Mazda CX-5 mit neuen sauberen Motoren – Erfolgreiches SUV des japanischen Herstellers erhielt jetzt ein Update

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Ein Mazda CX-5 in Rot im April 2017. © Mazda, BU: Stefan Pribnow

Berlin, Deutschland (Weltexpress). In diesem Jahr hat Mazda in Deutschland über 57 000 Fahrzeuge verkauft – das sind 0,7 Prozent mehr als im vergangenen Jahr. Bestseller war der Mazda CX-5, von dem allein im Oktober 2100 Einheiten verkauft werden konnten. Jetzt hat er eine Auffrischung erhalten.

Mazda CX-5
Super Seitenansicht vom aktuellen Madza CX-5 (Aufnahme vom April 2017). © Mazda, BU: Stefan Pribnow

Seit der Mazda CX-5 im Jahre 2012 die Baureihe 3 als beliebtestes Auto der Marke ablöste, hat er diese Rolle übernommen. Seither konnte er allein in Deutschland fast 100 000 Käufer finden. Fast jeder dritte neue Mazda ist ein CX-5. Grund genug, dem erfolgreichen SUV immer wieder mal ein Update zu gönnen. Die Änderungen an der Optik sind diesmal eher marginal – eine grundlegende Design-Neuerung gibt es nicht, zumal die neue Generation des CX-5 gerade einmal anderthalb Jahre auf dem Markt ist. Mit breiter Spur, nach hinten gerückter A-Säule, flachem Dach und niedriger Gürtellinie steht der überarbeitete Mazda CX-5 zu Preisen ab 25 490 Euro beim Händler.

Die Heckklappe lässt sich nun elektrisch öffnen und schließen, und das Head-up-Display projiziert seine Infos hochauflösend und in Farbe auf die Frontscheibe. Vier Kameras sind im Einsatz, um eine 360-Grad-Rundumsicht zu erzeugen, die das Rangieren und Einparken erleichtert. Per Apple CarPlay und Android Auto lassen sich Smartphones ins Bordsystem einbinden. Genauer als bisher funktioniert die Verkehrszeichenerkennung. Weitere Assistenten sind wie bisher im Einsatz – so der Stauassistent und der City-Notbremsassistent, der bis Tempo 80 aktiv ist.

Mazda CX-5
Das Cockpit des Mazda CX-5 Anfang 2017. © Mazda, BU: Stefan Pribnow

Die bedeutenden Änderungen jedoch betreffen die Motorentechnik. Nach wie vor lässt sich Mazda nicht beirren und bietet auch Dieselmotoren an – mit Sicherheit eine richtige Entscheidung. Denn mit entsprechender Abgastechnik bleibt der Selbstzünder die sparsamere Alternative zum Benziner und emittiert dabei deutlich weniger vom klimaschädlichen Kohlendioxid.

Als Antriebe stehen je zwei Benziner und Selbstzünder mit einer Leistungsspanne von 110 kW/150 PS bis 143 kW/194 PS zur Wahl. Und das ist die eigentliche Neuheit: Alle Aggregate schaffen die künftige Abgasnorm Euro6d-temp. Der 194-PS-Top-Benziner, der wie sein kleiner Bruder mit 165 PS leicht an Drehmoment zugelegt hat, arbeitet mit Zylinderabschaltung und verbraucht nach Norm 7,4 Liter Kraftstoff auf 100 Kilometern. Bei geringer Last – etwa beim Fahren mit konstantem Tempo – wird auf den Einsatz der beiden äußeren Zylinder verzichtet. Ob der Motor nun mit vier oder zwei „Töpfen“ läuft, wird automatisch über die Motorsteuerung geregelt – und zwar so, dass der Fahrer möglichst keine Übergänge bemerkt.

Die Vollaluminium-Selbstzünder arbeiten mit Bi-Turbo-Aufladung. Um Stickoxid-Emissionen deutlich zu reduzieren, hat Mazda nun ein SCR-System zur Abgasreinigung integriert. Der dazu erforderliche Harnstofftank wurde unter dem Gepäckraum installiert, der dadurch zwölf Liter weniger Stauraum bietet. Der kleine Diesel liefert 110 kW/150 PS, der große mit 135 kW/184 PS nun neun PS mehr als der Vorgänger. Dessen maximales Drehmoment konnte um 25 Nm auf nunmehr 445 Nm gesteigert werden. Der große Diesel, der mit der Sechsgang-Handschaltung 5,2 Liter und mit der Wandlerautomatik 5,6 Liter Kraftstoff verbrauchen soll, bleibt der Allrad-Version vorbehalten.

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