter mit Wohlfühleffekt tendiert.

Doch das Sowohl-als-auch war bereits bei der vierten Generation des Combo der Fall, die von 2011 bis 2018 im türkischen Bursa gebaut wurde. Dort lief neben dem Combo D für Familie, Freizeit, Sport und Spiel sowie allerlei Arbeitseinsätze auch der Fiat Doblò vom Band.

Darf’s ein bisschen mehr sein? Auf die Länge kommt es an!

Opel Combo Life XL © Opel Automobile GmbH

Der Combo E hingegen ist mehr oder weniger ein kleines Nutzfahrzeug und als solches ein großartiger Alleskönner. Das Auto basiert auf der EMP2-Plattform des PSA-Konzerns und ist weitestgehend baugleich mit der dritten Generation des Citroën Berlingo und dem neuen Peugeot Rifter, der auf dem 88. Genfer Auto-Salon im März 2018 als Nachfolger des Peugeot Partner präsentiert wurde. Selbstverständlich gibt es erkennbare Unterschiede, vor allem in der Gestaltung der Frontpartie und des Cockpits sowie in den Ausstattungsvarianten. Seit Sommeranfang 2018 wird der Opel Combo verkauft, seit Sommerende 2018 ausgeliefert. Gebaut wird er mit zwei Radständen. Zur Normallänge wird noch eine großzügige Lineal-Länge draufgepackt. Den Opel Combo kann man also als Life und Life XL sowie als Cargo und Cargo XL kaufen. Man bekommt ihn entweder mit einer Länge von 4,4 m oder mit 4,75 m.

Schere, Stein, Papier oder auf die Assistenzsysteme kommt es an

2018 Opel Combo Life
Immer online gut verbunden von Maschine zu Maschine im Opel Combo Life. © Opel Deutschland GmbH, BU: Stefan Pribnow

Doch nicht nur die Länge, auch Lust statt Frust beim Fahren und also Leichtigkeit sind gefragt. Dafür dienen Assistenszysteme, die immer besser und – seien wir ehrlich – billiger werden. Davon würde der Combo von Opel mehr Hightech-Assistenzsysteme als Wettbewerber bieten. Sowohl mit Sicherheitssystemen für Familienfahren und Dienstfahrten schlägt Opel die Konkurrenz, zu der auch eine permanente Rückfahrkamera gehört, die Traktionshilfe IntelliGrip und ein Flankenschutz gehören, aber auch nicht zu verachtender Lifestyle wie das acht Zoll großen Farb-Touchscreen.

Bei Fahrten in und um Rüsselsheim sowie Berlin und Brandenburg ging Spielen ohne Sperenzien sowohl mit Apple CarPlay (Papa und Tochter) als auch Android Auto (Mutter und Sohn) super, nur – zum Ärger aller – nicht gleichzeitig. Doch das kompatiblen Infotainment-Systemen bieten jedem feste und beste Vernetzung der Reihe nach. Um die zu ermitteln bedarf es Hirn oder Hand. Beim Schnick, Schnack, Schnuck oder Ching, Chang, Chong oder wie auch immer dieses Schere, Stein, Papier auch genannt werden mag, braucht man beides, vor allem Tricks.

Die Bilder der Rückfahrkamera sind schön auf dem Display des Opel Combo Life zu sehen. © Opel Automobile GmbH, BU: Stefan Pribnow

Um zu sehen, wie auf den hintern Plätzen gespielt wird, reicht ein Blick in den Rückspiegel. Wer wissen will, wie es hinter dem Auto aussieht, der schaut nach vorne. Für den Combo Cargo mit fensterlosen Hecktüren gibt es eine permanente Rückfahrkamera. Eine zweite Kamera befindet sich im Beifahrer-Außenspiegel des Combo Cargo. Sie wird automatisch aktiviert, sobald der Blinker zum Rechtsabbiegen betätigt wird. Der nach hinten verlaufende Bereich der Beifahrerseite wird auch auf dem Display angezeigt. Für alle, die schlecht schätzen können, hilft im Combo Cargo eine Überladungsanzeige. Bei manchen Beifahrern wäre das wohl auch im Combo Life mehr als angebracht, oder? Immerhin kann man alles Gehaltvoll dank Flügeltüren bestens in der zweiten Reihe platzieren.

Das alles und noch viel mehr wie adaptiven Geschwindigkeitsregler, Frontkollisionswarner mit automatischer Gefahrenbremsung und Fußgänger-Erkennung, Verkehrsschild- und Spurhalte-Assistenten, Müdigkeitserkennung, Toter-Winkel-Warner und Berg-Anfahr-Assistent erhöhen die Sicherheit für die Passagiere in der Pkw-Variante Combo Life und in der Nutzfahrzeug-Variante Combo Cargo.

Von der Rolli-Rampensau bis coolen Kühlschrank oder auf die Ausbauten kommt es an

Opel Combo Life als Tripod-Mobility-Fahrzeug (2019). © Opel Automobile GmbH

Wie man seinen Combo braucht, so bekommt man ihn, wenn man will. Opel rüstet ihn beinahe für jeden Zweck bestens aus. Für den maßgeschneiderten Auf-, Um- und Einbauten arbeiten die Opelianer mit zertifizierten Spezialisten zusammen. Beispielsweise wird der Wagen auf Wunsch rundum rollstuhlgerecht. Wegen der EMP2-Plattform von PSA lassen sich sowohl der Combo Life als auch der Combo Life XL mit bis zu fünf Sitzen plus Rollstuhlplatz ausstatten. Der Rolli fährt mit Mann und Maus über die manuell justierbare Rampe am Heck rein und raus sowie dank Dreipunkt-Gurten samt elektrischen und mechanischen Rückhaltesystemen ebenso sicher mit wie alle anderen an Bord. Das Rollstuhl-Abteil“ im Combo ist dabei je nach Modellvariante bis zu 1,50 Meter lang, 1,45 Meter hoch und 85 Zentimeter breit. Es geht sogar noch nobler, denn den Combo Life gibt es auch als Rollstuhlfahrzeug mit Luftfederung. Diese senkt das Fahrzeug ab und verringert den Abstand zum Boden. Die Zufahrtsrampe fährt in diesem Fall elektrisch aus und rastet im Heckstoßfänger ein.

Aus dem Opel Combo Cargo kann ein cooler Kühlschrank auf Rädern werden. © Opel Automobile GmbH, BU: Stefan Pribnow

Wenn das nicht cool ist, dann ist es der Kühlschrank. Das „International Van of the Year 2019“ kann auch Kühlfahrzeug. Lebensmittel und Medikamenten können der Sache gerecht transportiert werden. Die Pressestelle der Opel Automobile GmbH teilt zudem per Pressemitteilung vom 13.3.2019 mit, dass der Kühltransporter als „Combo Cargo in Normal- oder XL-Länge erhältlich“ sei. Dazu werde er „wahlweise mit zwei oder drei Sitzen, zwei Hecktüren und auf Wunsch seitlicher Schiebetür bestückt. Das Fassungsvermögen des Kühlabteils beträgt 1,6 respektive 2,0 Kubikmeter.“ Weiter im Text: „Optionen wie die Kühlanlage, ein herausnehmbarer Zwischenboden, eine Zurrschiene und je nach Produkt und Einsatzzweck verstellbare Regale steigern die Kühlfahrzeug-Qualitäten des Combo Cargo. Die Schiebetür lässt sich optional auch von innen öffnen; auf Wunsch erhältliche Streifenvorhänge sorgen dafür, dass bei kurzzeitig geöffneten Türen kaum Kälte aus dem Innenraum entweicht und die eingestellte Temperatur erhalten bleibt.“

Euro 6d-TEMP-zertifzierten Motoren – Auf die Motoren kommt es an

Ein Motor in einem 2018er Opel Combo 1.5 D. © Opel Automobile GmbH, Foto: Axel Wiedemann, BU: Stefan Pribnow

Bei allen Ausbauten und Assistenzsystem vergisst man immer häufig, dass auch noch Motoren unter der Haube schnurren. Das Motorenportfolio für alle Opel Combo ist WLTP-zertifizierte. Das heißt: „Die turbogetriebenen, effizienten Benzin- und Dieselaggregate erfüllen bereits die strenge Euro 6d-TEMP-Abgasnorm (Combo Life – Kraftstoffverbrauch gemäß NEFZ: innerorts 6,9-4,5 l/100 km, außerorts 5,2-3,8 l/100 km, kombiniert 5,8-4,1 l/100 km, 133-108 g/km CO2; Kraftstoffverbrauch gemäß WLTP: kombiniert 7,5-5,5 l/100 km, 176-143 g/km CO2; Combo Cargo – Kraftstoffverbrauch gemäß NEFZ: innerorts 5,1-4,1 l/100 km, außerorts 4,4-3,8 l/100 km, kombiniert 4,6-3,9 l/100 km, 123-104 g/km CO2). Auf Getriebeseite kommen Fünf- oder Sechsgang-Schalter sowie – erstmals im Combo – optional auch eine besonders reibungsarme Achtstufen-Automatik zum Einsatz.“

Vielfahrer schwören weiter auf Diesel, oder? Wie auch immer, die Motorisierungen reichen aus. Gute Fahrt!

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