Neun Tote in Hanau nach Angriff auf eine Shisha-Bar und einen Kiosk – Wirre Videobotschaft und krudes Bekennerschreiben des mutmaßlichen Täters

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Polizei mit Blaulicht.
Blaulicht an einem Fahrzeug der Polizei. Quelle: Pixabay

Hanau, Berlin, Deutschland (Weltexpress). Der von Journalisten Tobias R. genannte mutmaßlich Täter von Hanau, der erst zehn Menschen tötete und mehrere verletzte und zwar auch schwer, darunter offensichtlich seine Mutter, und dann anscheinend sich, solle laut „Bild“ (202.2.2020) „ein krudes Bekenner-Schreiben im Internet, gespickt mit rechtsradikalen Ansichten“ veröffentlicht haben.

Unter der Überschrift „Terror-Nacht in Hanau: Mindestens elf Tote, Täter mordete aus rechtsradikalen Motiven“ heißt es: „Nach BILD-Informationen hinterließ der mutmaßliche Täter ein Bekenner-Schreiben und dazu ein Video. In dem Schreiben spricht Tobias R. unter anderem davon, dass bestimmte Völker vernichtet werden müssten, deren Ausweisung aus Deutschland nicht mehr zu schaffen sei.“

In „Neue Zürcher Zeitung“ (20.2.2020) wird unter der Überschrift „Elf Tote und mehrere Verletzte nach Schüssen in Hanau bei Frankfurt –Generalbundesanwalt übernimmt die Ermittlungen “ mitgeteilt, dass „derzeit … ein Bekennerschreiben und ein Video ausgewertet“ werden würden und dass „der Generalbundesanwalt wegen der besonderen Bedeutung die Ermittlungen übernommen“ habe.

In „Sputnik“ (20.2.2020) wird unter dem Titel „“ darauf hingewiesen, dass es sich „bei dem mutmaßlichen Täter aus Hanau … um einen 43-jährigen Deutschen“ handeln solle. „Er sei ebenso wie seine 72 Jahre alte Mutter tot in seiner Wohnung gefunden worden, erklärte Innenminister Peter Beuth am Donnerstag im Landtag in Wiesbaden. Der Generalbundesanwaltschaft stuft das Verbrechen als Verdacht auf eine terroristische Gewalttat ein.“

Desweiteren teilt „Sputnik“ mit: „In diesem YouTube-Video spricht Medineberichten zufolge der Mann in fließendem Englisch von einer „persönlichen Botschaft an alle Amerikaner“. Der Clip, der am Donnerstagmorgen weiter im Netz zu sehen war, wurde offenbar in einer Privatwohnung aufgenommen, das Video wurde vor wenigen Tagen publik gemacht.

Darin sagt der Mann, in den USA existierten unterirdische Militäreinrichtungen, in denen Kinder misshandelt und getötet würden. Dort würde auch dem Teufel gehuldigt. Amerikanische Staatsbürger sollten aufwachen und gegen diese Zustände „jetzt kämpfen“. Ein Hinweis auf eine bevorstehende eigene Gewalttat in Hanau ist in dem Video nicht enthalten.

Dpa meldet, in einem knapp einstündigen Video behaupte der mutmaßliche Täter unter anderem, Deutschland werde von einem Geheimdienst mit weitreichenden Fähigkeiten gesteuert. Außerdem äußert er sich negativ über Migranten aus arabischen Ländern und der Türkei.“

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