Mexiko: Privatisierung der Wasserversorgung in Baja California gestoppt

Mexiko
Eine Fahne von Mexiko flattert im Wind. Quelle: Pixabay, BU: Horst-Udo Schneyder


Oaxaca, Mexiko (Weltexpress). Im nordmexikanische Bundesstaat Baja California gelang es den Bürger die Privatisierung der Wasserversorgung zu stoppen. Ende Dezember beschloss das lokale Parlament ein neues Wassergesetz. Neben der Privatisierung der Trinkwasserversorgung sah es eine Erhöhung der Wasserpreise vor. Nach der Verabschiedung des Gesetzes entstand eine breite Protestbewegung. Mehrere zehntausend Menschen gingen auf die Straße, um die Rücknahme der Wasserprivatisierung zu fordern. Sie verbanden ihre Proteste mit der landesweiten Protestbewegung gegen die Anhebung der Treibstoffpreise Anfang dieses Jahres. Mitte Januar gab das Parlament Baja Californias den Forderungen der Demonstranten nach. Das umstrittene Wassergesetz wurde einstimmig zurück genommen.

Anmerkung:

Die Erstveröffentlichung des Beitrags erfolgte am 14.02.2017 beim Nachrichtenpool Lateinamerika.

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